Joachim Llambi ist seit der ersten "Let's Dance"-Staffel strenger Juror im TV-Format.
Joachim Llambi ist seit der ersten "Let's Dance"-Staffel strenger Juror im TV-Format.Bild: Getty Images Europe / Andreas Rentz

Fans kritisieren: "Let's Dance"-Favorit wird von Juroren unfair behandelt

14.03.2021, 23:25

Schon in der zweiten Liveshow von "Let's Dance" kam es zur Sensation: Ein Tanzpaar erreichte so früh wie selten zuvor die Höchstpunktzahl von den Juroren. 30 Zähler gab es aber nicht etwa für den absoluten Favoriten der aktuellen Staffel, Rúrik Gíslason, sondern für Valentina Pahde. Der Fußballer musste sich mit "nur" 27 Punkten von Joachim Llambi, Jorge González und Motsi Mabuse zufriedengeben. Auf Social Media verstand man nach der Show-Ausgabe daraufhin die Welt nicht mehr.

Denn kaum ging "Let's Dance" am Freitagabend auf RTL los, stimmte sich das Netz auch schon auf seinen absoluten Liebling ein: Der Isländer wird von einem Großteil des TV-Publikums angeschmachtet. Dann war er endlich dran, tanzte mit der Profitänzerin Renata Lusin einen Wiener Walzer zu "Powerful" von Major Lazer, Ellie Goulding, Tarrus Riley und erntete immensen Zuspruch – zumindest auf Twitter.

Juroren geizten bei Rúrik mit der Zehnerkelle

Denn die Juroren waren zwar begeistert, hängten sich jedoch etwas an Rúriks Haltung auf. Lediglich von Jorge gab es die Höchstpunktzahl, Motsi zog einen Punkt von insgesamt zehn ab, der kritische Llambi sogar zwei.

Dennoch eine Spitzenleistung, allerdings eben nur die zweitbeste des Abends. Ganz am Ende der Episode sorgte nämlich Valentina mit dem Profitänzer Valentin Lusin für eine echte Überraschung. Ihr Quickstep zu "Whatever It Takes" von Milow war so perfekt, dass die "GZSZ"-Darstellerin vor Erleichterung und stolz ein paar Tränen vergoss und letztlich 30 Punkte absahnte.

Valentina Pahde und Valentin Lusin bekamen nach einem Quickstep die Höchstpunktzahl.
Valentina Pahde und Valentin Lusin bekamen nach einem Quickstep die Höchstpunktzahl.Bild: Getty Images Europe / Pool

Dass noch eine Kandidatin besser getanzt haben könnte als der ehemalige Fußballer, das wollte die Twitter-Community nicht recht wahrhaben. Viele Zuschauer witterten eine unfaire Behandlung durch das Juroren-Urgestein Llambi – und das nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Sendung:

Kritik an Llambi scheint laut Show-Statistik unberechtigt zu sein

Nur wenige User gestanden dem professionellen Wertungsrichter gegen Ende der Folge noch eine gewisse Glaubhaftigkeit beim Bewerten von Tänzen ein. Festzustellen bleibt bei dem sexistischen Vorwurf der Zuschauer aber dennoch, dass obwohl Llambi jungen Frauen angeblich immer unkritisch hohe Punktzahlen gibt, verdächtig viele Männer am Ende die "Let's Dance"-Staffel gewinnen konnten.

Ausgenommen 2020, in dem Jahr gewann Lili Paul-Roncalli und damit eine Frau – davor wurden jedoch drei Jahre infolge Männer "Dancing Star": Pascal Hens, Ingolf Lück und Gil Ofarim, jeweils mit der Tänzerin Ekaterina Leonova an ihrer Seite. Geschenkt wurden weiblichen Kandidatinnen die Punkte also nicht immer.

Schließlich entscheiden auch die Anrufer immer über das Weiterkommen oder Ausscheiden der Promis, aber auch das Publikum schenkte den Frauen in diesen drei Jahren offensichtlich nichts.

Rúrik Gíslason und Renata Lusin tanzten einen Wiener Walzer, der die Juroren nicht vollends überzeugte.
Rúrik Gíslason und Renata Lusin tanzten einen Wiener Walzer, der die Juroren nicht vollends überzeugte.Bild: Getty Images Europe / Pool

Fan-Liebe zu Rúrik uferte auf Twitter aus

Tatsächlich hat die Fan-Liebe zu Gíslason ungewöhnliche Ausmaße angekommen. Wiederum regten sich Userinnen und User darüber auf, dass Fotos von Frauen mit gespreizten Beinen gepostet wurden, die als sexuelle Aufforderung für den Nordeuropäer gelten sollten.

Auch Zitate wie: "Ich möchte Dinge mit Rúrik tun, dafür werde ich von meinem Papa enterbt" ernteten nicht viel Zuspruch. Zwei Zuschauer reagierten darauf stattdessen folgendermaßen:

Eines scheint allerdings schon trotz verpasster Höchstpunktzahl festzustehen: Rúrik dürfte es sehr weit in der aktuellen Staffel des Formats bringen – es bleibt allerdings abzuwarten, ob der Hype um ihn zumindest ein wenig abflauen wird.

(cfl)

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