Jonas Hofmann (Nummer 23) schirmt den Ball gegen den Mainzer St. Juste ab.
Jonas Hofmann (Nummer 23) schirmt den Ball gegen den Mainzer St. Juste ab.
Bild: Laci Perenyi / Laci Perenyi

"Lügen verbreitet": Gladbachs Hofmann reagiert auf Wirbel um Wechsel von Trainer Rose

23.02.2021, 12:4023.02.2021, 14:01

Vor genau einer Woche sorgte Gladbachs Trainer Marco Rose mit seiner Ankündigung, dass er zur neuen Saison zu Borussia Dortmund wechseln wird, für reichlich Wirbel. Die Fans forderten danach den sofortigen Rauswurf. Zwischen Trainer und Sportdirektor Max Eberls soll es zu Diskussionen gekommen sein, auch über eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen Rose und einigen Spielern wird berichtet.

Doch nun hat sich Gladbachs Jonas Hofmann, der unter Marco Rose zu einem Leistungsträger der Mannschaft wurde, im Podcast "Kicker meets Dazn" zu den Vorfällen geäußert. "Man hat ja so viel Schwachsinn gehört, dass es verbale Attacken gegeben hätte. Das ist alles sowas von verlogen", sagte der 28-Jährige. Die gemeinsame Sitzung mit Marco Rose und Max Eberl, bei der dem Team die Entscheidung mitgeteilt wurde, habe rund 25 Minuten gedauert und sei ruhig abgelaufen.

Jonas Hofmann (l.) und Trainer Marco Rose im Gespräch.
Jonas Hofmann (l.) und Trainer Marco Rose im Gespräch.
Bild: dpa / Stefan Puchner

"Ich weiß nicht, wer da Unruhe reinbringen will. Fakt ist, dass das alles sehr professionell ablief. Natürlich gibt es Spieler, die enttäuscht über die Entscheidung sind, aber das gehört zum Fußballgeschäft dazu. Man muss Marcos Entscheidung respektieren", sagte Hofmann weiter.

Bereits vor der Wechsel-Verkündung lief es bei der Borussia nicht wirklich rund. Aus den vergangenen drei Spielen holte Gladbach lediglich einen Punkt und verlor jeweils zu Hause das Derby gegen den 1. FC Köln (1:2) und auch gegen den Tabellenvorletzten Mainz 05 (1:2). Rose wurde dabei vorgeworfen, schon mit dem Kopf beim BVB zu sein.

Hofmann fordert dreckige Siege

"Es hat sich überhaupt nichts geändert am Anspruch unseres Trainers, die Spiele zu gewinnen. Er macht nicht mehr und auch nicht weniger als vorher, er macht einfach seinen Job. Das kann ich allen Gladbach-Fans zu einhundert Prozent versprechen", sagt der Mittelfeldspieler.

Dabei liefert Hofmann auch direkt eine Lösung, wie die Borussia ihre Ergebniskrise überwinden kann. "Es gilt nun vielleicht auch, ein wenig ergebnisorientierter zu spielen. Wir müssen oft drei Tore schießen, um die Spiele zu gewinnen. Es ist wichtig, auch dreckige Siege zu holen."

Doch statt auf der Bundesliga liegt der Fokus nun erstmal auf dem Champions-League-Achtelfinale. Dort trifft Gladbach am Mittwochabend in Budapest auf den englischen Top-Klub Manchester City um Star-Trainer Pep Guardiola.

"Wir spielen jetzt gegen Manchester City. Wer jetzt noch an den Trainerwechsel denkt, bei dem läuft irgendwas falsch." Dabei hat er eine optimistische Zielvorgabe. "Wir wollen auf jeden Fall ein Ausrufezeichen setzen und nicht nur eine gute Rolle spielen, sondern weiterkommen."

(lgr)

Bayern-Legende Gerd Müller ist tot

Fußball-Legende Gerd Müller ist tot. Der frühere Torjäger des FC Bayern und Ex-Nationalspieler sei "am frühen Sonntagmorgen im Alter von 75 Jahren gestorben", teilte der Rekordmeister aus München mit.

FC Bayern-Präsident Herbert Hainer äußert sich auf der Webseite des Rekordmeisters zum Tod von Müller: "Heute ist ein trauriger, schwarzer Tag für den FC Bayern und all seine Fans. Gerd Müller war der größte Stürmer, den es je gegeben hat – und ein feiner Mensch, eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel