Bild

Influencerin Novalanalove hat ihre eigene Mochi-Eis-Sorte auf den Markt gebracht. Bild: O•MOCHI

Influencerin Novalanalove bringt eigene Mochi-Sorte raus – Dessert mit Gewöhnungsbedarf

Dass Influencer eigene Produkte auf den Markt bringen, ist spätestens seit Capital Bras mittlerweile vier Pizza-Sorten und seinen Eistees nichts Neues mehr. Die Palette erweitert sich aber ständig: Youtuber CrispyRob hat eigene Chips, Pietro Lombardi eine Eissorte mit dem passenden Namen "Lemonpie". Mit ihren riesigen Fan-Gemeinden sind sie immerhin auch ideale Werbegesichter. Nun steigt auch die Lifestyle-Influencerin Novalanalove alias Farina Opoku ins Lebensmittelgeschäft ein.

Die Bloggerin mit 1,4 Millionen Instagram-Followern hat unter anderem bereits eine eigene Modelinie. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen O•MOCHI kommt am heutigen 31. Mai eine spezielle Mochi-Eis-Sorte heraus. Ursprünglich sind Mochis eine japanische Neujahrsspezialität. Sie bestehen aus gegartem und zerdrücktem Reis, der zu kleinen Küchlein geformt wird. Oft enthält die klebrige und leicht zähe Masse noch einen süßen Kern.

Zumindest die Eisversion ist hierzulande mittlerweile in gutsortieren Supermärkten im Kühlregal zu finden – Bloggerin Novalanalove scheint sich also durchaus an einem frisch entstehenden Trend zu orientieren. Zudem ist sie bei ihrer Instagram-Community schon lange als Mochi-Feinschmeckerin bekannt.

Watson testete die Mochis bereits vor dem offiziellen Release und eins wird schnell klar: Die Kreation scheint – vor allem von der Geschmacksrichtung her – nur noch wenig mit dem Ursprungsort Japan zu tun zu haben. Denn es handelt sich um die Sorte Cheesecake mit gesalzenem Karamell. "Mochi-Eis. Nach italienischer Art und japanischem Rezept", heißt es dazu auf der Packung.

Die Mochi-Verpackung fällt definitiv auf

Schauen wir uns zunächst aber mal die Verpackung an: Ein gezeichneter Cheesecake-Mochi ist mit einem stilisierten Frauenprofil in einem Instagram-Rahmen darauf zu sehen. Die dominierende Farbe ist pink – die Sorte dürfte also im Kühlregal durchaus ins Auge springen.

Bild

So sieht das Mochi-Eis beim Antauen aus. Bild: watson / claudia florkowski

Auch auf der Rückseite findet sich nur ein gezeichneter Mochi nebst einem Cheesecake-Stück und Karamellwürfeln. "Eis. Reis. Baby!", ist dort ebenfalls zu lesen. Hier erfährt der Käufer auch, dass Farinas Mochis vegetarisch und glutenfrei sind.

Ansonsten bestehen die Eishäppchen aus Milcheis mit Frischkäsezubereitung und Karamellkern, ummantelt von Reisteig. 100 Gramm der Mochis schlagen mit 264 Kalorien zu Buche und damit ein wenig mehr als gewöhnliches Speiseeis.100 Gramm gewöhnliche Reis-Mochis haben allerdings stattliche 320 Kalorien, dagegen ist die Cheesecake-Variante also noch recht figurfreundlich.

Wie schmecken Novalanaloves Cheesecake-Mochis?

Nun also zum Geschmack. Die Eis-Mochis sind so gut wie verzehrfertig, wenn sie aus dem Eisfach kommen, lediglich fünf Minuten sollen sie angetaut werden – auch wenn sie rein äußerlich auf den ersten Blick vielleicht etwas roh aussehen. Sechs Stück à 30 Gramm befinden sich in der Packung,

Beim Zerschneiden eines der Mochis wird schließlich klar, dass der Reisteig das Eis und den Kern zusammenhält. Nach dem Verkosten steht fest: Die Frischkäsezubereitung ist lange nicht so süß wie erwartet – oder sogar ein bisschen befürchtet –, das Karamell ist nur leicht gesalzen.

Bild

Novalanaloves Eis-Mochi angerichtet und angeschnitten. Bild: watson / claudia florkowski

Als Snack taugen die recht unscheinbar aussehenden Mochis meiner Meinung nach durchaus, aber ob die Eisküchlein auch für Kinder das Richtige sind? Fraglich. Etwas ungewohnt fühlt sich auf den ersten Biss auf jeden Fall die Reismasse im Mund an. Nach drei der sechs Mochis, also nach der Hälfte der Packung, war allerdings Schluss, das Sättigungsgefühl setzte ein. Das ging schneller als gedacht.

Das sagt Novalanalove selbst über ihre Kreation

Immerhin betonte Mochi-Fan Novalanalove gegenüber watson in Bezug auf die Eis-Version des japanischen Snacks: "Ich persönlich liebe einfach die Eis-Mochi-Variante, da sie nicht so mächtig ist und man somit mehr essen kann."

Bild

Novalanalove posiert mit einem ihrer Cheesecake-Mochis. Bild: O•MOCHI

Eine eigene Version ihrer Lieblings-Sorte Schokolade herauszubringen, schien ihr dann aber doch etwas zu langweilig zu sein: "Cheesecake mit salted Caramel als flüssigen Kern ist einfach einmal etwas anderes und trotzdem schmeckt es fast allen!", ist sie sich sicher. Dem europäischen Gaumen habe sie die Dessert-Teilchen aber nicht angepasst: "Ehrlich gesagt bin ich einfach danach gegangen, was mir gefällt und was mir schmeckt und all meine Freunde oder Familie, die sie schon testen konnten, waren ebenfalls begeistert", schwärmt Farina Opoku gegenüber watson weiter.

Fazit

Von der Vermischung der traditionell japanischen Mochis mit einem Käsekuchen und Karamell kann man als Konsument halten, was man will – und als Dessert werden Novalanaloves Eis-Mochis ebenfalls ein Hybrid bleiben. Denn an einen echten Cheesecake mit Karamellsoße kommen die Reisküchlein nicht heran.

Andererseits ist so ein Stück Kuchen wohl auch kein wirklicher Sommersnack. Wer sich also mit der klebrigen Reishülle anfreunden kann und einen fancy Snack möchte, der ist mit Novalanaloves Mochis gut bedient.

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Zwei Monate nach Schönheits-OP: Jenke zieht bitteres Fazit zu Extrem-Experiment

Jenke von Wilmsdorff ist für seine drastischen Experimente bekannt. Immer wieder setzt er sich Extremsituationen aus. Zuschauer konnten bereits beobachten, wie er zum Veganer wurde, doch auch Selbstversuche zum Thema Alkoholismus und Armut waren für ihn kein Tabu. Im vergangenen Jahr wechselte er nach fast 20 Jahren Zusammenarbeit von RTL zu ProSieben, doch seinen Experimenten blieb er treu.

Ende 2020 bekamen die Zuschauer dann einen besonders extremen Selbstversuch zu sehen: In 100 Tagen wollte …

Artikel lesen
Link zum Artikel