Webvideopreis im Castello in D

YouTuberin Melina Sophie macht ein Selfie mit Fans beim Webvideopreis im Castello in Düsseldorf 2016. Bild: IMAGO / Felix Jason

"Was geht dich denn mein Körper an?": Youtuberin Melina Sophie zeigt sich "unzensiert"

In sozialen Netzwerken ist das Bodyshaming ein großes Problem. Die Youtuberin Melina Sophie fühlt sich wohl in ihrem Körper. Dennoch ist sie häufig Bodyshaming im Netz ausgesetzt. Jetzt hat sie sich auf Instagram "unzensiert" präsentiert und richtet eine Botschaft an ihre Fans.

YouTuberin spricht Tabuthemen an

Die 25-Jährige outete sie sich 2015 in einem YouTube-Video als homosexuell. Auf ihrem YouTube-Kanal "Melina Sophie" hat sie rund 1,8 Millionen Abonnenten. Vor einem Jahr verkaufte sie ihr Haus in ihrer Wahlheimat Island und verließ den Inselstaat endgültig. Melina ist dafür bekannt, im Netz über unangenehme Wahrheiten zu sprechen. 2017 erklärte sie ihren Fans in sozialen Medien, dass sie unter Depressionen litt.

"Wenn ich abnehme, heißt das nicht automatisch, dass ich gesund bin. In Fact: Das Gegenteil war oft der Fall."

Youtuberin Melina Sophie

Ihr nächstes Thema lautet also "Body-Positivity". Auf Instagram teilt Melina zwei Bilder von sich, die sie ohne Filter zeigen. Dabei zeigt sie der Kamera den Mittelfinger. "Was geht dich mein Körper an?", schreibt sie unter ihren Post.

Die YouTuberin und Gamerin kritisiert die zahlreichen Kommentare, die sie und viele andere Frauen täglich in den sozialen Medien erreichen. Auch Melina selbst habe viel zu lange ihr Körpergewicht ihr Selbstwertgefühl bestimmen lassen.

Genau darauf hat sie keine Lust mehr, auch wenn es ihr noch ab und zu passiert, wie sie selbst zugibt. "So here I am, ganz unzensiert. Wie ich gerade halt so bin. Und auch das verändert sich stetig. Mit jeder Pose, mit jeder Lebensphase", schließt die YouTuberin ihren Post ab.

(vdv)

Elton wehrt sich nach Video über Oliver Pocher: "Mich haben ein paar Querdenker und Pegida-Spinner falsch verstanden"

Vergangene Woche sorgte Elton mit einem Video für Aufsehen. Darin warf er die Frage auf: "Warum dürfen die das und wir nicht?" und bezog sich dabei auf Motsi Mabuses vermeintliche Geburtstagsfeier, zu der acht Frauen aus acht verschiedenen Haushalten zusammenkamen. Dass dieses Treffen im Rahmen einer TV-Produktion stattfand, ließ Elton zwar unerwähnt, machte aber dafür darauf aufmerksam, wie kurios manche Corona-Verordnungen doch sind.

So dürfen in einer TV-Show zahlreiche Menschen …

Artikel lesen
Link zum Artikel