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"GZSZ": RTL-Serie setzt klares Zeichen im TV

Moritz Bode wurde in "GZSZ" verprügelt, weil er schwul ist.
Moritz Bode wurde in "GZSZ" verprügelt, weil er schwul ist.Bild: RTL
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Neue "GZSZ"-Kampagne "Nichts gegen Heteros" soll Zeichen gegen Homophobie setzen

24.08.2021, 15:26
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Die RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ("GZSZ") möchte mit einer neuen Kampagne ein deutliches Zeichen gegen Homophobie setzen. Bei "Nicht gegen Heteros" wird der Spieß einfach mal umgedreht. In verschiedenen Spots, die "GZSZ" unter anderem auf Instagram, TikTok, Youtube und Facebook veröffentlicht, werden gängige Vorurteile gegenüber Homosexuellen umgekehrt , indem sie auf Heterosexuelle projiziert werden.

Klischees über und Beleidigungen gegen Homosexuelle kann man im Netz täglich lesen. Indem die Worte Homo und Hetero ausgetauscht werden, entstehen bei "Nicht gegen Heteros" Aussagen wie "Hetero? Das ist doch nur eine Phase", "Was würdest du tun wenn deine Kinder hetero wären?" oder "Na klar, gab's auch mal einen Punkt, wo ich kurz mal, keine Ahnung, geguckt hab', ob ich hetero bin, aber näh." So sollen laut "DWDL" die Vorurteile, Klischees und Beleidigungen ins Gegenteil verkehrt werden, "um sie so mit einem Augenzwinkern ad absurdum zu führen".

Auch außerhalb der RTL-Serie möchte man auf Homophobie aufmerksam machen

Kürzlich erst gab es in der Serie eine Szene, die für Aufregung sorgte. Moritz Bode, gespielt von Lennart Borchert, wurde von zwei Männern angegriffen, nachdem er sein männliches Date in der Öffentlichkeit geküsst hatte. Mit "Nicht gegen Heteros" möchte die seit knapp 30 Jahren ausgestrahlte Serie das Thema Homophobie nicht nur in der Sendung, sondern auch darüber hinaus angehen.

Alexander Möllmann von UFA Serial Drama erklärt bei "rtl.de": "Die Idee kam mit der aktuellen Geschichte bei GZSZ, um auf Homophobie aufmerksam zu machen. Beleidigungen wie 'Ich hab nichts gegen Schwule, solange sie mich in Ruhe lassen' kann man ja beinahe täglich lesen. Durch die Umkehr wollen wir zeigen, wie verletzend, absurd und übergriffig solche Formulierungen sind. Gemeinsam mit den Schauspielern von 'GZSZ' möchten wir so ein Zeichen gegen Homophobie und für ein bewusstes Miteinander in der Gesellschaft setzen." Mit dabei sind Wolfgang Bahro, Ulrike Frank, Valentina Pahde, Olivia Marei, Gisa Zach, Jan Kittmann und Lennart Borchert.

(jvj)

"House of the Dragon" erfüllt Fan-Wunsch mit pikanter Szene

Obwohl "House of the Dragon" im Gegensatz zu den letzten "Game of Thrones"-Staffeln auf einer literarischen Vorlage basiert, ist die Serie hin und wieder für Überraschungen und auch extreme Momente gut. So wartete die zweite Staffel bereits mit mehreren Figuren-Toden auf – und einer Inzest-Szene.

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