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Farid Bang sagt "Kuck kuck" in seinem gleichnamigen neuen Song. Bild: screenshot youtube

Farid Bang meldet sich mit neuem Song zurück – und disst Bushido

"Wieder ohne Grund Leute dissen", so die Ansage von Farid Bang in seinem Track "Kuck Kuck", der in der Nacht auf Freitag erschienen ist. Auf Worte folgen noch härtere Worte, denn der Rapper nimmt sich direkt sein erstes Ziel vor: Bushido. Gleich mehrmals prügelt er lyrisch auf seinen Rap-Kollegen ein, teilweise offen, teilweise eher dezent. Dazu gibt es dann auch noch eine versteckte Botschaft im Musikvideo.

Offiziell herrscht zwischen Farid Bang und Bushido Frieden, zumindest bis jetzt. Während Bushido im Rahmen seiner Aussage vor dem Landgericht Berlin immer wieder betont hatte, dass mit dem Düsseldorfer alles gut und "geklärt" sei, war er noch auf dem dritten und letzten Teil von "JBG" von Kollegah und Farid mehrfach namentlich und nicht gerade zimperlich gedisst worden.

Farid Bang nimmt sich Bushidos Gerichtsverhandlung vor

Am Anfang beginnt der Banger noch mit leichten Seitenhieben gegen Sonny Black, wie Bushido sich auch nennt. In einer Zeile heißt es:

"Asozialer Marokkaner, ich komm' im teuren Schlitten/Die Hälfte zahlt, die andere ist auf Zeugenliste"

Das ist eine ziemlich deutliche Anspielung auf Bushido, der zurzeit in besagter Gerichtsverhandlung regelmäßig als Zeuge aussagt. Der Ersguterjunge-Chef hat dabei Farid Bang auch schon mehrfach namentlich erwähnt, was wohl mit ein Grund für die nächste Line sein dürfte:

"Ich erwähne Rapper namentlich/Wie meine Konkurrenz im Strafgericht"

Farid erwähnt Bushido namentlich

Und tatsächlich nennt er Bushido am Ende des Songs auch noch beim Namen in einer Zeile, die man vielleicht auch als Lob verstehen könnte – wenn man die feinen Zwischentöne ignorierte. Wer den die Geschichte dahinter kennt, der weiß aber, dass Farid sich damit keinen Freund machen will. Die Line lautet:

"Zeit, dass ich euch Hobbyrapper fick'/ Alle zahlen Schutzgeld, außer Sonny Black und ich"

Man könnte jetzt meinen, Bushido muss – so wie Farid selbst – kein Schutzgeld zahlen, weil er viel Macht und Einfluss hätte, gemeint ist hier aber etwas anderes. Seit mehr als einem Jahr steht Bushido unter Polizeischutz – das nutzt Farid als Angriffsfläche, um sich über ihn lustig zu machen.

Farid macht im Video Jagd auf Bushido

Als wäre das alles nicht genug, setzt der Banger mit seinem Video noch einen obendrauf. In mehreren Szenen gibt es versteckte Anspielungen auf Bushido. In dem Video tigert Farid beim Rappen von Szene zu Szene. Dabei unterbricht er auch eine Unterrichtsstunde, in der – laut Tafelbild – eine Ghostwriting-Session stattfindet.

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Es ist kein Geheimnis, dass sich viele Rapper in Deutschland Texte schreiben lassen und besonders Bushido wird vorgeworfen, sich oft und ausgiebig an der Kreativität anderer bedient zu haben.

Im Video sieht man Bushidos Namensvetter Sonny Black

Noch offensichtlicher gibt es Bushido-Bashing in der Szene, in der Farid in einen Friseursalon stürmt. Dabei erwischt er zwei Personen im Gespräch: Joseph Dominick Pistone und Dominick Napolitano.

Der erste ist auch bekannt unter seinem bürgerlichen Namen Donnie Brasco, der als FBI-Agent undercover in zwei Mafia-Organisationen einschleuste.

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Der zweite war ein hochrangiges Mafiamitglied und trägt den Spitznamen Sonny Black, an dem sich auch Bushido bedient hat.

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Das neue Album wird wahrscheinlich noch mehr Beef bringen

Farid macht sich also darüber lustig, dass Bushido als Spitzel mit der Polizei zusammenarbeitet.

Mit seinem ersten Track macht der Rapper schon ganz schön Druck und man darf gespannt sein, wen er noch auf seiner Liste stehen hat. In seinem neuen Album, das in ein paar Monaten erscheint, werden sicher noch mehr Rapper auf ihre Kosten kommen.

Hier das Video zu "Kuck Kuck":

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Video: YouTube/BangerChannel

(lfr)

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