Die Pochers hier am 26.07.2020 im Autokino am Movie Park in Bottrop In ihrem neuen Podcast Die Pochers hier erz

Der 43-jährige Oliver Pocher ist mit seinem Foto auf Instagram wohl einen Schritt zu weit gegangen. Bild: imago images / Revierfoto

Unsensibler Post – "Geschmacklos": Nach heftiger Kritik zieht Pocher Konsequenzen

Es waren schreckliche Szenen für alle Zuschauenden des EM-Gruppenspiels zwischen Dänemark und Finnland. Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen kollabierte auf dem Feld und musste noch vor Ort wiederbelebt werden.

Die Anteilnahme auf und neben dem Platz war riesig. Viele deutsche Fußballstars zeigten ihr Mitgefühl über ihre Social-Media-Kanäle. Aber auch aus der Welt der Promis kamen immer wieder Genesungswünsche.

Auf Anteilnahme-Post folgte Shitstorm

So auch vom 43-jährigen Oliver Pocher. Dessen Post auf Instagram kam allerdings nicht so gut an und sorgte für einen regelrechten Shitstorm unter den Fans. Pocher postete ein Bild des kurz zuvor auf dem Spielfeld reanimierten Eriksen, auf dem dieser immer noch auf dem Feld von Sanitätern umringt wird und eine Beatmungsmaske trägt.

Wohl auf die wieder geöffneten Augen des dänischen Spielers von Inter Mailand anspielend schrieb Pocher folgenden Satz zu dem Foto: "Das wichtigste Bild der Europameisterschaft an diesem Tag."

Für den fünffachen Vater hagelte es daraufhin kritische Kommentare. Fans empfanden die Aktion als respektlos und unsensibel. Insbesondere weil Oliver Pocher in der Vergangenheit immer wieder den Schutz der Privatsphäre von Kindern gefordert hat, sahen User den Post als Doppelmoral.

Fans in den Kommentaren sauer auf Pocher

Ein Kommentator schrieb beispielsweise unter dem Foto: "Warum verbreitet man das? Ich kann es nicht verstehen. Die ganze Zeit wird über Kinder geredet, Privatsphäre und dann postet man das erste Bild einer Person, die gerade den Kampf gegen den Tod ganz knapp gewonnen hat. Ich persönlich finde es geschmacklos."

Andere sprangen Pocher wiederum sofort zur Seite. Da Eriksen auf dem Foto wieder wach zu sehen war, hätte das Bild eine beruhigende Wirkung auf besorgte Fußballfans und sei deshalb tatsächlich wichtig.

Oli Pocher selbst scheint sich die Kritik wohl zu Herzen genommen zu haben. Bereits kurze Zeit nach der Veröffentlichung war das Foto auf dem Instagram-Kanal des Komikers nicht mehr auffindbar. Der 43-Jährige scheint es gelöscht zu haben.

(nb)

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Myldl 14.06.2021 12:58
    Highlight Highlight Zwischenzeitlich sollte es doch im Grunde jedem aufgefallen sein das H. Pocher nun wirklich ALLES für eine "Schlagzeile" (wenn man davon bei C-Promis reden kann) tut. Im Austeilen ist er ja meist vorn dabei, mit seiner Angetrauten, bei beiden, muss ich leider sagen habe ich das Gefühl das die plumpe und proletenhafte Art wohl doch etwas mit dem IQ der beiden zu tun hat, so nach dem Motto "1 Gehirnzelle mehr als ein Huhn, damit sie nicht in die Küche sche....n". Bei RTL sollte man evtl. darüber nachdenken bei diesen beiden die Reißleine zu ziehen!
    • merlin2021 14.06.2021 13:25
      Highlight Highlight Das sage ich schon immer, andere werden bei RTL gefeuert und die beiden „Dumpfbacken“ bekommen weiterhin dafür Kohle, also RTL ist ein Sender geworden unterste Schublade, leider!
    • Biker041060 14.06.2021 13:50
      Highlight Highlight Man kann zu Pocher stehen wie man will, aber einen Zusammenhang zwischen ihm, einem Huhn und der Anzahl von Gehirnzellen herzustellen, wirft auf Sie ein deutlich schlechteres Bild als auf Pocher.
    • jodelady 14.06.2021 15:41
      Highlight Highlight @ Biker....ja, Myldl sollte sich für den Vergleich entschuldigen. Beim Huhn.
      So, nun darf sich die Pocher-Fan-
      Gemein(de) wieder am disliken üben (rechtes Bildchen /Blitz, falls rechts und links nicht so ganz klar sein sollten)

Ex-Soldatin kritisiert Umgang mit Afghanistan-Abzug bei "Lanz": "Es war sehr traurig"

Es war der längste und blutigste Einsatz in der Geschichte der Bundeswehr - nach 20 Jahren sind nun die letzten Soldaten aus Afghanistan abgezogen worden. Anstatt eines Empfangs gab es in der Heimat kaum ein Wort eines Parlamentariers in Richtung der Soldaten. Am Donnerstagabend bei "Markus Lanz" wurde genau daran Kritik geübt. Ebenso wie an dem gesamten Einsatz vor Ort. Dabei kommt eine Ex-Soldatin, die für mehrere Einsätze am Hindukusch war, zu einem verheerenden Schluss: "Man fühlt sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel