Fler dachte, er kontert eine Bushido-Behauptung zu seiner neuen Single – fiel aber auf einen Fake herein.
Fler dachte, er kontert eine Bushido-Behauptung zu seiner neuen Single – fiel aber auf einen Fake herein.Bild: dpa / Paul Zinken

Nach Häme für Bushidos neue Single – Fler fällt auf Fake-Account rein: "Langsam wird's peinlich"

13.07.2021, 13:46

Bereits am 2. Juli ging Bushido mit seiner großangekündigten Single "King Sonny Black" an den Start und lieferte damit den ersten Vorboten für sein 14. Studioalbum "Sonny Black 2". Der Rapper versprach, darin mit seinen Rap-Widersachern abrechnen zu wollen. Im Song waren dann Disses gegen Sinan G, Rooz, den Youtuber Mois und Fler sowie Bass Sultan Hengzt zu hören.

Doch die Verbalangriffe prallten größtenteils an den namentlich genannten Rappern ab – auch bei den Fans kam die Single nicht unbedingt gut an, "King Sonny Black" chartete lediglich auf Platz 36. Unter anderem diese Platzierung sorgte schließlich auch dafür, dass sich Bushidos Gegner hämisch über den Misserfolg freuten: "Krass dominiert, du Schwanz", schrieb Hengzt ironisch auf Twitter in Richtung Bushido.

Aber nicht alle Antworten auf den Track sollten ins Schwarze treffen. Fler setzte ebenfalls auf Twitter zu einem Konter an – musste sich dann allerdings von einem Follower erklären lassen, dass er dabei auf einen Fake-Account hereingefallen war. Fler nahm es schließlich mit Humor.

Fler fällt auf Bushido-Fake herein

Ursprünglich ging es um folgenden Tweet, der vermeintlich von Bushido abgesetzt wurde: "Wer behauptet, 'King Sonny Black' hätte eine schlechte Qualität und meine Stimme wäre schwach: Ihr müsst mit Amazon Music den Song in HD-Qualität hören, ihr Hampelmänner. Wir machen Kunst und kein Pillepalle."

Seit Wochen macht sich unter anderem Rooz darüber lustig, dass Bushido mit dem Streamingdienst so eng zusammenarbeitet, in verschiedenen Memes wurde Bushidos Albumankündigung schon in den typischen Shopping-TV-Kanal-Look eingebettet.

Die Albumbox von Bushido, die am 10. September erscheinen wird, soll schließlich auch eine DVD beinhalten – ein erster Teaser zeigt bereits, dass sie Aufnahmen von der Albumentstehung beinhalten wird sowie zusätzliche Interviews, in denen Bushido weiter über die Konflikte in seiner Vergangenheit sprechen will.

Besonders auffällig war eine provisorisch gebaute Booth bestehend aus einer Matratze und einer Decke, unter der Bushido vermeintlich die Lines für sein Album aufnimmt. Fler griff den Ausschnitt aus dem Teaser nun für seine Antwort auf den Qualitäts-Hinweis auf Twitter auf und schrieb unter einen Screenshot der betreffenden Szene: "HD-Besenkammer, ihr Hampelmänner!"

Das Problem: Bushido ist erst seit Januar 2021 mit seinem neuen Twitter-Account auf der Plattform vertreten und musste sich deshalb den äußerst komplizierten Username "bush1do1978" zulegen. Noch dazu ist sein Konto noch nicht durch einen blauen Haken verifiziert.

Schnell wird durch einen Blick auf Bushidos Twitter-Account klar, dass der Tweet nicht von ihm persönlich, sondern von einem der zahlreichen Fake-Accounts stammte, weil dieser nicht beim "echten" Bushido in der Timeline zu finden ist. Das fiel auch einem Fler-Follower auf, der unter den Besenkammer-Diss schrieb:

"Wie oft willst du eigentlich noch auf Fakeaccounts reinfallen? Langsam wird's peinlich, Flizzy."

Rapper reagiert gelassen – Bushido schweigt

Anstatt den Tweet wieder zu löschen, versuchte Fler nochmal nachzulegen und schrieb: "Ich schwöre, der schreibt wie der Echte." Bushido äußerte sich derweil nicht weiter dazu, bemüht sich aber sicherlich um einen verifizierten Account.

Allerdings brennt es bei dem gebürtigen Berliner an allen Ecken. Denn zusätzlich zum Prozess gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder Rommel, Yasser und Nasser, bei dem er seit Wochen immer wieder persönlich aussagt, meldete sich kürzlich auch noch der Rapper Cashmo mit einem kompromittierenden Video, das Bushido zeigt, zu Wort.

Der Clip löste Diskussionen und Empörung aus, denn es zeigt Bushido mit einer möglicherweise minderjährigen Frau im Bett eines Hotelzimmers und wie er sie später verbal bedrängt. Bushido wehrte sich gegen die dadurch erhobenen Vorwürfe, witterte eine Hetzkampagne gegen sich und veröffentlichte seinerseits eine längere Version des Videos, um zu beweisen, dass er die junge Frau nicht zum Sex drängen wollte.

Zudem erwartet Bushidos Frau Anna-Maria momentan Drillinge und musste am Releasetag von "King Sonny Black" wegen Komplikationen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

(cfl)

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Er ist der Mann, der am Ende des Jahres nochmal zurückgeblickt hat. Zukünftig tut er das nicht mehr. 25 Jahre hat Günther Jauch "Menschen, Bilder, Emotionen" bei RTL moderiert, zuvor auch schon beim ZDF. Insgesamt 34 Sendungen habe er gemacht, sagt der Moderator. "Das ist mein allerletzter Jahresrückblick, deshalb freue ich mich umso mehr", betont er vor Live-Publikum im Studio bei der Ausgabe 2021.

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