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NFL in Deutschland: Stars der Miami Dolphins von Kultur in Frankfurt fasziniert

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Die Miami Dolphins um Tyreek Hill sind bereits in Frankfurt angekommen. Bild: www.imago-images.de / USA TODAY Network
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NFL in Deutschland: Stars der Miami Dolphins auf Tourismus-Tour in Frankfurt

05.11.2023, 15:18
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Am Sonntag treffen die Kansas City Chiefs beim NFL-Spiel in Frankfurt auf die Miami Dolphins. Nicht allen Profis gefällt die Reise nach Deutschland, schließlich könne man auch einfach "die Straße runter" spielen, wie Marquez Valdes-Scantling, Wide Receiver der Kansas City Chiefs, gegenüber "CBS Sports" befand.

Der Trip nach Frankfurt sei "zum Kotzen", führte er weiter aus, weil ihn das auch vor einige organisatorische Probleme stelle: "Für die Spieler ist es nicht schön, wenn sie von ihren Familien getrennt sind, oder ich muss für ein paar Tage einen Babysitter für meine Hunde finden." Glücklicherweise können einige Profis der Reise auch etwas Positives abgewinnen.

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Auf dem vereinseigenen X-Account, ehemals Twitter, zeigen die Miami Dolphins, wie einige ihrer Spieler in Frankfurt auf Erkundungstour gehen und dabei sichtlich glücklich sind. Einer beschrieb die Kulisse der Frankfurter Innenstadt als "ziemlich cool", ein anderer meinte, es sei "verrückt, an all diesen Gebäuden vorbeizulaufen".

Stars der Miami Dolphins beeindruckt von Frankfurt

Besonders beeindruckt zeigte sich Wide Receiver Jaylen Waddle – über den Umstand, dass in den Restaurants Decken auslagen. "They got them blankies?", fragte er ungläubig und attestierte dem Etablissement, womöglich aber auch ganz Deutschland, eine Kultiviertheit: "They so classy." Passend dazu hatte Waddle auch genügend Bargeld in Euro mit, wie er der Kamera stolz präsentierte.

In einem Video des US-amerikanischen Fernsehsenders "CBS Miami" ist zudem zu sehen, wie sich die Football-Profis auch über die Kulinarik der Stadt und der Kultur nähern wollen. "Ich bin auf der Suche nach echter deutscher Küche", sagte Terron Armsted, Offensive Linemen der Dolphins. "Vielleicht eine Bratwurst oder eine Currywurst, um mich wirklich in die Kultur einzufühlen."

Miami Dolphins: Warnung, nicht alleine rauszugehen

Für Linebacker Duke Riley ein ganz besonderer Aspekt, schließlich sei er zu 30 Prozent deutsch, wie er erzählt. Das habe eine Analyse des Genforschungsunternehmen "23andMe" ergeben. "Ich möchte mich mit meinen Wurzeln vertraut machen", sagte Riley.

Wichtig dabei: Die Stars der Miami Dolphins waren in Frankfurt immer in kleineren Gruppen unterwegs, nie allein. Das Protokoll der Security lautete: "Falls ihr Frankfurt erkunden wollt, sucht die Kraft in der Überzahl. Bitte nur in Gruppen das Hotel verlassen." Cornerback Kader Kohou bestätigte die Anweisung: "Sie haben uns gesagt, dass es das Beste für uns ist."

In gefährliche Situationen wurden die Dolphins-Spieler allem Anschein nach nicht verwickelt. Für "CBS"-Reporter Kim Bokamper sei es allerdings auffällig, wie viele Fans der New England Patriots sich auf den Straßen tummelten. Die Patriots sind das mit Abstand beliebteste NFL-Team in Deutschland. Womöglich ändern sich die Beliebtheitswerte nach dem Wochenende.

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