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"Steh auf" – Rammstein-Sänger verstört Fans mit Video

Kein Wunder, dass Till Lindemann auch mal Ruhe braucht. Schließlich hatte die Stadion-Tour sowohl dem Sänger als auch seiner Band Rammstein im Frühjahr und Sommer doch einiges abverlangt.

Wer in letzter Zeit also Lindemanns Instagram-Account besucht hat, der sah, dass es der Rammstein-Sänger auch einmal ruhig angehen lassen kann. Er postete unter anderem Fotos mit der Mutter am See vor Sonnenuntergang oder Bilder vom melancholischen in-die-Ferne-Starren (stilecht mit Segelschiff im Hintergrund) – hach, wie schön.

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Neues Video von Rammstein-Sänger – Kommentare müssen deaktiviert werden

Doch was Till Lindemann am Freitag vergangene Woche abgeliefert hat, steht in nahezu unauflöslichem Widerspruch zu einem Sänger, der wieder zu Kräften kommen muss. Ruhe und Besonnenheit? Fehlanzeige. Stattdessen gibt es knallharte Gitarrenriffs, schwedische Schauspielstars und einen gruseligen Kolibri.

"Steh auf" heißt die neue Single aus dem Solo-Projekt des 56-Jährigen – und das Video dazu verstörte einige Fans wohl doch ziemlich nachhaltig. So nachhaltig, dass die Kommentare unter dem von Zoran Bihac gedrehten Clip inzwischen deaktiviert worden sind.

"Steh auf": Rammstein-Sänger veröffentlicht gruseliges Video zu ernstem Thema

Tatsächlich ist der kurze Film, der stilistisch vor allem bei den stylischen Jacken an Billie-Eilish-Videos erinnert, in Verbindung mit dem Text schon etwas gruselig.

Da wird Lindemann etwa von seinem "Spiegelbild" (gespielt von "Prison Break"-Star Peter Stormare) in einem Wasserbecken ertränkt, während Lindemanns Solo-Partner Peter Tägtgren entsetzt zusieht und es in den Lyrics heißt: "Doch du bleibst einfach liegen/ Auf dem Bett dem nassen".

An anderer Stelle überfällt eine augenscheinlich mongolische Reiterhorde das Studio und schleift Lindemann zu Tode.

Höhepunkt des Unheimlichen ist aber ein Kolibri, der "Mama, steh auf, leb' wieder auf" wispert.

Offenbar dreht sich der Text der neuen Lindemann-Single um ein Kind, dass vor der Leiche seiner toten Mutter steht – als Todesursache deuten die Lyrics langjährigen Drogenkonsum an:

"Warum muss ich immer warten?/
Warum immer weinen?/
Warum all die schwarzen Löcher/
In den Armen, in den Beinen?"

Zugegeben, nicht gerade ein erbauliches Thema – aber für Till Lindemann, egal ob solo oder mit Rammstein, auch nicht unbedingt Neuland. "Puppe", ein Track vom aktuellen Album der Band, ist thematisch ähnlich schwere Kost – der Song handelt von einem Kind, dessen Schwester als Prostituierte arbeiten muss und dabei zu Tode kommt.

Auf Instagram und Facebook stößt "Steh auf" und das Video dazu übrigens auf ein sehr positives Echo. Bis zum dazugehörigen Album müssen sich Fans aber noch etwas gedulden: "F & M" erscheint am 22. November.

(pcl)

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