Trainer Joachim L

Nach dem WM-Qualifikationsspiel gegen Rumänien hat Jogi Löw die "Aktion 30" der Nationalmannschaft gelobt. Sie kam aus der Mannschaft selbst. Bild: IMAGO / Moritz Müller

DFB-Elf setzt wieder Zeichen für Menschenrechte – Löw lobt Team

Joachim Löw hat die Fußball-Nationalspieler für das erneute öffentliche Eintreten zur Einhaltung der Menschenrechte ausdrücklich gelobt. "Diese Aktion steht für Werte und Menschenrechte auf der ganzen Welt. Da noch einmal ein Zeichen zu setzen, ist absolut gut, weil es wirklich ganz alleine aus der Mannschaft kam", sagte der Bundestrainer in der Online-Pressekonferenz nach dem 1:0 der DFB-Elf am Sonntagabend in der WM-Qualifikation in Rumänien.

Nationalmannschaft folgt Trend aus Norwegen und Niederlanden

Die Startformation hatte sich nach ihrer T-Shirt-Aktion vor dem 3:0 gegen Island diesmal mit verkehrt herum angezogenen Trikots zum Mannschaftsfoto postiert. Die nach vorne gerichteten Rückennummern sollten die Zahlen der insgesamt 30 Artikel in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen symbolisieren.

Ohne den Namen des kommenden WM-Gastgebers Katar zu erwähnen, sorgte die DFB-Auswahl damit erneut für ein Zeichen gegen die Zustände im Emirat am Golf, die auch schon die Teams aus Norwegen, Dänemark und den Niederlanden mit ähnlichen Aktionen kritisiert hatten. Besonders die Bedingungen für Gastarbeiter in Katar werden seit Jahren von Menschenrechtsorganisationen kritisch bewertet.

Kai Harverts äußert sich nach dem Spiel zur Aktion

"Es ist etwas, was im Moment die Welt sehr prägt. Deswegen wollten wir da wieder ein kleines Zeichen setzen. Wir hoffen, dass solche kleinen Zeichen eine große Wirkung haben. Deswegen haben wir uns entschieden, das so zu machen", erläuterte Offensivspieler Kai Havertz nach der Partie. "Wir für 30!", hatte es vorher auf dem Twitter-Account der Nationalmannschaft geheißen.

"Wir stehen alle für Fairplay, nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb. Und wir stehen für die 30 Artikel. Das wollten wir noch einmal zeigen. Wir sind natürlich gegen Diskriminierung und stehen auch für Toleranz und Vielfalt. Das ist auch das Gesicht der Mannschaft", hatte Kapitän Manuel Neuer unmittelbar nach dem Abpfiff beim TV-Sender RTL erklärt.

(vdv/dpa)

Als Maradona wegen Thomas Müller eine Pressekonferenz verließ

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