Niko Kovac war vom Auftritt des FC Bayern wenig begeistert – im Netz kassierte er ordentlich Spott.
Niko Kovac war vom Auftritt des FC Bayern wenig begeistert – im Netz kassierte er ordentlich Spott.
Bild: imago images/Jan Huebner / Screenshot twitter (Montage Watson)

So spotten die Fans des FC Bayern jetzt über Kovac: "Cleverer Schachzug!"

02.11.2019, 19:19

5:1 gewinnt Eintracht Frankfurt gegen den FC Bayern München. Es war die höchste Bundesliga-Niederlage des Rekordmeisters seit April 2009. Eine der Schlüsselszenen: Jérôme Boateng sah nach nicht mal zehn Minuten Rot und die Bayern kamen anschließend in Unterzahl nicht mehr ins Spiel.

Nach dem 1:0 von Kostic (25.) erhöhte Sow (33.) auf 2:0. Zwar konnte Lewandowski nochmal zum 2:1 in 37. Minute verkürzen, doch dann ging das muntere Toreschießen der Eintracht los: Nach dem 3:1 durch Abraham (49.) machten Hinteregger (61.) und Paciencia (85.) das Debakel perfekt.

Die Frankfurt-Fans skandierten nach dem 5:1 gegen das Team ihres Ex-Trainers Niko Kovac nur hämisch: "Einer geht noch, einer geht noch rein." Die Fußball-Begeisterten im Internet taten es ihnen gleich und der FC Bayern erntete Spott und Häme. Das beliebteste Opfer: der durch die Niederlage heftig unter Druck stehende Niko Kovac. Das Hashtag #KovacOut landete mal wieder in den Twitter-Trends.

Und auch sonst gab es böse Reaktionen gegen Kovac auf Twitter. Wir haben die besten gesammelt:

Manche Fans vermuteten schon, dass die Bayern-Spieler gegen ihren eigenen Trainer spielten.

Ich bin dann mal weg?

Und jetzt... Ach, da gäb es ja einen:

Die Zeiten sind wohl schlimm bei den erfolgsverwöhnten Bayern-Anhängern, die zuletzt sieben Meisterschaften in Folge feiern durften. Erinnerungen an längst vergangen Zeiten werden wach...

Der FC Bayern erwartet nun mit Olympiakos Piräus in der Champions League und im Topspiel gegen Borussia Dortmund zwei weitere Brocken. Ob Kovac da noch auf der Bank sitzt, ist nach dem Debakel in Frankfurt so unsicher wie nie.

(bn)

Meinung

Vier Gründe, warum sich der FC Bayern aktuell arrogant verhält

Beim FC Bayern scheint der Lockdown trotz der Sonderrolle des Fußballs wohl langsam seine Spuren zu hinterlassen. Oder die vergangenen Titelfeiern haben die Verantwortlichen eine ganz andere Realität erleben lassen. Anders ist es nicht zu erklären, dass Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Samstagabend im "Aktuellen Sportstudio" ganz selbstverständlich erklärt: "Wir sind nicht arrogant."

Nun gut. Wenn er das sagt, muss es wohl so sein. Aber ein Rückblick auf die vergangenen Äußerungen …

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