Oliver Pocher hat sich in seiner neuesten Bildschirmkontrolle zu Dieter Bohlens Aus bei

Oliver Pocher hat sich in seiner neuesten "Bildschirmkontrolle" zu Dieter Bohlens Aus bei "DSDS" geäußert. Bild: oliver pocher/Instagram / TVNow/Stefan Gregorowius

Oliver Pocher bedauert Bohlen-Aus bei "DSDS": "Wer ist jetzt noch da?"

Nach der aktuellen Staffel von "DSDS" gehen RTL und Dieter Bohlen getrennte Wege. Der 67-Jährige wird künftig nicht mehr Chef-Juror der Castingshow sein und steigt auch bei "Das Supertalent" aus. Eine nähere offizielle Begründung für die Entscheidung gibt es bislang zwar nicht, aber natürlich provoziert dieser Schritt emotionale Reaktionen von Fans sowie auch von Prominenten.

In seinem Video-Format "Bildschirmkontrolle" hat sich nun auch Oliver Pocher zum Bohlen-Abgang geäußert. Zwar ist der Comedian um einen spöttischen Kommentar sonst nur selten verlegen, doch den Abschied seines RTL-Kollegen scheint er eher zu bedauern.

Oliver Pocher stellt sich hinter Bohlen

Bohlen ist dafür bekannt, den Kandidaten von "DSDS" knallhartes Feedback zu geben und eben diese streitbaren Umgangsformen waren laut "Bild"-Information auch mit ein Grund für den Verzicht des Senders auf eine Vertragsverlängerung.

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Dieter Bohlen und RTL gehen bald getrennte Wege. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

Pocher hingegen schätzt offenbar die kernigen Sprüche des einstigen Modern-Talking-Stars und bekennt jetzt in der "Bildschirmkontrolle":

"Wir freuen uns ja eigentlich immer, wenn er den einen oder anderen Kandidaten, der nicht singen kann, so richtig schön auseinandernimmt."

Danach hält der Entertainer eine Liste mit den besten Bohlen-Sprüchen in die Kamera, die der noch amtierende "DSDS"-Juror selbst bei Instagram gepostet hatte. Einige davon liest er auch im unverkennbaren Bohlen-Stil vor.

Schließlich wird der "Gefährlich ehrlich"-Moderator sogar ein wenig sentimental und fragt: "Wer ist jetzt noch da, um den Sängern das zu sagen, was man wirklich sagen müsste?"

Tatsächlich ist wohl kein Juror einer deutschen Casting-Sendung so gnadenlos ehrlich (und dabei oft auch ziemlich fies) wie der gebürtige Niedersachse. Vermutlich gerade aus diesem Grund waren die "DSDS"-Einschaltquoten über die Jahre hinweg stabil, gleichwohl sich zuletzt ein Abwärtstrend abzeichnete.

Diese direkte Art der Meinungsäußerung haben Bohlen und Pocher ja auch durchaus gemeinsam, weshalb es eigentlich nicht wirklich überrascht, dass der 43-Jährige Sympathien für den Erfolgsproduzenten durchblicken lässt.

Vor Pocher meldeten sich übrigens auch schon einige andere Stars zu Wort. Die ehemaligen "DSDS"-Gewinner Pietro Lombardi und Prince Damien zeigten sich in sozialen Medien beide traurig über Bohlens Aus und Luca Hänni bekundete bei "Blue news" seinen Respekt: "Ich erinnere mich gern an meine 'DSDS'-Zeit mit Dieter zurück und bin ihm natürlich auch dankbar dafür".

Nach jetzigem Stand wird Bohlen beim großen "DSDS"-Finale am Oster-Wochenende letztmals Teil der Sendung sein. Danach will RTL die Jury einmal komplett durchwechseln.

(ju)

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