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Christoph Kramer und Jochen Beyer sprachen nach dem Spiel gegen Ungarn mit Hansi Flick.Bild: IMAGO images/Chai v.d. Laage

"Nations League interessiert niemanden": ZDF-Experte polarisiert mit Aussagen

26.09.2022, 16:55

Für manche ist Christoph Kramer nach seinem Experten-Auftritt in der Nations League der "beste Mann", für andere "ein Dummschwätzer". Polarisiert hat er mit seinen gewagten Aussagen nach dem 0:1 gegen Ungarn jedoch allemal.

Der ehemalige Nationalspieler Christoph Kramer hat mit seinen Worten eine größere Debatte entfacht und für reichlich Unterhaltung gesorgt. Schon mit Aussagen wie "Wenn Union Berlin ein Land wäre, wäre es Ungarn" sorgte er für verwunderte Gesichter und einige Lacher.

ZDF-Experte nennt Ungarn "Zenit"-Gegner

Als Deutschland dann das Spiel verloren hatte, begründete er die Niederlage damit, dass Deutschland bei Ungarn auch "auf Zenit beißen" würde. Weiter betonte er, es gebe keine kleinen Gegner mehr. Vielen Nutzer:innen gefiel seine Einschätzung, allerdings musste er auch Kritik einstecken. Kramer würde nur zwanghaft versuchen, die Mannschaft schönzureden, hieß es beispielsweise.

Christopher Kramer war bereit, einzuspringen

Der ZDF-Experte teilte jedoch auch den einen oder anderen Seitenhieb aus. So verriet er beispielsweise, dass er "die Fußballschuhe schon im Kofferraum" hatte und nur noch ein Trikot gebraucht hätte, um für die Nationalelf einzuspringen.

Das hatten sich offenbar auch einige Fans gewünscht. Schon nach der ersten Halbzeit fragten einige Nutzer:innen auf Twitter nach einer Einwechslung des Gladbach-Spielers.

Kramer wird für radikale Ehrlichkeit gefeiert und geächtet

Besonders eckte Christoph Kramer allerdings an, als er sagte, dass die Nations League niemanden interessiere, auch wenn man das eigentlich nicht sagen dürfe:

"Die Nations League interessiert eigentlich niemanden."
Christoph Kramer

Viele Zuschauer:innen bewunderten Kramer daraufhin für seine radikale Ehrlichkeit und erfreuten sich daran, dass er das ZDF so schocke. Allerdings sahen einige in dem Satz auch nur eine Relativierung der Niederlage und kritisierten das große Lob an Kramer als Experten und Spieler. Der Vorwurf, dass er bei einem Sieg anders geurteilt hätte, kam dabei mehrfach auf.

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Oft wurde zudem darauf hingewiesen, was Kramer noch vor einigen Tagen über den RB Leipzig sagte. Vor allem seine Aussage, dass die Leipziger "ein Verein wie jeder andere" sei, empörte etliche Fußballfans.

Die Mehrheit der deutschen Fußballszene schien Christoph Kramer jedoch dennoch als Experte von sich überzeugt zu haben. Das Fazit einiger Fans: Christoph Kramer ist "völlig high" und "unterhält bestens".

(crl)

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