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Brad Pitt attends the 92nd Academy Awards Nominees Luncheon in Los Angeles, California, U.S., January 27, 2020. REUTERS/Mario Anzuoni

Brad Pitt beim Oscars-Nominierten-Dinner – er kann auf eine Trophäe für "Once Upon a Time in Hollywood" hoffen. Bild: reuters

Oscar-Academy postet verräterischen Tweet – wenig später ist er gelöscht

Der Oscar-Countdown läuft: In der Nacht zu Montag (deutscher Zeit) werden in Los Angeles zum 92. Mal die Oscars verliehen. Heißester Anwärter auf einen Goldjungen ist mit elf Nominierungen der Psycho-Thriller "Joker". Hauptdarsteller Joaquin Phoenix ist ebenfalls für eine Trophäe nominiert und liegt bei den Buchmachern aktuell vorn.

Auch die Academy selbst, deren rund 7000 Mitglieder, bestehend unter anderem aus Schauspielern, Produzenten und Regisseuren, über die Gewinner abstimmen, haben den "Joker"-Star wohl schon als Sieger ausgemacht. Dies ließ zumindest ein Tweet vermuten, der am Dienstagabend vom offiziellen Account abgesetzt wurde.

Der Tweet mit der Überschrift "My Oscar predictions" (dt. Meine Oscar-Prognose) erklärte unter anderem auch "Parasite" zum besten Film, Sam Mendes zum besten Regisseur, Brad Pitt zum besten Nebendarsteller und Renée Zellweger zur besten Hauptdarstellerin. Unter dem Tweet spielten die Fans verrückt – hatte die Academy tatsächlich, wenn auch wohl versehentlich, die diesjährigen Gewinner verraten?

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Bild: twitter.com/theacademy

Der mysteriöse Tweet verschwand nur kurze Zeit später. Stattdessen erklärten die Verantwortlichen in einem neuen Post.

So erklärt die Oscar-Academy den wirren Tweet:

"Wir haben die Twitter-Gemeinde dazu aufgerufen, ihre eigenen Oscar-Prognosen zu erstellen und zu teilen. Zahlreiche von euch haben das schon getan! Ein kleines Problem auf Twitter hat es so aussehen lassen, als wären eure Prognosen von unserem Account gekommen. Das sind sie aber nicht. Dieses Problem wurde nun behoben. Wir werden unsere Auswahl am Sonntag enthüllen."

Der kleine Oscar-Zwischenfall ist nicht der erste der jüngeren Filmpreis-Geschichte. Wir erinnern uns: 2018 hatten beim berüchtigten "La La Land"-Eklat die Laudatoren Warren Beatty und Faye Dunaway fälschlicherweise den Musical-Film zum besten Film erklärt, nachdem ihnen ein falscher Umschlag überreicht worden war. Erst als sich die Preisträger schon auf der Bühne befanden, konnte der Irrtum aufgeklärt werden – und das Team von "Moonlight" bekam seinen Preis.

(ab)

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