Oliver Pocher hat eine Erklärung dafür, warum nur das Dschungelcamp-Finale nur aus Männern besteht.
Oliver Pocher hat eine Erklärung dafür, warum nur das Dschungelcamp-Finale nur aus Männern besteht.Bild: RTL
Dschungelcamp

Oliver Pocher mit vernichtendem Dschungelcamp-Urteil: "Von den Frauen das unsympathischste Camp aller Zeiten"

07.02.2022, 14:17

Eines steht schon vor dem diesjährigen Dschungelcamp-Finale auf RTL fest: Ein Mann wird die Dschungelkönig-Nachfolge von Prince Damien antreten. Mittlerweile haben alle Frauen die Show verlassen müssen, die letzten fünf Camper waren männlich. Am Samstagabend entscheidet sich, ob Manuel Flickinger, Eric Stehfest oder Filip Pavlovic die Show als Sieger verlassen wird.

Auch in der "Stunde danach", wo noch einmal die Geschehnisse der aktuellen Folge mit verschiedenen Experten und ehemaligen Kandidaten diskutiert wird, ging es darum, warum denn nur die Männer die Gunst der Zuschauer gewinnen konnten. Oliver Pocher gab in dem TV-Nachklapp noch einmal seine Meinung dazu ab. Er ist das Kritisieren von Stars und Sternchen gewöhnt, immerhin nimmt er ansonsten regelmäßig Influencer für deren Fehltritte auf Instagram auf die Schippe. Vor allem für die Dschungelcamperinnen hatte er nun ein vernichtendes Urteil übrig.

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Männer im Dschungelcamp zu starke Konkurrenz?

Von Anfang an schien es für die Frauen kein gutes Dschungelcamp zu werden: Bevor die Show überhaupt auf RTL startete, war Christin Okpara schon raus. Sie soll mit einem angeblich gefälschten Impfnachweis nach Südafrika eingereist sein und habe im Zuge dessen die Produktion belogen. Janina Youssefian schaffte es ebenfalls nicht bis in die zweite Woche, um dann von den Zuschauern rausgewählt zu werden: Sie beleidigte Mitcamperin Linda Nobat in einem Streit rassistisch und musste deswegen ebenfalls die Koffer packen.

Anouschka Renzi verließ als letzte Frau das Dschungelcamp.
Anouschka Renzi verließ als letzte Frau das Dschungelcamp.Bild: RTL

Die anderen Kandidatinnen fielen den Zuschauer-Votes zum Opfer, als letzte verließ Anouschka Renzi das Pritschenlager und ließ die Männer unter sich im Urwald zurück. Dabei hätte die Schauspielerin wohl laut Pocher noch etwas länger dabeibleiben sollen, wenn es nach ihm ginge. Gegenüber den Moderatoren der "Stunde danach", Olivia Jones und Angela Fingererben, erklärte er:

"Man muss ja eigentlich die Leute drin lassen, die ein bisschen anecken. Man fühlt so eine kurze Genugtuung, wenn sie dann raus ist, aber eigentlich denkt man sich: Es wäre doch herrlich, wenn sie jetzt 48 Stunden die anderen weiternerven könnte."

Warum die Männer es weiterbrachten als alle Frauen in dem Format, erklärte sich Micaela Schäfer, die ebenfalls zu Gast war, so: "Weil die Männer einfach zu stark sind. Da ist keiner dabei, der ein bisschen blöde ist, unfair oder fies. Anouschka hätte es auf jeden Fall weiterschaffen können, weil sie war wirklich mein Liebling." Sie habe sie "nie ernst nehmen" können, habe das Nacktmodel aber im Dschungel mit ihrer aneckenden Art amüsiert.

Männer im Dschungelcamp unter sich.
Männer im Dschungelcamp unter sich.Bild: RTL

David Friedrich, der nicht nur an "Die Bachelorette" teilnahm, sondern auch 2017 im Dschungelcamp den vierten Platz ergattern konnte, gab zu bedenken: "Je mehr du polarisierst, desto unterhaltsamer bist du für den Zuschauer. Das haben glaube ich alle Frauen ein bisschen zu sehr gemacht. Die haben sich alle selbst ins Aus geschossen." Deshalb gebe es jetzt eben ein Camp, das nur aus Männern besteht. Pocher stimmte dem zu und ergänzte:

"Hintenraus wird nach Sympathie gewählt und das war leider von den Frauen das unsympathischste Dschungelcamp aller Zeiten."

Das habe sich "entweder in Form von Rassismus, Impfpass oder einfach Unsympathie gezeigt, die haben sich alle rausgekegelt", fügte der Komiker schließlich an.

Auch ein Dschungelcamper durfte gar nicht erst antreten

Tatsächlich waren aber nicht ausschließlich die Frauen vom Dschungel-Pech verfolgt. Auch Lucas Cordalis, der von vielen Zuschauern schon von Vornherein als Sieger der 15. Staffel festgestanden hat, konnte nicht einziehen. Er erkrankte kurz vor dem Start der Show an Corona. Schließlich gab er sich geschlagen und lehnte auch die Möglichkeit ab, ins Camp nachzurücken.

Nun muss er sich noch ein weiteres Jahr gedulden, bis er endlich um die Dschungelkrone kämpfen kann, die sein Vater Costa Cordalis in der allerersten Staffel gewonnen hat. Im vergangenen Jahr hatte Lucas schon kein Glück, 2021 fiel das Dschungelcamp gänzlich wegen der Corona-Pandemie aus. Stattdessen wurde eine Ersatzshow gezeigt, bei der ein goldenes Ticket in die Show ergattert werden konnte. Der Sieger: Filip Pavlovic, der tatsächlich auch jetzt im Finale steht.

(cfl)

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