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Mark Hamill Characters: Luke Skywalker Film: Star Wars Star Wars: Episode Iv - A New Hope USA 1977 / Neuer Titel Auch: Star Wars: Episode Iv  Eine Neue Hoffnung Director: George Lucas 25 May 1977 PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: LucasfilmxAFxArchivexMaryxEvans 12446366 editorial use only

Luke Skywalker "Star Wars: Episode IV – A New Hope" Bild: imago images / Mary Evans

Meinung

"Star Wars": Die "Skywalker-Saga" geht zu Ende – und das ist gut so

Das Ende ist da! Und ich sage: Endlich! Endlich, endlich, endlich geht "Star Wars" zu Ende. Na gut, die "Skywalker Saga" geht zu Ende – "Star Wars" wird es vermutlich geben, bis die Hölle zugefroren ist.

Versteht mich nicht falsch: Ich. Liebe. "Star Wars". Die Original-Trilogie ist für mich eine der größten Erzählungen unserer Zeit. Die Geschichte aber um Luke, Leia und Anakin Skywalker ist auserzählt – mit dem Tod des Imperators und der Läuterung von Darth Vader am Ende von "Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter" war das Epos zu Ende.

Es gibt für mich schlicht und ergreifend keine Fragen mehr, die es zur berühmtesten Sci-Fi-Familie noch zu beantworten gäbe.

In "Star Wars" nichts Neues

Das zeigte schon "Episode VII: Das Erwachen der Macht". Der Film tat sich reichlich schwer damit, fundamental Neues zum Familiendrama in einer weit entfernten Galaxie beizutragen.

Aus dem Imperium war die "Erste Ordnung" geworden, die Rebellen-Allianz war nun der "Widerstand" und der Todesstern wurde in seiner dritten Version auf Planetengröße aufgebläht. So weit, so gesehen. Die spannendste Frage am Ende des Films war: "Wer sind Reys Eltern???"

Regisseur Rian Johnson versuchte in "Episode VIII: Die letzten Jedi" dann schon, mit den Skywalkers zu brechen. Wir erfuhren, Reys Eltern seien niemand gewesen – zumindest keine Skywalkers.

Ob es dabei geblieben ist, wird der neue Film zeigen.

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Video: YouTube/Star Wars Deutschland

"Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers" bringt nun den Imperator zurück und erzählt zu Ende, was schon drei Filme vorher zu Ende war. Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen: Der Imperator, der Erzfeind der Skywalkers, wird den Film vermutlich nicht überleben.

"Star Wars" geht auch ohne Skywalker-Drama

Wenn nun also die "Skywalker Saga" zu Ende ist, dann schafft Franchise-Eigentümer Disney damit vor allem eines: Raum für wirklich Neues. Denn dass das "Star Wars"-Universum noch immer eine grandiose Vorlage für spannende Geschichten bietet, zeigt die (hierzulande noch nicht erschienene) Disney+ Serie "The Mandalorian".

Die Kritiker und Fans sind begeistert über diese neue Erzählung, die nichts mit der Skywalker-Familie zu tun hat – und trotzdem "Star Wars" an jeder Ecke atmet.

Und außerdem mit Baby Yoda schon seine ganz eigene zeitlose Figur geschaffen hat:

Jenseits der großen Leinwand hat "Star Wars" ohnehin schon lange bewiesen, dass es mehr erzählen kann – zuletzt etwa mit dem grandiosen "Jedi: Fallen Order".

Beides liefert, was Fans wollen: Sogenanntes "world building", also ein tieferes Eintauchen in das "Star Wars"-Universum, mit neuen Figuren, Raumschiffen, Planeten – und vor allem neuen Geschichten.

Davon darf Disney gerne noch viel mehr liefern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Oliver Geiger 20.12.2019 16:06
    Highlight Highlight Keine Ahnung wer bei euch Fallen Order gespielt oder Mandalorian angeschaut hat,aber beide haben wenig Ahnung.
    Fallen Order ist ganz OK mehr aber auch nicht,wenn man es durchgespielt hat denkt man "What the Fuck" warum war ich auf der Mission,war eh Sinnlos.Tomb Raider im Star Wars Universum.
    Die Serie Mandalorian wäre ohne den Baby Yoda einfach nur ne Westernserie um nen Kopfgeldjäger mit Star Wars im Titel.
    Typischer Versuch von Disney einfach soviel Geld wie Möglich aus der Marke zu ziehen,ohne wirklich was abzuliefern was wirklich einen "Aha" Moment bereitet.

Meinung

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