Andreas und Caro Robens

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Für Jenny und Andrej lief das "Sommerhaus" nicht optimal. Bild: tvnow / Das große Wiedersehen

"Diese Prüfung haben die beiden nicht bestanden" – PR-Expertin mit hartem Urteil über Andrejs und Jennys "Sommerhaus"-Reunion-Auftritt

RTL hat mit der diesjährigen Staffel "Sommerhaus der Stars" für viel Gesprächsstoff gesorgt. Spuck-Attacken, Hasstiraden, Mobbing-Vorwürfe – die Liste der Verfehlungen der Kandidaten ist lang. Und der Sender hat diese nur zu gerne ausgeschlachtet. Vor allem für Bachelor Andrej Mangold und seine Freundin Jenny Lange entpuppte sich das "Sommerhaus" als echter Karriere-Killer. Die Zuschauer wetterten im Netz massiv gegen sie, selbst Werbepartner wendeten sich noch während der Staffel von ihnen ab.

Die Konsequenz: Jenny und Andrej zogen sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurück. Nun hätten sie Gelegenheit gehabt, all das, was in ihren Augen im TV falsch rübergekommen ist, wieder geradezurücken. Doch sie nutzten ihre Chance bei der Wiedersehens-Show am Sonntag nicht. Ein großer Fehler, wie Janine Griffel, Inhaberin und Geschäftsführerin der PR-Agentur Griffel & Co. gegenüber watson sagt.

Was Jenny und Andrej geholfen hätte

"Aus PR-Sicht muss man leider sagen, diese Prüfung haben die beiden nicht bestanden. Sie haben es nicht ansatzweise geschafft, die Situation zu drehen und für sich zu nutzen, um Sympathien zurückzugewinnen. Das wäre aber aus PR-Sicht zwingend notwendig gewesen, um weiter für Werbepartner attraktiv zu sein", stellt Griffel klar. Laut der PR-Expertin hätte das "Bachelor"-Paar "Reue und Einsicht zeigen" und auf Eva zugehen müssen, um Schadensbegrenzung zu betreiben. Auch eine Social-Media-Kampagne gegen Mobbing und "Selbstkritik mit Selbstironie verknüpfen, anstatt auf falsche Darstellungen im TV zu pochen oder auf andere Schuldige zu setzen", hätte den beiden aus ihrer Sicht gutgetan.

Andrej Mangold und Jenny

Jenny und Andrej haben sich im "Sommerhaus" unbeliebt gemacht. Bild: screenshot tvnow

Der größte Fehler, den Jenny und Andrej im "Sommerhaus" gemacht haben? Sie selbst zu sein. Griffel erklärt watson dazu weiter: "Gerade, wenn sie ihr Verhalten aus der Retrospektive betrachten und dabei keinerlei Einsicht und Selbstreflexion zeigen, dann muss man davon ausgehen, dass das 'Sommerhaus der Stars' im Falle des Bachelors und seiner Partnerin deutlich gemacht hat: keine Rose ohne Dorne."

PR-Expertin mit düsterer Prognose für Jenny und Andrej

Das Verhalten vom einstigen Bachelor und seiner Liebsten könnte auch nach der Show, vor allem hinsichtlich künftiger Werbekooperationen, negative Auswirkungen haben. "Werbepartner werden es sich in Zukunft überlegen, ob sie mit dem Thema Mobbing in Verbindung gebracht werden wollen. Die Antwort wird wohl in den meisten Fällen Nein sein", glaubt Griffel. Sie sieht für das Paar hingegen andere berufliche Chancen:

"Allerdings qualifiziert dieses polarisierende Auftreten die beiden für weitere Formate wie zum Beispiel das Dschungelcamp. Nun ist abzuwarten, wann dieses Corona-bedingt wieder stattfinden kann und ob die beiden so lange ihren zweifelhaften Ruhm aufrechterhalten können."

Eine Teilnahme der beiden an der für 2021 geplanten Dschungel-Show ist bislang kein Thema gewesen. Stattdessen wird immer wieder Lisha für die Sendung ins Gespräch gebracht. Sie gehört auf jeden Fall zu den Profiteuren des "Sommerhauses" – trotz zweifelhaften Aussagen.

(jei)

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