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 29.02.2020, xmeix, 1.Fussball Bundesliga,TSG 1899 Hoffenheim - FC Bayern Muenchen, emspor, v.l. Wieder ein Anti Hopp Transparent im Bayern Fanblock DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Sinsheim *** 29 02 2020, xmeix, 1 Soccer Bundesliga,TSG 1899 Hoffenheim FC Bayern Muenchen, emspor, f l Another Anti Hopp banner in the Bayern Fanblock DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Sinsheim prio:1

Eines der Plakate wegen dem das Spiel des FC Bayern gegen Hoffenheim kurz vor dem Abbruch stand. Bild: imago images/Jan Huebner / Jan Huebner/Meiser

Geheimer Abbruch-Plan mit Schalke bei Fanaktion? FC Bayern reagiert auf Bericht

Selten gab es vor dem prestigeträchtigen Aufeinandertreffen zwischen dem FC Schalke und Bayern München so wenig sportliche Schlagzeilen. Nach den Beleidigungen der Bayern-Fans gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp am Wochenende und dem anschließenden Spieler-Streik schaut Fußball-Deutschland nun nicht auf den Platz, sondern gespannt auf die Zuschauerränge beim Viertelfinale im DFB-Pokal.

Alle stellen sich die Frage: Werden die Fans aus Protest gegen Kollektivstrafen des DFB wieder Transparente gegen Hopp hissen? Und: Kommt es zum Abbruch und der endgültigen Eskalation im Streit?

Bayern-Trainer Hansi Flick bat darum, "mit dem Thema Schluss zu machen. Ich möchte mich auf das Sportliche konzentrieren", sagte er vor dem Viertelfinale am Dienstag (20.45 Uhr/ ARD und Sky) in der Arena auf Schalke. Dass bei ähnlichen Vorkommnissen wie am Wochenende gar ein Spielabbruch droht, mag sich Flick erst gar nicht ausmalen.

Flick hoffe, "dass sich das auf den Fußball konzentriert und das so austragen wird, dass wir als bessere Mannschaft eine Runde weiterkommen". Dennoch könne er sich nur "schwer vorstellen", dass die Proteste aufhören. Deshalb sei es wichtig, so der Bayern-Coach, "dass wir noch mal sprechen, wie wir reagieren, wenn was passiert und dass wir eine Sprache sprechen".

DFB zeigt sich auch selbstkritisch

Der DFB veröffentlichte am Dienstag auf seiner Website einige Fragen und Antworten zur Anwendung des Drei-Stufen-Plans. Dieser Plan führt erst zu einer Stadion-Durchsage, bei erneuten Vorkommnissen zur Spielunterbrechung und in der letzten Konsequenz zum Spiel-Abbruch. Das Fazit des Verbandes: Der Plan sei am Wochenende in den meisten Stadien gut umgesetzt worden. Dennoch zeigte sich der DFB auch selbstkritisch: "Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass bei einzelnen Partien zu sensibel reagiert wurde. Wenn in Berlin Fangruppen ihren Unmut gegenüber Entscheidungen des DFB mit einer harten Wortwahl zum Ausdruck bringen, muss das der DFB selbstverständlich aushalten."

Gespannt warten Fans und Vereine auf die Handhabe beim Spiel zwischen Schalke und Bayern: Werden die Ultragruppen weiter mit den Muskeln spielen? Und wie reagiert der DFB? Dem Verband scheint nach den mitunter sensiblen Reaktionen am Wochenende daran gelegen, nicht schon wieder vorschnell zu reagieren. Wie die "Bild" kurz vor Anpfiff berichtete, habe es am Montag ein Treffen von Vertretern der Vereine, des DFB, der Polizei und Schiedsrichter Tobias Stiele gegeben. Dort soll es zu Beratungen gekommen sein, bei welchen Vorfällen man wie reagieren wolle.

Muss Manuel Neuer Beleidigungen hinnehmen?

Wie die "Bild" berichtet, sollen Beleidigungen unterschieden werden: "So werde man z.B. Beleidigungen wie 'Manuel Neuer ist ein Hurensohn', die sich der Torwart seit seinem Wechsel zu Bayern bei jedem Gastspiel auf Schalke anhören muss, ertragen", heißt es in dem Bericht. "Auch Wutbekundungen wie 'Fick dich DFB' werde man als Meinungsäußerung tolerieren", heißt es weiter. Doch sobald man Transparente oder Gesänge wahrnehme, "die schwer beleidigen oder sogar bedrohen", sehen die Klubs sich zum Handeln gezwungen.

Laut Bericht von "Bild" und "Sport 1" sehe das Handeln so aus, dass es keinen Alleingang von einem der Klubs geben werde, sondern beide Teams im Fall der Fälle gemeinsam den Platz verlassen sollen. Zudem soll dies nicht erst nach Einhaltung des vom DFB vorgegeben Drei-Stufen-Plans geschehen, sondern "direkt beim ersten Hass-Plakat oder 'Hurensohn'-Gesang gegen Hopp." Die geschehe ungeachtet des Spielstands.

Bayern bestreitet Schalke-Absprache

Der FC Bayern dementierte zwei Stunden vor Spielbeginn via Twitter, dass es eine Vereinbarung zwischen beiden Klubs gebe: "Entgegen der heutigen Berichterstattung bei Bild und Sport 1 stellt der FC Bayern klar, dass es keinerlei Vereinbarung zwischen dem FC Bayern München und Schalke 04 gibt, in welchen Fällen beide Mannschaften im heutigen DFB-Pokal-Viertelfinale den Platz verlassen."

Update: Nach dem Dementi des FC Bayern erklärte die "Bild", dass sich der FC Bayern von dem Plan des FC Schalke distanziere. Demnach wolle der FC Schalke sofort den Platz verlassen, doch die Bayern nicht. Auch das angebliche Protokoll, das die Neuer-Beleidigungen tolerierte, gefiel dem FC Bayern nicht.

(bn)

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