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Gzuz wurde jetzt vom Gericht verurteilt. Bild: dpa/ Daniel Reinhardt

Amtsgericht Hamburg entscheidet: Rapper Gzuz muss in den Knast

Rapper Gzuz steht seit Juni vor Gericht. Die Vorwürfe gegen ihn sind lang. Bei einer Hausdurchsuchung im April 2018 wurden in der Wohnung des 31-Jährigen 17 Gramm Marihuana, 2,5 Gramm Crystal Meth und Böller gefunden. Ende desselben Jahres soll er mehrfach mit einer Schreckschusspistole abgefeuert haben, obwohl ihm bereits im August 2018 das Führen von Waffen untersagt worden war. Auch Körperverletzung wurde ihm vorgeworfen.

Der 32-Jährige soll einer jungen Frau, die ein Selfie mit ihm machen wollte, mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe in Höhe von einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung gefordert. Sein Verteidiger Christopher Posch hatte gefordert, den Angeklagten in allen Anklagepunkten freizusprechen.

Diese Geldstrafe kommt noch auf Gzuz zu

Der Gangster-Rapper wurde nun am Dienstag vom Amtsgericht Hamburg verurteilt. Gzuz muss tatsächlich für ein Jahr und sechs Monate ins Gefängnis. Bereits im Vorfeld ist Gzuz mehrfach strafrechtlich aufgefallen. Zu seinen Delikten zählen Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Wie die "Bild" berichtet, muss der Musiker neben der Freiheitsstrafe eine satte Geldstrafe von insgesamt 510.000 Euro zahlen. Das Gericht soll gegen den Rapper 300 Tagessätze a 1700 Euro verhängt haben.

Übrigens, schon im Jahr 2010 wurde er zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Damals für drei Jahre und sechs Monaten. Bis 2013 saß Gzuz im Gefängnis und wurde dann vorzeitig aus der Haft entlassen.

(iger)

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