Owen Wright musste nach einer traumatischen Hirnverletzung 2015 alles neu lernen und gewann jetzt Bronze
Owen Wright musste nach einer traumatischen Hirnverletzung 2015 alles neu lernen und gewann jetzt Bronze
Bild: ap / Francisco Seco

Olympia News: Nach Hirnverletzung 2015 – Surfer Wright schreibt Olympia-Märchen

29.07.2021, 14:26

Die Olympischen Sommerspiele in Tokio sind in vollem Gange. 206 Nationen, 16 Tage lang, 33 Sportarten - und mitten drin das deutsche Team, das auf Medaillen hofft.

Doch die Spiele stehen auch negativ im Fokus. Steigende Infektionszahlen in Japans Hauptstadt sowie diverse Ansteckungen unter Athleten ließen kritische Stimmen laut werden. Auch das Fehlverhalten einzelner Verantwortlicher und der Rückzug des Hauptsponsors Toyota führten zu wütenden Reaktionen.

Trotzdem ist "Tokyo 2020" ein internationales Sportevent, bei dem wieder sportliche Höchstleistungen abgerufen und im besten Fall Rekorde gebrochen werden. Oder wie der deutsche Wasserspringer Patrick Hausding es sagte: "Wie man die Olympischen Spiele auch nimmt, es werden besondere Spiele."

29. Juli

09.37 Uhr: Nach Hirnverletzung 2015: Surfer Wright schreibt Olympia-Märchen

Der Australier Owen Wright hat bei der olympischen Premiere des Surfens Bronze gewonnen. Dabei ist die Geschichte des 31-Jährigen außergewöhnlich. 2015 beim Kampf um den Weltmeistertitel wurde er von einer Fünf-Meter-Welle überrollt und zu lange unter Wasser gedrückt. Die Retter brachten ihn umgehend ins Krankenhaus. Die Diagnose: traumatische Hirnverletzung.

Wright musste alles neu erlernen, angefangen beim gehen. An Surfen war nicht zu denken. 2017 gab er überraschend sein Comeback. In der laufenden Saison lief es weniger gut für ihn, doch jetzt belohnte er sich bei Olympia für den langen Weg zurück. "Ich hatte das Ziel, hier mit einer Medaille um den Hals zu stehen, ohne zu wissen, welche Farbe sie haben würde, und das hat mich vor ein paar Jahren definitiv durch diese harten Zeiten gebracht", sagte Wright nach dem Gewinn seiner Bronze-Medaille. Gold gewann der Brasilianer Italo Ferreira.

08.19 Uhr: Nach Rassismus-Skandal: Olympia-Aus für Rad-Sportdirektor

Empörung und Druck waren groß, nun hat der Deutsche Olympische Sportbund dem umstrittenen Rad-Sportdirektor Patrick Moster die Rote Karte gezeigt. Der 54-Jährige muss nach seiner rassistischen Entgleisung bei den Olympischen Spielen in Tokio die Heimreise antreten. Das entschied der Deutsche Olympische Sportbund am Donnerstag mit 24 Stunden Verspätung. "Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass seine öffentliche Entschuldigung für die gestern von ihm getätigte rassistische Äußerung aufrichtig ist. Mit dieser Entgleisung hat Herr Moster jedoch gegen die olympischen Werte verstoßen. Fairplay, Respekt und Toleranz sind für das Team D nicht verhandelbar", sagte DOSB-Chef Alfons Hörmann.

Damit zog der deutsche Teamchef die Konsequenzen nach dem Rassismus-Skandal um Moster im olympischen Einzelzeitfahren am Mittwoch. Der Pfälzer hatte den Kölner Nikias Arndt an der Strecke mit rassistischen Worten "Hol die Kameltreiber, hol die Kameltreiber, komm" angefeuert, die vor ihm fahrenden Azzedine Lagab (Algerien) und Amanuel Ghebreigzabhier (Eritrea) einzuholen. Die Rufe waren vom Fernsehen eingefangen und live übertragen worden. Moster hatte sich anschließend für seine Entgleisung entschuldigt. "Im Eifer des Gefechts und mit der Gesamtbelastung, die wir momentan hier haben, habe ich mich in der Wortwahl vergriffen. Es tut mir unendlich leid, ich kann nur aufrichtig um Entschuldigung bitten. Ich wollte niemanden diskreditieren", sagte Moster der Deutschen Presse-Agentur. Arndt hatte sich "entsetzt" gezeigt und sich von den Aussagen des Sportdirektors distanziert.

28. Juli

14.45 Uhr: Arndt distanziert sich nach Rassismus-Eklat bei Olympia-Radrennen

Radfahrer Nikias Arndt hat sich nach dem Rassismus-Skandal um BDR-Sportfunktionär Patrick Moster klar von dem Sportdirektor abgegrenzt. "Ich bin entsetzt über die Vorfälle beim heutigen olympischen Zeitfahren und möchte mich hiermit deutlich von den Aussagen des sportlichen Direktors distanzieren", schrieb der Olympionike auf Twitter. Solche Wörter seien inakzeptabel.

Der Radsport und die olympischen Spiele stünden "für Toleranz, Respekt und Fairness. Diese Werte vertrete ich zu 100 Prozent und ziehe meinen Hut vor all den großartigen Sportlern, die hier in Tokio aus aller Welt zusammen gekommen sind", schrieb Arndt weiter.

"Hol die Kameltreiber, hol die Kameltreiber, komm", hatte Moster Arndt beim olympischen Zeitfahren am Mittwoch am Streckenrand zugerufen. Kurz nach dem Rennen entschuldigte er sich für seine Entgleisung.

10.36 Uhr: "Hol die Kameltreiber" – Deutscher Sportfunktionär schockt mit ekelhaftem Rassismus

Patrick Mostler, Sportfunktionär beim Bund Deutscher Radfahrer, hat bei den Olympischen Spielen in Tokio für einen Rassismus-Eklat gesorgt.

Während des Einzelzeitfahrens hatte der 54-Jährige den Deutschen Nikias Arndt angefeuert. Dabei fielen rassistische Bemerkungen wie "Hol die Kameltreiber!" Die Fahrer vor Arndt waren ein Algerier und ein Eritreer gewesen. Nach der verbalen Entgleisung entschuldigte sich Mostler.

"Ich stand in der Verpflegung und habe Nikias Arndt angefeuert. Im Eifer des Gefechts und mit der Gesamtbelastung, die wir momentan hier haben, habe ich mich in der Wortwahl vergriffen. Es tut mir unendlich leid, ich kann nur aufrichtig um Entschuldigung bitten. Ich wollte niemanden diskreditieren", sagte Moster am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir haben selbst viele Bekannte mit nordafrikanischen Wurzeln, wie gesagt, es tut mir leid", betonte Moster. Der Deutsche Olympische Sportbund kündigte eine Reaktion an. "Das Team D steht für die Einhaltung der olympischen Werte Respekt, Fairplay und Toleranz und lebt diese in all ihren sportlichen Wettbewerben", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

8.55 Uhr: Drama um US-Turnstar – jetzt sagt sie auch noch den nächsten Wettkampf ab

Die US-Amerikanerin Simone Biles wird auch auf den Einzel-Mehrkampf im Turnen verzichten. Das verkündete der Turnstar am Mittwoch. Wie der Verband meldete, sei die Entscheidung in Hinblick auf die mentale Verfassung von Biles gefallen.

"Simone wird weiterhin täglich bewertet, um herauszufinden, ob sie in den Einzel-Finals in der kommenden Woche teilnehmen kann", schrieb der Verband.

Die mehrfache Olympiasiegerin hatte das Mannschaftsfinale am Dienstag nach nur einem Gerät abgebrochen. Im Anschluß erklärte die 24-Jährige, dass der Grund mentale Probleme gewesen seien.

"Ich sage, die mentale Gesundheit steht an erster Stelle. Daher ist es manchmal in Ordnung, die großen Wettbewerbe sogar auszusitzen, um sich auf sich selbst zu konzentrieren. Es zeigt, wie stark du als Wettkämpfer und Person wirklich bist anstatt sich einfach durchzukämpfen", so Biles. Sie sprach außerdem von einem "Kampf gegen Dämonen".

Ohne sie hatten die anderen drei Teammitglieder Sunisa Lee, Jordan Chiles und Grace McCallum die Silbermedaille hinter den russischen Turnerinnen gesichert.

8.15 Uhr: Erstes Edelmetall seit 13 Jahren – Deutsche schwimmt auf Rang drei und holt Bronze

Sarah Köhler hat im Finale über 1500 Meter Freistil das erste Edelmetall für die deutschen Beckenschwimmer seit 13 Jahren geholt. Die 27-jährige Vize-Weltmeisterin holte sich mit deutschem Rekord auf dieser Distanz Bronze. "Ich weiß gerade selber nicht genau, was ich sagen soll. Ich habe die Chance einfach genutzt", sagte Köhler nach ihrem Podestplatz.

Die letzten Medaillen im Beckenschwimmen gab es 2008 in Tokio, als Britta Steffen in Peking siegte. Danach kam es zu einer Durststrecke in London und Rio de Janeiro.

Katie Ledecky aus den USA holte Gold. Nach den enttäuschenden Niederlagen über 200 und 400 Meter ist es für den Schwimm-Superstar der erste Olympiasieg in Tokio. Silber schnappte sich ihre Landsfrau Erica Sullivan.

27. Juli

18.24 Uhr: Gold-Philippinin darf für immer gratis fliegen

Die philippinische Gewichtheberin Hidilyn Diaz gewann bei den olympischen Spielen in Tokio in ihrer Gewichtsklasse bis 55 kg die Goldmedaille. Es war eine historische Leistung und der erste Olympiasieg für die Philippinen jemals. "An die junge Generation in den Philippinen: Träumt hoch“, sagte sie nach ihrem Sieg, bei dem sie den olympischen Rekord in ihrer Gewichtsklasse einstellte.

Als Reaktion darauf hat die Airlines "AirAsia" der Olympiasiegerin lebenslange Gratis-Flüge versprochen. Steve Dailisan, ein Sprecher der Airlines, sagte dazu: "Wir wollen, dass alle Asiaten glauben, dass sie es immer schaffen können. Hidilyn hat uns daran erinnert, dass man mit innerer Kraft, Durchhaltevermögen und einem goldenen Herz alles durchstehen kann – egal, wie groß die Last ist, die man mit sich herumträgt.“

17.31 Uhr: Biles zieht die Notbremse: "Auf meine mentale Gesundheit fokussieren"

Es waren bizarre Momente: Simone Biles klatschte, sie schrie, sie warf Küsschen in die Kamera - dabei war sie längst nur noch Zuschauerin. Während die Sozialen Netzwerke rund um den Globus regelrecht explodierten, verfolgte der Kunstturn-Superstar das olympische Mannschaftsfinale im weißen Trainingsanzug - mental nicht mehr fähig, an ein Gerät zu gehen. Unter Tränen erklärte Biles später die Beweggründe für ihren Wettkampfabbruch. "Ich musste tun, was richtig für mich ist und mich auf meine mentale Gesundheit fokussieren und nicht mein Wohlbefinden gefährden. Wenn ich turne, habe ich weniger Selbstvertrauen, weniger Spaß und bin nervöser. Es ist Mist, wenn man mit seinem eigenen Kopf kämpft."

Die große Show von Biles war daher zu Ende, noch bevor sie richtig begonnen hatte. Die Ausnahmeathletin war nach dem ersten von vier Geräten ausgestiegen - "aus medizinischen Gründen", wie der US-Verband offiziell mitteilte. Umgehend wurde über mentale Probleme spekuliert. Biles hatte die Halle nach einem verpatzten Abgang beim Sprung und anschließenden Diskussionen mit ihrer Trainerin plötzlich verlassen. Als sie rund zehn Minuten später zurückkehrte, gab das US-Team das vorzeitige Ausscheiden der Rekord-Weltmeisterin bekannt. Damit startete die Gold-Mission der viermaligen Olympiasiegerin von Rio 2016 mit einer riesigen Enttäuschung.

14.33 Uhr: Marokkanischer Boxer beißt Gegner ins Ohr

Der marokkanische Schwergewichtsboxer Youness Baalla hat bei den Olympischen Spielen in Tokio mit einer Beißattacke für Aufsehen gesorgt. Bei seiner Niederlage gegen David Nyika aus Neuseeland versuchte Baalla am Dienstag, seinen Gegner zu beißen. "Ich glaube, er hat versucht, meinen Wangenknochen zu erwischen. Zum Glück hatte er seinen Mundschutz drin, und ich war ein bisschen verschwitzt. Er hat wahrscheinlich nur einen Mund voll Schweiß abbekommen", berichtete Nyika.

"Ich bin bei den Commonwealth Games schon mal in die Brust gebissen worden", sagte Nyika, "aber komm schon, Mann - das sind die Olympischen Spiele!" Nach dem Angriff schaute er protestierend zu der Ringrichterin, die aber weiterboxen ließ.

1997 hatte der ehemalige Profi-Weltmeister Mike Tyson seinem US-Rivalen Evander Holyfield im Kampf um den WM-Gürtel ins Ohr gebissen und war daraufhin disqualifiziert worden. Dieses Schicksal blieb Baalla zwar erspart, weil der Kampfrichter die Szene nicht erkannte. Den Kampf verlor der Marokkaner dennoch klar nach Punkten.

9.52 Uhr: Gold-Gewinnerin mit emotionalem Statement zu Flut-Katastrophe

Der Bann ist gebrochen: Slalom-Kanutin Ricarda Funk hat die erste olympische Goldmedaille für Deutschland in Tokio gewonnen. Im Kajak-Einer landete die 29-Jährige aus Bad Kreuznach bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme vor Rio-Siegerin Maialen Chourraut (Spanien) und Jessica Fox (Australien). Für die Deutschen Kanuten ist es nach der Bronze-Medaille von Sideris Tasiadis bereits die zweite Medaille.

Nach ihrem Triumph wird Funk vor den TV-Kameras emotional und denkt an die Hochwasseropfer in ihrer Heimatregion: "Ich habe auch einige Male Tränen vergossen. Es ist einfach unfassbar, was da passiert ist. Ich schicke ganz viel Liebe nach Hause. Der Kreis Ahrweiler ist stark, gemeinsam schaffen wir das", sagte die Sportsoldatin. Funk wurde in Bad Neuenahr-Ahrweiler geboren. Ihre Eltern leben noch heute im nur wenige Kilometer entfernten Bad Breisig, helfen bei den Aufräumarbeiten mit. "In den letzten Wochen waren meine Gedanken schon sehr oft zu Hause. Ich fand es einfach nur schrecklich, all die Bilder zu sehen, die mich stündlich erreicht haben", führte die 29-Jährige aus, die mittlerweile in Augsburg lebt und trainiert.

08:29 Uhr: Roboter stiehlt den US-Basketballern die Show

Bei der historischen Niederlage des US-amerikanischen Basketballteams gegen Frankreich am Samstag entzückte ein Unbekannter die Fans: ein japanischer Basketball-Roboter. Er traf seine Würfe besser, als jeder andere Spieler. In der Halbzeitpause der Vorrundenpartie nahm sich der Roboter Würfe von der Dreierlinie und der Mittellinie und traf beide perfekt. Die USA verloren erstmals seit dem Halbfinale von Athen 2004 ein Spiel bei den olympischen Spielen.

26. Juli

14 Uhr: Zweiter Judoka verzichtet auf Olympia-Kampf gegen Israeli

Erneut hat ein Sportler während des olympischen Wettbewerbs im Judo auf einen Kampf gegen einen israelischen Sportler verzichtet. Diesmal ist am Montag der Sudanese Mohmed Abdarasool nicht zu seinem Kampf in der zweiten Runde gegen den Israeli Tohar Butbul angetreten.

Der Grund für den Verzicht des 28-Jährigen Abdalrasool ist derzeit noch unklar. In der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm hätte der Sudanese zuerst eigentlich gegen den Algerier Nourine kämpfen sollen. Dieser verzichtete jedoch bei der Aussicht, in der zweiten Runde gegen Butbul kämpfen zu müssen, gleich ganz auf die Teilnahme an den Spielen.

Der Weltverband der Judoka sperrte den Sportler in der Folge und nahm Ermittlungen auf. Der 30-Jährige Nourine und sein Coach hatten ihren Rückzug damit begründet, nicht gegen einen Israeli kämpfen zu wollen. Von Abdalrasool sind noch keine ofiziellen Aussagen bekannt.

Nach Aussagen von Butbul sei dem israelischen Verband zugetragen worden, dass Abdalrasool wegen einer Schulterverletzung nicht zu dem Kampf angetreten sei.

Die Enttäuschung überwog gegenüber der Verwirrung um die zwei Absagen der Gegner. "Auf dieses Ziel war meine ganze Karriere ausgerichtet", sagte Butbul.

13.47 Uhr: Triathlet übergibt sich nach Olympiasieg

Er hat es geschafft: Der Norweger Kristian Blummenfelt trotzte der japanischen Hitze und darf sich jetzt Olympiasieger nennen.

Nach dem Einlauf ins Ziel brach Blummenfelt völlig erschöpft auf dem Boden zusammen und erbrach sich vor laufender Kamera. Kurz darauf ließ sich der Norweger, gestützt vom Briten Alex Yee, entkräftet in einen Rollstuhl fallen. "Das passiert eben, wenn du ganz tief in den Keller gehst", sagte der 27-Jährige später, "aber das ist es wert".

Der Triathlet holte für sein Land die erste Goldmedaille bei Olympischen Sommerspielen seit neun Jahren. Am Schluss hatte der 27-Jährige ganze elf Sekunden Vorsprung mit einer Endzeit von 1:45:04.

Für dieses Ergebnis hatte der Sportler alles aus seinem Körper herausgeholt, direkt nach dem Zieleinlauf rebellierte der Körper und der Norweger musste sich seines Mageninhaltes entledigen.

Olympia: Eurosport-Kommentatoren mit wirren Corona-Aussagen während Medaillenverleihung

Seit vergangenen Freitag wird bei den Olympischen Spielen in Tokio auch in der Leichtathletik um Medaillen gekämpft. Dabei gab es bereits einen historischen Doppelsieg im Hochsprung, der Italiener Lamont Marcell Jacobs stellte zudem bei seinem Sieg über die 100 Meter einen neuen Europarekord auf und Yulimar Rojas aus Venezuela stellte bei ihrem Gold-Erfolg im Dreisprung in der vergangenen Nacht einen neuen Olympiarekord auf.

Die Wettkämpfe werden nicht nur von den öffentlich-rechtlichen …

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