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Der Mandalorianer kommt. Bild:imago mages/Disney+/Lucasfilm

Star Wars Day: "The Mandalorian" – das beste "Star Wars" seit langem

Lange mussten "Star Wars"-Fans warten, aber: Jetzt ist es soweit. Die hochgelobte Serie "The Mandalorian" ist, zusammen mit dem gesamten Streaming-Dienst Disney+, am 24. März in Deutschland gestartet Perfekt für alle, die in der, Achtung Wortschöpfung: Corontäne Netflix schon leergebinged haben und/oder jede einzelne Zeile bei den neun "Star Wars"-Filmen ohnehin auswendig mitsprechen können.

Und als hätte Pro Sieben geahnt, dass wir alle ein wenig Aufmunterung gebrauchen könnten, ist dem Sender vor ein paar Wochen schon ein echter Coup gelungen. Die erste Folge der insgesamt acht Episoden langen Staffel war am Sonntag, 22. März, exklusiv im Free-TV zu sehen. Wir erklären euch, warum sich das Einschalten gelohnt hat. "Corontäne" hin oder her.

Der Plot macht Spaß

Die Handlung von "The Mandalorian" spielt in der "Star Wars"-Timeline zwischen "Episode IV - VI" und "Episode VII - IX" und betritt damit Terrain, dass wir so noch nicht gesehen haben. Es geht dabei um den Mandalorianer, einen Kopfgeldjäger, der am Rande der Galaxie seinen Lebensunterhalt mit, nun ja, Kopfgeldjagd verdient.

Die Handlung der ersten Folge dreht sich darum, dass unser Mandalorianer einen Auftrag von seinem Boss bekommt, bei dem er eine Zielperson finden und zurückbringen soll. Kein großes Ding eigentlich, doch es findet halt im "Star Wars"-Universum statt. Also lernen wir auf dem Weg vom Auftraggeber zur Zielperson ein bisschen mehr über dieses Universum, erleben knallige Actionszenen und flotte Sprüche. Am Ende gibt es sogar eine dicke Überraschung. Perfekte Unterhaltung für 40 Minuten Laufzeit.

Zudem erfahren wir recht wenig über den Mandalorianer, der sein Gesicht hinter seinem Helm verborgen hält. Da entsteht Spannung. Wer ist der Typ? Warum tut er, was er tut? Ist er ein Guter? Oder ein Schurke? Und was hat es eigentlich mit diesem Helm auf sich? Ähnlich wie im Netflix-Hit "The Witcher", erfahren wir zu Anfang wenig über den Protagonisten und seine Motive – und wollen genau deswegen weitergucken.

Hier der Trailer

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Video: YouTube/KinoCheck

Das Worldbuilding

Wir haben es schon angedeutet, die Story der ersten Folge gewinnt sicher keinen Innovationspreis. Fliege nach A, hole X und bringe es zu B zurück, das haben wir tausendundein Mal gesehen, gelesen und gezockt. Aber manchmal ist eben der Weg das Ziel. Und hier gilt das doppelt, denn die Handlung spielt in jener Zeit, die die Fans bisher nur aus den zahlreichen Büchern und Comics des "Star Wars: Legends"-Kanons kannten. Der hieß früher mal "Extended Universe" und brachte so grandiose Figuren wie Großadmiral Thrawn hervor. Für viele Fans ist "Legends" die eigentliche Fortsetzung der geliebten Original-Trilogie.

Nun hat Disney das "Extended Universe" zwar aus dem Kanon gestrichen (und in "Legends" umbenannt), bisher aber noch nichts nachgeliefert, was die Lücke füllt. Und genau da setzt "The Mandalorian" an. Wir sehen und hören dieses neue "Star Wars"-Universum zum ersten Mal. Was bewegt die Menschen darin, welche Raumschiffe fliegen sie, mit welchen Aliens und Droiden umgeben sie sich täglich? Ist blaue Milch immer noch das beliebteste Getränk der Galaxie?

Und was ist eigentlich aus dem Imperium geworden? Wie wird es zur Ersten Ordnung? Auch wenn "The Mandalorian" gar keine Antworten auf die letzten beiden Fragen liefern will, es geht ja um einen Kopfgeldjäger und seine Mission, so werden wir doch kleine Hinweise bekommen, die sich zu einem größeren Gesamtbild zusammensetzen werden.

Die Optik

Zugegeben, hier greifen wir etwas vorweg, aber jetzt mal ehrlich: Die Serie lief im November in den USA an – wir verraten hier nichts, was ihr nicht ohnehin schon hättet sehen können.

"The Mandalorian" sieht aus, wie "Star Wars" einmal ausgesehen hat. Schimpft uns Opas und Omas, zum Sternenkrieg gehörte einst ein ganz bestimmter Look, eine ganz besondere visuelle Sprache.

Alles, von der Blaster-Pistole, über Raumjäger bis hin zu ganzen Städten hatte diesen "Used-Look", sah benutzt aus und so, als habe man es ewig nicht mehr gewartet. Dazu kam ein Western-Flair, den schäbige Kantinen mit ominösen Gästen transportierten. "Star Wars", das war Wilder Westen im Weltall. Überraschend brutal (Han schoss zuerst) wenn man genau hingesehen hat, kalt und herzlos. Güte gab es keine, Nachsicht auch nicht. Jedes Detail in den Filmen sprach diese Sprache, deswegen gilt "Star Wars" auch heute noch als visuell wegweisend.

Doch diese Optik schmiss zuerst George Lucas nach und nach über Bord und dann auch Disney in der neuen Trilogie. Alles wirkte irgendwie sauberer, hatte weniger Ecken und Kanten. Klar, die Filme sollten ja auch ein größeres Zielpublikum ansprechen und waren entsprechend auf Hochglanz poliert.

"The Mandalorian" kehrt nun zurück zu diesem Flair. Ein Kopfgeldjäger, der ein abgewracktes Raumschiff fliegt, Wüsten, finstere Auftraggeber, dazu die angesprochene Rauheit. Draußen, am Rand der Galaxie, ist das Leben hart und so sieht die Serie auch aus.

Hier ein Beispiel

Scene from Disney+ series THE MANDALORIAN.

Disney / Lucasfilm

Fazit

"The Mandalorian" lohnt einen Blick. Die erste Folge ist umsonst, bei der Werbung könnt ihr wegzappen. Insofern verliert ihr schon mal kein Geld. Klar, wollt ihr weiterschauen, müsst ihr ein Disney+ Abo abschließen. Da ihr aber vermutlich ohnehin "Star Wars"-Fans seit, was soll's? Disney wird über den Streaming-Dienst alle "Star Wars"-Inhalte, künftige wie existierende, verbreiten. Für euch führt an dem Angebot also (fast) kein Weg vorbei. Außerdem wollt ihr ja sicher auch die ganzen Marvel Cinematic Universe Filme und Serien mal wieder sehen, und die wird es auch überwiegend nur bei Disney+ geben.

Was die Serie an sich angeht: "The Mandalorian" ist "Star Wars", wie wir es lange nicht mehr gesehen haben. Es verzichtet außerdem komplett auf die Helden der alten und der neuen Garde. Allein das ist spannend, weil wir hier sehen werden, ob der Stoff auch zu anderen Erzählungen taugt, als für nicht-enden-wollende Familiendramen.

Die Optik orientiert sich dabei an dem, was das Franchise einmal groß gemacht hat und je erfolgreicher Disney damit ist, desto eher versteht das Haus mit der Maus vielleicht, was "Star Wars" wirklich ausmacht.

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