July 11, 2018 - Manhattan, NY, USA - Daniel Hernandez, aka, Tekashi 69, aka 6ix9ine, appears at his arraignment in Manhattan Criminal Court on Wednesday, July 11, 2018. Manhattan USA PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAm67_ 20180711_zaf_m67_085 Copyright: xJeffersonxSiegelx

Hat ausgepackt: Rapper Tekashi69 Bild: imago stock&people

6ix9ine packt aus – und identifiziert Gang-Mitglieder im Gerichtssaal

Es ist soweit: Rapper 6ix9ine, auch bekannt als Tekashi69, hat erstmals im Prozess gegen Mitglieder der Gang Nine Trey Bloods ausgesagt. Wie unter anderem die New York Times berichtet, verbrachte 6ix9ine fast zwei Stunden im Zeugenstand.

Laut dem Bericht sagte 6ix9ine aus, er sei im 2017 Mitglied der Nine Trey Gang geworden und habe sich an Gewaltverbrechen beteiligt. Darunter Schießereien, Körperverletzungen und Drogenhandel.

Mit Hilfe von Screenshots aus seinem "Gummo"-Musikvideo soll der Rapper außerdem zwei im Gerichtssaal anwesende Bandenmitglieder identifiziert haben: Etwa Anthony Ellison, der 6ix9ine in einem internen Machtkampf sogar einmal entführt haben soll.

Geld von Tekashi69 bezahlte Gang-Waffen

Zudem soll der 23-Jährige, der mit bürgerlichem Namen Daniel Hernandez heißt, seine Rolle in der Finanzierung der Gang erläutert haben.

Das Geld, das er mit seiner Musik verdiente, sei nicht nur an die Gangmitglieder geflossen, sondern soll auch dafür eingesetzt worden sein, Schusswaffen zu kaufen.

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Takeshi69 drohen 47 Jahre Haft

Die Aussagen sind Teil eines Deals (hier könnt ihr ihn lesen), den der Rapper mit der US-Staatsanwaltschaft eingegangen ist.

Dem drohen eigentlich mindestens 47 Jahre Haft – unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffenrecht, Drogenhandels und versuchtem Mord. In insgesamt neun Anklagepunkten hatte sich 6ix9ine schuldig erklärt.

Im Gegenzug für seine Kooperation soll dem Rapper aber seine Haftstrafe erlassen werden. Darüber wird in letzter Instanz allerdings der Richter entscheiden. Einem Freispruch kommen die Aussagen also nicht gleich. Zudem könnte laut der Ermittler 6ix9ine in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden.

(pcl)

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