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Helene Fischers persönlichste Antwort: Sängerin überrascht bei Frage zu neuem Freund

Groß angekündigt, heiß ersehnt, aber immer wieder verschoben: Das persönliche Interview von Schlagerstar Helene Fischer mit Frank Elstner. Es ist das erste ausführliche Gespräch der Schlagersängerin, seitdem sie Ende des Jahres 2018 ihre Trennung ihres langjährigen Partners Florian Silbereisen verkündet hatte und sich anschließend eine Auszeit nahm.

Diese Auszeit dauert nach wie vor an, wurde nur unterbrochen von mehreren Privat-Auftritten Fischers – etwa auf der Jacht des Pharma-Milliardärs Willi Beier. Bei Fans war die Spannung auf das Interview angesichts des Helene-Entzugs umso größer.

Nun also hat Frank Elstner das Interview mit Helene Fischer im Rahmen seiner Youtube-Show "Wetten, das war's...?" veröffentlicht. In dem 45-minütigen Gespräch sitzen sich die Sängerin und der Moderator gegenüber. Ihr Tisch steht auf der Bühne in einem mittelgroßen, schicken Theater-Saal.

Helene Fischer spricht über Schattenseiten ihres Ruhms

In dem Gespräch schildert Helene Fischer unter anderem ihr Bedürfnis nach einer Auszeit, das sie nach der letzten Tournee verspürt habe. Sie verrät, dass sie schon im Jahr 2012 an ihre Grenzen gekommen sei, als die Hallen größer wurden "und ich das erste Mal gesundheitliche Probleme mit der Stimme hatte".

Doch bei Elstner spricht Helene Fischer auch über die Schattenseiten ihres Ruhmes. Und die sind für die Schlagersängerin eng verbunden mit den Paparazzi, die an jeder Ecke auf sie lauern, und Medien, die Unwahrheiten über sie berichten.

Helene Fischer teilt bei Frank Elstner gegen Paparazzi aus

Schon zu Beginn sagt Fischer zu Elstner, als er sich darüber freut, sie für ein Interview gewonnen zu haben: "Sie sind auch wirklich die große Ausnahme, die ich da mache. Überhaupt gebe ich nicht so gerne Interviews."

Für die Paparazzi, die an jeder Ecke auf sie lauern, hat Fischer keine guten Worte übrig. "Das umgibt mich schon seit vielen Jahren, es wird aber gefühlt immer schlimmer. Je mehr man sich zurückzieht, je weniger man von sich in der Öffentlichkeit preisgibt, desto gieriger sind sie natürlich auch irgendwo", sagt Fischer.

Das Gute sei, dass sie privat oft T-Shirt, Kapuze und Jeans trage und so gar nicht zwingend erkannt werde.

Helene Fischer sagt:

"Uninteressant wird es nie für die Paparazzi leider. Sobald sie uns irgendwo finden, ergreifen sie auch die Chance. Damit muss ich wohl irgendwie leben. Aber es ist in der Tat nicht so einfach."

Denn immer, wenn sie nach draußen gehe, habe sie das Gefühl, die Schwelle in die Öffentlichkeit zu übertreten. "Obwohl ich eigentlich nur vor die Tür gehen, vielleicht etwas einkaufen möchte, Lebensmittel oder Sonstiges." Aber sie müsse immer damit rechnen, dass ein Paparazzi in der Ecke lauere.

Was Helene Fischer angesichts des Paparazzi-Wahnsinns manchmal gerne tun würde

Elstner fragt sie, ob sie schon einmal daran gedacht habe, die Beobachter in die Irre zu führen. "Sie können doch mal rausgehen, sich ein Kissen in die Bluse tun, dann schreiben alle: Sie kriegen ein Kind!"

Helene antwortet überraschend. "Die Lust ist definitiv da." Natürlich rate ein Anwalt eher, davon abzulassen, um nicht noch mehr Spekulationen zu befeuern. Aber Helene Fischer kitzelt es manchmal offenbar in den Fingern.

Helene Fischer sagt:

"Auch was natürlich in den Medien geschrieben wird und wer sich da alles – oh mein Gott – eine Meinung bildet und glaubt zu wissen, wer ich privat bin. Wie mein Leben zu verlaufen hat und mit wem man wie... Da sitze ich sehr oft da und muss darüber schmunzeln, lachen."

Gleichzeitig sei das alles schon auch belastend. "Wo saugt man sich sowas aus den Fingern? Gibt es keine anderen Themen? Das frage ich mich oft."

Mit ihrer Medienkritik ist Helene Fischer nicht alleine. Auch ihr Freund Thomas Seitel hatte sich zuletzt in einem Interview mit dem "Zeit"-Magazin zu der Berichterstattung über ihn und seine Freundin geäußert und seine Kritik dabei noch deutlich schärfer als Helene formuliert. Er hatte unter anderem gesagt: "Ich habe lange mit mir gerungen, aber die Berichterstattung über uns, über mich ist mittlerweile so massiv und belastend, dass ich mich dazu entschlossen habe, darüber zu sprechen und nicht alles auf mir sitzen zu lassen."

Auch über Seitel spricht Helene Fischer in dem Interview kurz. Sie gibt eine untypische, für die Sängerin überraschende Antwort. Frank Elstner bittet sie, drei Sätze über den Mann zu sagen, der nun mit ein Leben teilt, und die stimmen. "Er ist fürsorglich. Er ist liebevoll. Er ist einfach der neue Mann an meiner Seite, der mir das Leben aber auch, glaube ich, sehr leicht machen wird." Sie sei sehr glücklich.

Das ganze Interview könnt ihr hier sehen:

abspielen

Video: YouTube/Frank Elstner

(hau)

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