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Hertha BSC: Pál Dárdai nennt Hintergründe zu Reeses Vertragsverlängerung

Trainer Pal Dardai jubelt nach Spielende mit Fabian Reese / Freude / Emotion / Jubel / / Fu
Trainer Pál Dárdai (l.) und Fabian Reese (r.) pflegen ein gutes Verhältnis zueinander.Bild: IMAGO images / Contrast
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Hertha BSC: Pál Dárdai nennt Hintergründe zu Fabian Reeses Vertragsverlängerung

25.02.2024, 08:39
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Fabian Reese von Hertha BSC ist aktuell eine der heißesten Aktien in der 2. Bundesliga. Sechs Tore und acht Vorlagen stehen für ihn in 19 Partien zu Buche. Dazu kommen Woche für Woche atemberaubende Dribblings und Tempoläufe, die seine Gegenspieler regelmäßig zur Verzweiflung treiben.

Für Spieler wie ihn wurde der Begriff Lebensversicherung in den Fußballjargon übernommen. "Er ist genau so ein Typ, der in der Nationalmannschaft fehlt", brachte Comedian Felix Lobrecht Reese in seinem Podcast "Gemischtes Hack" ganz unironisch sogar beim DFB-Team ins Gespräch.

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Es wäre zweifelsohne ein ebenso überraschender wie großer Sprung. Nach oben aber will der Flügelstürmer auf jeden Fall, oben ist in diesem Fall aber erst einmal die 1. Bundesliga. Als er im Januar 2023 für den Sommer in Berlin unterschrieben hatte, war er noch davon ausgegangen, dass dieser Traum mit dem Abschied von Holstein Kiel in Erfüllung geht.

Hertha BSC: Pál Dárdai sieht Sonderstatus bei Fabian Reese

Hertha aber stieg ab, für Reese ging es also im Unterhaus weiter. Und aktuell sieht es auch nicht so aus, als würden die Berliner direkt in die 1. Bundesliga zurückkehren. Entsprechend überraschend kam am Donnerstagnachmittag die Meldung, dass der Hauptstadtklub mit Reese bis 2028 verlängert hat.

Auf diese kleine Sensation angesprochen, lieferte Trainer Pál Dárdai vor Herthas Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig gegenüber Sky ein paar Hintergründe dieses Deals. "Überzeugend sind Fans und Stadion. Zwischen Fabi und mir funktioniert es. Unsere Spielweise liegt ihm, er hat oft Räume und Eins-gegen-eins-Situationen", nannte der Trainer mehrere Gründe, die Reese überzeugt hätten.

Der 26-Jährige genieße zudem einen gewissen Sonderstatus. "Im Stadion stehen alle auf, wenn er den Ball hat", hat Herthas Coach beobachtet. Die Symbiose zwischen Fans und dem Profi war für Reese also ein überzeugendes Argument.

Hertha BSC fehlt bisher die Konstanz für den Aufstiegskampf

Ungeachtet dessen weiß aber auch Dárdai, dass sein Superstar mindestens mittelfristig in der 1. Bundesliga spielen will. "Wir sind auf einem guten Weg, aber für einen Aufstieg müsste ein Wunder passieren", ordnete der Übungsleiter die Lage in Berlin realistisch ein.

Hertha BSC steht nach 22 Spieltagen mit 32 Punkten schließlich lediglich auf dem achten Platz. Der Rückstand auf den Relegationsrang beträgt zwar lediglich sechs Punkte, der Alten Dame fehlt bis dato aber die Konstanz, um ganz oben anzugreifen. Mehr als zwei Siege am Stück sind den Berlinern in der 2. Bundesliga bisher nicht gelungen, die beste Saisonplatzierung war ein siebter Rang.

VfB Stuttgart: Meistertrainer Veh vor Rückkehr – Gespräche laufen schon

Auf dem Platz schreibt der VfB Stuttgart seit Monaten fast ausschließlich positive Nachrichten. Die Schwaben spielen unter Trainer Sebastian Hoeneß mit den ansehnlichsten Fußball der Bundesliga, münzen diese spielerische Qualität in Tore sowie in Punkte um.

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