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George R. R. Martin reagiert mit Unverständnis auf die Fan-Reaktionen. Bild: www.imago-images.de / bKay Blake
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"Game of Thrones"-Autor reagiert erstmals auf Shitstorm zu Serien-Finale

31.05.2022, 16:11

Dass George R. R. Martin mal die Worte ausgehen würden, hätte wohl kaum jemand gedacht. Im Interview mit dem "Independent" verrät der "Game of Thrones"-Autor aber nun, warum ihm die Kritik an der finalen Staffel der Serie schier die Sprache verschlug.

Viel Kritik für "Game of Thrones"

Zwischen 2011 und 2019 begeisterte die blutige Fantasy-Serie ein Millionen-Publikum. Schlachten, düstere Familien-Intrigen und nicht wenige Sex-Aufreger lockten Woche für Woche die Zuschauer vor die Bildschirme – all das basierend auf den Büchern George R. R. Martins. Die TV-Show, die für ihren schonungslosen Umgang mit den Hauptcharakteren bekannt wurde, generierte auf diese Weise ein gigantisches Following und eine passionierte Fan-Base.

Wie leidenschaftlich das Publikum tatsächlich bei der Sache war, zeigte sich besonders mit der Ausstrahlung der achten und letzten Staffel. Denn auf große Erwartungen folgte harsche Kritik: Das Ende von "Game of Thrones" wurde scharf kritisiert. Serien-Fans gefiel es so gar nicht, in welche Richtung die beiden Schöpfer der Serie, David Benioff und D. B. Weiss, die Geschichte vom eisernen Thron führten.

Fehlende Zusammenhänge und nachlässig beendete Handlungsstränge waren nur zwei der unzähligen Kritikpunkte, denen sich die beiden Macher stellen mussten. Unter einer Petition, die eine Neuverfilmung der Final-Staffel "mit kompetenten Autoren" fordert, kamen bis heute über 1,8 Millionen Unterschriften zusammen. Tendenz steigend.

George R. R. Martin zeigt Unverständnis für "GoT"-Fans

Drei Jahre nach dem turbulenten Ende von "Game of Thrones" meldet sich nun George R. R. Martin zu Wort. Im Gespräch mit der britischen Zeitung "Independent" reagiert der 73-Jährige mit Unverständnis auf die heftigen Reaktionen der Fans. "Ich verstehe nicht, wie Menschen etwas, das sie einmal geliebt haben, so sehr hassen können", erklärt der Emmy-Gewinner.

Für den Fantasy-Autor steht fest: Zwischen der Serie und dem eigenen Publikum ist eine virulente Dynamik entstanden. "Wenn du eine Serie nicht magst, dann schau sie dir nicht an! Wie konnte alles so toxisch werden?", fragt sich der Autor. Der Amerikaner stellt fest, dass seine Serie sinnbildlich für eine allgemeine Entwicklung der Fan-Kultur zu verstehen ist: "Früher war es so, dass man 'Star Trek' mochte, wenn man ein Fan von 'Star Trek' war. Jetzt scheint es, als ob die Hälfte der Leute, die sich selbst als 'Star Trek'-Fans bezeichnen, 'Star Trek' hassen, und die 'Star Wars'-Fans hassen 'Star Wars'."

Für die Entscheidungen seiner Serien-Autoren hat der Schriftsteller aber vollstes Verständnis. "Man will etwas Neues erzählen und nicht immer wieder die gleichen Geschichten", verteidigt er David Benihoff und D. B. Weiss und fügt hinzu, dass man ansonsten noch verrückt werden würde.

Zweite Chance für "GoT"-Fans

Neue Geschichten gibt es auch von George R. R. Martin. Denn im Sommer dieses Jahres kommt die "GoT"-Vorgeschichte "House of the Dragon" auf die weltweiten Fernsehbildschirme. Ob auch diese vom Publikum abgestraft wird oder die Gunst der Fantasy-Fans zurückgewinnt, gilt es abzuwarten.

(ckh)

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