Tully und Kate aus der Netflix-Serie

Tully und Kate aus der Netflix-Serie "Immer für dich da" sind beste Freundinnen – doch eines Tages kommt der große Bruch. Bild: Netflix

"Immer für dich da": Darum sind Tully und Kate im Netflix-Hit plötzlich zerstritten

Die neue Netflix-Serie "Immer für dich da" erzählt mitreißendend von der langjährigen Freundschaft zweier Frauen namens Tully und Kate. Die beiden scheinen unzertrennlich zu sein, aber dann endet die erste Staffel mit einem Schock: Plötzlich ist Kate gar nicht mehr gut auf Tully zu sprechen. Nicht einmal auf der Beerdigung ihres Vaters möchte sie sie sehen. Doch was steckt nur dahinter?

Für alle Fans ist dieser Cliffhanger natürlich quälend, doch es gibt bereits eine Auflösung. "Immer für dich da" basiert nämlich auf dem Roman "Die Mädchen aus der Firefly Lane: Immer für dich da“ von Kristin Hannah, der die wichtigen Hintergründe zum Zerwürfnis der Frauen liefert. Achtung, es folgen mögliche Spoiler zu kommenden Staffeln der Serie!

Das ist zwischen Kate und Tully passiert

Das Buch hat stolze 500 Seiten, die der Netflix-Hit mit Staffel eins keineswegs vollständig behandelt. In der Vorlage schaltet sich Tully in das schwierige Verhältnis zwischen Kate und deren Tochter Marah ein. Ihr Plan: Die beiden sollen gemeinsam in ihrer Talkshow "The Girlfriend Hour" auftreten und den Konflikt dort beilegen.

Eben das geht aber mächtig nach hinten los. Vor laufenden Kameras lässt Tully neben Mutter und Tochter einen Psychologen zu Wort kommen, der einen Vortrag über kontrollsüchtige, dominierende Mütter hält und mögliche Folgen für die Psyche betroffener Kinder erörtert. Das Ganze hat natürlich Suggestivwirkung – nun steht Kate in einem miserablen Licht da, sie fühlt sich von Tully betrogen. Das gesamte Land könnte sie für eine schlechte Mutter halten.

Die Konsequenz sind viele Jahre der Funkstille, in denen Kate Tully einfach nicht verzeihen kann. Im Buch nehmen die Frauen erst wieder Kontakt zueinander auf, als Kate an Brustkrebs erkrankt. Ihre Freundschaft lebt dann noch einmal auf.

Ob die Netflix-Serie die Geschichte auch wirklich genau so weitererzählt, steht jedoch nicht fest. Bislang haben sich die Macher gegenüber dem Roman bereits einige erzählerische Freiheiten herausgenommen. Tullys Schwarm Max Brody kommt dort zum Beispiel nicht vor und Kate und Johnny reichen im Original auch nicht die Scheidung ein.

Hauptdarstellerin Sarah Chalke weiß übrigens auch noch nicht, was genau die Pläne von Showrunnerin Maggie Friedman im Hinblick auf den großen Buch-Konflikt sind, wie sie gegenüber "The Wrap" einräumte. Womöglich findet die Serien-Schöpferin einen ganz anderen Weg für ihre Protagonistinnen.

Somit bleibt es durchaus spannend, sollte der Streaming-Dienst grünes Licht für eine zweite Staffel von "Immer für dich da" geben. Die Chancen darauf stehen wiederum gut, denn momentan (Stand: 8. Februar 2021) befindet sich das Drama auf Platz eins der Netflix-Top-10.

(ju)

"Lupin": Zuschauer entlarven Logik-Fehler in Netflix-Hit

Mit "Lupin" hat Netflix direkt zu Beginn des Jahres wieder einen Serien-Hit gelandet. Bereits seit einigen Tagen hat sich der Krimi mit Omar Sy in der Hauptrolle auf Platz 1 der Top 10 des Streaming-Diensts festgesetzt. Perfekt ist "Lupin" deshalb aber keineswegs – im Internet wird nämlich durchaus Kritik angebracht.

So erfährt die Serie beispielsweise auf "Reddit" teilweise starken Gegenwind. Ein Störfaktor sind für manche Nutzer dort gleich mehrere Logikfehler, die die Inszenierung durchziehen.

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