Toni Kroos zog mit Real Madrid am Mittwochabend ins Champions-League-Finale ein.
Toni Kroos zog mit Real Madrid am Mittwochabend ins Champions-League-Finale ein. Bild: Getty Images Europe / David Ramos

Kroos spricht über Rolle als "Co-Trainer" im Spiel gegen Manchester City und meldet sich aus der Kabine

05.05.2022, 12:44

Viel mehr Spektakel als die beiden Champions-League-Halbfinalspiele zwischen Real Madrid und Manchester City kann ein Fußballspiel wohl nicht bieten. In einer dramatischen Partie rettete der Brasilianer Rodrygo die Spanier mit Toren in der 90. und 91. Minute zunächst in die Verlängerung, ehe Karim Benzema mit seinem Treffer in der 95. Minute den Finaleinzug der "Königlichen" perfekt machte.

Toni Kroos war beim spektakulären 3:1-Erfolg der Spanier am Mittwochabend rund 70 Minuten auf dem Feld und brillierte anschließend in ganz anderer Rolle.

Nach der Auswechslung von Kroos tauschte sich Trainer Carlo Ancelotti mit seinem Mittelfeldmann und auch anderen Spielern immer wieder aus.

Real-Trainer Carlo Ancelotti bindet Spieler in Entscheidungen mit ein

Das bestätigte Kroos im Anschluss auch gegenüber "DAZN" und verriet, so viel Einfluss wie möglich nehmen zu wollen. Allerdings war es keinesfalls so, dass die Spieler auf Ancelotti einredeten:

"Der Trainer hatte selbst ein paar Zweifel, wen er jetzt noch bringt, wen nicht, für das Spiel. Und wir haben alle auch ein paar Fußballspiele gesehen draußen, daher kann man sich da natürlich auch ein bisschen austauschen."

Dass Ancelotti auch Rücksprache mit seinen Spielern halte und sie "mit reinholt", würde ihn zudem sehr gut beschreiben. Diese Einbindung sei zudem auch der Grund, "warum es mit der Mannschaft funktioniert".

"Leck mich doch am Arsch"

In einer kurzen Spezialfolge seines Podcast "Einfach mal Luppen", den mit seinem Bruder Felix Kroos veröffentlicht, tauschten sich die beiden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag noch einmal über den Sieg und den Einzug ins Finale aus. Dabei lobt sein Bruder ihn auch für seine Leistung als "Co-Trainer":

"Und stark das Ding da gecoacht am Ende. Großes Lob, Gratulation, also von dir gecoacht natürlich, das muss ich hier nochmal herausheben."

Der Madrid-Star reagierte darauf beim Feiern und sagte ganz salopp: "Leck mich doch am Arsch, das ist meine Sprachnachricht".

In einer weiteren Aufnahme hört man lediglich laute Kabinenmusik und das Jubeln der Real-Stars. Felix Kroos merkte dabei an: "Ich kann es ja förmlich hören, wie du mit den Brasilianern wieder am Tanzen bist."

David Alaba beschreibt Leistung als "geisteskrank"

Auch David Alaba, der angeschlagen auf der Bank saß, war nach dem Spiel begeistert. Es wäre zwar "echt schlimm" gewesen, dass er nicht auf den Platz konnte, zeigte sich aber dennoch stolz.

"Zu was wir fähig sind, das haben wir glaube ich diese Saison gezeigt. Was die Mannschaft heute geleistet hat, wie die zurückgekommen ist, das ist geisteskrank", lobt der Innenverteidiger sein Team.

(crl)

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