Rund um Anouschka wurde es im Dschungelcamp emotional.
Rund um Anouschka wurde es im Dschungelcamp emotional.Bild: RTL
Dschungelcamp

Anouschka vergießt bittere Tränen im Dschungelcamp – ihre Hoffnung währt nur kurz

04.02.2022, 16:55

Am dreizehnten Tag im Dschungelcamp gab es eine überraschende Wende. Noch am Vortag hatte es zwischen Anouschka und Linda mächtig gekracht, die 57-Jährige bezeichnete ihre junge Konkurrentin unter anderem als "ungezogene Göre". Kurz vor Lindas Auszug dann die Überraschung: Die beiden näherten sich einander an.

Und auch am Donnerstag wurde es emotional: Anouschka erzählte von ihrer Tochter – und von ihrer Mutter, von der sie sich vor deren Tod nicht so verabschieden konnte, wie sie es gern getan hätte.

Linda und Anouschka versöhnen sich

Zuvor war wieder einmal Affenkot ein leidiges Thema im Camp gewesen, das direkt zu einem weiteren Konflikt zwischen den Kandidatinnen hervorrief (Anouschka: "Das ist vegetarische Kacke!"). Einen späteren Dialogversuch blockte die ehemalige "Bachelor"-Kandidatin ab, im Dschungeltelefon beschrieb Linda ihre Mitcamperin als "anstrengend".

Linda und Anouschka sprechen sich aus.
Linda und Anouschka sprechen sich aus.Bild: RTL

Dann die Versöhnung. Anouschka strich Linda über den Kopf und sagte:

"Du bist ein ganz tolles Mädchen. Es war nur die Intensität und dass alle gegen mich waren. Ich konnte nicht mehr. Du könntest meine Tochter sein und ich will dich immer erziehen, meine Süße."

Weiter gestand sie, die nun übrigens die letzte verbliebene Frau in der Show ist: "Es fällt mir schwer – auch wenn du manchmal Recht hast – dass mir jemand, der so viel jünger ist, über den Mund fährt. Es tut mir leid." Linda nahm die Entschuldigung mit den Worten "Mir tut es auch leid. Ich weiß, dass das auch von mir manchmal ein Defizit ist" an. Somit gab es vor Lindas Auszug also noch ein klärendes Gespräch, das offenbar dringend nötig war. Beide wirkten erleichtert.

Bei Anouschka fließen Tränen

In der Ausgabe vom Mittwoch sprach Anouschka schon viel über ihrer Familie – so über ihren Adoptivvater Paul Hubschmid. Bei der Gelegenheit wurde sie ziemlich emotional. "Ich habe ihn erst kennengelernt, als ich zwei war. Ich habe ihn immer angehimmelt und bewundert. Er hat mir viel Kultur beigebracht, Theaterstücke zu lesen gegeben und mir Bildung zukommen lassen", erinnerte sie sich. Ein "Spielpapa" sei er nicht gewesen, dafür habe er Ruhe und Ausgeglichenheit ausgestrahlt – vor allem in Kontrast zu ihrer Mutter, wie sie betonte.

Nach dieser war der Adoptivvater mit einer anderen Frau verheiratet, auf die Anouschka gar nicht gut zu sprechen ist: "Böses Weib, die hat meinen Halbbruder und mich richtig gehasst – ohne Grund." Gegen die Anfeindungen habe der Vater sie nicht verteidigt und diesbezüglich blieb schließlich auch einiges unausgesprochen. "Was mich bis heute belastet, ist, dass ich mich mit ihm die letzten Jahre nicht aussprechen konnte", gesteht die Schauspielerin. Unter Tränen fügt sie hinzu: "Schade, dass wir uns in entscheidenden Momenten nicht in den Arm nehmen und liebhaben können. Man muss die Sachen mit den Menschen klären, die man liebt, wenn man lebt und nicht befangen bleiben in irgendwelchen Befindlichkeiten."

Anouschka erzählte im Dschungelcamp mehrere private Geschichten.
Anouschka erzählte im Dschungelcamp mehrere private Geschichten.Bild: RTL

Bitterer Abschied für Anouschka

Am Donnerstag legte sie weitere Wunden aus ihrer Vergangenheit offen. Zum Zeitpunkt von Anouschkas Geburt war ihre Mutter Eva noch sehr jung, was einige Probleme mit sich brachte. "Sie hat mich mit noch nicht mal 19 Jahren bekommen. Ich habe nie gezweifelt, dass sie mich liebt, es war einfach Chaos", rekapitulierte die Dschungelcamperin und offenbart zudem: "Gefehlt hat mir eine Konstante im Leben. Ich habe daher immer um Liebe gebuhlt."

Als Eva Renzi an Lungenkrebs erkrankte, wurde sie von Anouschka gepflegt. Im Krankenhaus habe die Mutter an einem Tag zu ihr gesagt: "Geh' weg!", worauf Anouschka sich verletzt auf den Weg gemacht habe, erzählt sie. "In dem Moment, wo ich fast zur Tür raus war, höre ich: 'Bitte geh nicht!' Ich bin gegangen, weil ich so verletzt war. Aber ich hätte bleiben sollen, denn in der Nacht ist sie gestorben", erzählt Anouschka ... und wieder kommen ihr die Tränen.

Daneben räumt sie Fehler bei der Erziehung ihrer eigenen Tochter ein, die mittlerweile studiert. Im Dschungeltelefon analysiert die Darstellerin: "Meine Tochter bedeutet mir alles! Ich war praktisch alleinerziehend. Meine ganze Liebe ging auf dieses Kind und damit erdrückte ich sie natürlich. Sie hatte es nicht leicht, sich von mir zu befreien."

Die Hoffnung währt nur kurz

Die überraschende gute Nachricht für Anouschka am Donnerstag jedoch: Den Kandidaten wurde ein Zwischenstand durchgegeben, für wen aktuell die meisten Zuschauer anrufen – neben Manuel und Filip hat sie laut RTL die besten Karten.

Umso enttäuschender endet der Tag für sie, denn als letzte Frau muss Anouschka das Camp verlassen – das Stechen gegen Peter Althof geht zu ihrem Nachteil aus. Somit kämpfen also nur noch Männer um die Dschungelkrone 2022.

(ju)

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