Noussair Mazraoui (l.) und Ryan Gravenberch könnten im Sommer zum FC Bayern wechseln.
Noussair Mazraoui (l.) und Ryan Gravenberch könnten im Sommer zum FC Bayern wechseln. Bild: www.imago-images.de / imago images

"Transferziel Nummer eins": Mit diesem möglichen Neuzugang soll Nagelsmann schon telefoniert haben

25.03.2022, 17:24

Die Mannschaft des FC Bayern wird sich im kommenden Sommer enorm verändern. Niklas Süle geht ablösefrei zu Konkurrent Borussia Dortmund. Der Vertrag von Mittelfeldstar Corentin Tolisso wird wohl nicht verlängert und auch hinter Spielern wie Bounar Sarr, Marc Roca und Marcel Sabitzer stehen große Fragezeichen.

Die Münchner wollen national und vor allem international aber weiterhin konkurrenzfähig bleiben. Da sie durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie aber nicht mehr jede Ablösesumme und jedes Gehalt stemmen können, beschlossen die Bayern-Bosse wohl schon vor einigen Wochen eine andere Transferpolitik.

Nun sollen vor allem junge, entwicklungsfähige Spieler zum deutschen Rekordmeister wechseln, die der Verein dann nach einigen Jahren gewinnbringend verkaufen könnte. Zwei potenzielle Verstärkungen, die in genau dieses Schema passen, hat der FC Bayern mit Ryan Gravenberch und Noussair Mazraoui von Ajax Amsterdam gefunden.

Kahn und Salihamidžić beobachten Gravenberch im Stadion

Laut Informationen der "Bild"-Zeitung könnte der Wechsel auch tatsächlich in den kommenden Monaten über die Bühne gehen.

Mit Gravenberchs Berater Mino Raiola traf sich Bayerns-Vorstandsboss Oliver Kahn bereits vor zwei Wochen. Zudem war Kahn gemeinsam mit Sportvorstand Hasan Salihamidžić beim Aus von Ajax Amsterdam im Champions-League-Achtelfinale gegen Benfica Lissabon im Stadion. Gravenberch selbst bestätigte auf einer Pressekonferenz, dass er sich den Schritt zutrauen würde, jedoch auch andere Vereine an ihm interessiert seien.

Aktuell geht es in den Verhandlungen vor allem um die Höhe der Ablösesumme. Die Münchner bieten laut Christian Falk, dem selbsternannten Bayern-Insider der "Bild"-Zeitung, wohl 15 Millionen Euro plus zehn Millionen Euro an Bonuszahlen. Ajax verlangt hingegen 25 Millionen Euro. Dennoch seien Kahn und Salihamidžić "super optimistisch", dass der Wechsel erfolgt.

Nagelsmann telefonierte mit Mazraoui

Neben Gravenberch ging es in den Verhandlungen aber auch um Rechtsverteidiger Mazraoui. Im Podcast "Bayern Insider" sagte "Bild"-Bayern-Reporter Tobias Altschäffl, dass Matraoui das "Transferziel Nummer eins auf der Rechtsverteidigerposition" sei. Bislang gibt es hinter Benjamin Pavard, der sich aber eher als Innenverteidiger sieht, keine ernsthafte Alternative im Bayern-Kader.

Daher soll Trainer Julian Nagelsmann bereits mit dem 24-Jährigen telefoniert haben. Besonders wertvoll für die Münchner ist, dass der Vertrag des marokkanischen Nationalspielers im Sommer ausläuft. Somit wäre keine Ablösesumme fällig.

(lgr)

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