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Moskau , 11.07.2018 England Fan Kroatien - England *** Moscow 11 07 2018 England fan Croatia England

England-Fans: Grölten gerne "It's coming home"...  Bild: imago sportfotodienst

Ein Schotte erklärt, warum England nie wieder "It's coming home" spielen sollte

15.07.18, 15:02
Gunda Windmüller
Gunda Windmüller

Der Song lief rauf und runter. Rauf und runter. Bis zum Halbfinale. Denn als England gegen Kroatien aus der WM flog, war klar, dass Football immer noch nicht nach Hause kommen würde.

"Football's coming home", bzw. "Three Lions" aus dem Jahr 1996 ist die inoffizielle Hymne der englischen Fußballnationalmannschaft und ihrer Fans. Aber so richtig Glück gebracht, hat der Song bislang nicht.

Darauf wies auch gerade Graeme Souness hin, und fordert zugleich:

"'Football's coming home' sollte nie wieder bei einem großen Turnier gespielt werden."

Grame Souness in "The Sunday Times"

Der ehemalige schottische Nationalspieler und Trainer legt in einem Beitrag für "The Sunday Times" Gareth Southgate nahe, den Song ab jetzt zu verbieten.

Hier nochmal zum reinhören:

Video: YouTube/LightningSeedsVEVO

"Sie hatten kein Monopol auf Fußball, als im letzten Jahrhundert ihre Teams im internationalen Vergleich sehr erfolgreich waren. Und sie haben es auch jetzt nicht."

Graeme Souness

Denn der Song (der besagt, dass England den Fußball gepachtet hat), sorgt laut Souness doch nur dafür, dass gegnerische Teams noch zusätzlich motiviert würden.

"Wenn ich ein gegnerischer Spieler wäre, würde das Lied mich total reizen. Da bin ich doch sofort motiviert. Und das ist auch so, wie die Kroaten gesagt haben, dass sie sich gefühlt haben."

Graeme Souness

Und das alles fordere er auch nicht, weil er Schotte sei, und daher etwas gegen die Engländer hätte.

"Das sind nicht die Worte eines verbitterten Schotten. Ich habe lange Jahre in England gelebt und wünsche dem Team alles Gute."

Graeme Souness

Nunja. Glauben wir ihm das mal.

Aber was meint ihr? Hat der Song den Engländern Pech gebracht?

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It's NOT coming home

Video: watson/Emily Engkent

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