Barbara Schöneberger bei der Spendengala "Ein Herz für Kinder".
Barbara Schöneberger bei der Spendengala "Ein Herz für Kinder". Bild: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa
Meinung

Barbara Schöneberger greift mit "Queen of Drags"-Witz daneben – schon wieder

10.12.2019, 07:26

Sie hat es schon wieder getan! Barbara Schöneberger scheint auf Heteronormativität (aka. eine klare Einteilung zwischen Mann und Frau und den damit verbundenen Geschlechterklischees) zu stehen. Das bewies sie erneut mit einem "Witz" über die Heidi-Klum-Show "Queen of Drags".

Barbara Schöneberger mag derartige Witze ...

Erst kürzlich äußerte sie sich in einer Art und Weise über Männlichkeit, die nur wenigen gefiel. Ihr Instagram-Video auf der Seite ihres "Barbara"-Magazins zum Thema "Männer-Make-Up" löste so einen regelrechten Shitstorm aus. Mit den Worten "irgendwo ist auch mal Schluss Leute" und "Männer sollen auch irgendwie Männer bleiben" beschrieb Schöneberger ihre Ansicht zum Thema. Auch im Video:

Ein Apell an Männer:

"Bitte nicht schminken! (...) Und dieselt euch nicht ein mit dem Parfüm!"

Schöneberger hat nichts gelernt.

Denn bei der "Ein Herz für Kinder"-Spendengala am Samstagabend im ZDF fiel sie erneut mit einem Spruch auf – und das keineswegs positiv. Bei einer Überleitung in einer Moderation sagte sie, dass sie sich beeilen müsse, weil sie ihr Kleid bei "Queen of Drags" zurückgeben müsse.

Auch wenn der "Witz" beim ersten hören harmlos klingen mag, so ist er das nicht. Denn: Nach dem "Männer-Make-Up"-Video waren nicht nur die Fans der Moderatorin enttäuscht über ihr altmodisches Männerbild (aka. Frauen schminken sich, weil sie Frauen sind und Männer schminken sich nicht, weil sie Männer sind...).

Barbara Schöneberger gegen Heidi Klum

Heidi Klum postete damals das auf Instagram:

"Männer mit Make-up? I LOVE IT!!!"

In diesem Zusammenhang wird klar, wie Barbara Schöneberger denkt. In ihrer Welt dürfen Frauen glitzernde Kleidchen tragen, Männer hingegen nur dann, wenn sie in Shows wie "Queen of Drags" auftreten. So eine Meinung ist kein Witz. Das ist schlichtweg diskriminierend.

(hd)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Royals-Doku enthüllt neue skandalöse Details über Prinz Andrew und seine Vergangenheit

Man hätte meinen können, noch tiefer hätte Prinz Andrew nicht fallen können: Anfang 2022 entzog die Königin ihrem zweiten Sohn alle militärischen Titel sowie Schirmherrschaften, und auch von jeglichen öffentlichen Auftritten wurde er entbunden. Die Gründe: seine Freundschaft zu Sexualstraftäter Epstein und eine Klage von Virginia Giuffre wegen sexuellen Missbrauchs. Jetzt zeigt sich: Sein Ruf kann durchaus noch geschädigt werden.

Zur Story