Let s Dance am 21.02.2020 in den MMC Studios in K

Michael Wendler und sein einstiger Manager Markus Krampe. Bild: imago images / Revierfoto

Ex-Manager Markus Krampe sicher: Für Michael Wendler wird es nie wieder ein Comeback geben

Michael Wendler ist nicht mehr länger Teil von "DSDS". RTL hat den Sänger nach seinen neuesten Äußerungen auf Telegram komplett aus der Sendung gestrichen. Die bereits fertig geschnittenen Folgen werden nun umgearbeitet. Wendler selbst sieht das alles als Stimmungsmache gegen seine Person. Dabei steht es außer Frage, dass er auf seinem Telegram-Kanal die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung für einen KZ-Vergleich genutzt hat, auch, wenn er nun behauptet, er habe "Krisen Zentrum" gemeint. Für Michael Wendlers ehemaligen Manager Markus Krampe ist klar, dass sein einstiger Schützling sich damit endgültig alles verbaut hat.

"Ich erkenne ihn eigentlich nicht wieder", zeigt sich Krampe in einem Videointerview mit der "Bild" schockiert. Es habe sich in den letzten Tagen und Wochen nochmal zugespitzt und sei nun nicht mehr zu toppen. Er sagt ganz klar: "Ich habe das nicht erwartet." Und weiter:

"Ich glaube gar nicht, dass er sich dieser Tragweite der ganzen Äußerungen bewusst ist. Ich glaube, dass er uns vielleicht allen einen Gefallen getan hat, weil ich hab allen gesagt, auch den Medien, ihr müsst ihn vielleicht einfach ignorieren, dann wird sich das Thema irgendwann geben und dann spricht keiner mehr über ihn. Jetzt wird es so sein, glaube ich, dass auch der Instagram-Kanal sehr schnell geschlossen wird von ihm."

Wendler wird auf keiner Bühne mehr stehen

Markus Krampe wagt auch eine Prognose für die Zukunft des einstigen "DSDS"-Jurors – und die fällt düster aus:

"Michael Wendler wird nie wieder irgendwo auf der Bühne stehen. Er wird nie wieder in einer Fernsehsendung sein und er wird nie wieder Geld verdienen."

Krampe glaubt, dass man kurzfristig nicht mehr viel von Michael Wendler hören wird – spätestens, wenn der Instagram-Kanal geschlossen wird. "Ich glaube, für die breite Masse war's das jetzt erst mal", so der Musikmanager.

Markus Krampe enthüllt typische Wendler-Masche

Zu der Frage, ob es sich bei Wendlers Äußerungen um Dummheit oder Überzeugung handelt, bezieht Krampe ebenfalls klar Stellung. Laut dem Manager sei eher Ersteres der Fall. Denn der Wendler habe sich auf ein Feld begeben, von dem er weder Ahnung noch geschichtlichen Background hat. Krampe glaubt, dass der Wendler sich bisher nicht mit der deutschen Geschichte beschäftigt und "einfach mal was rausgehauen hat".

Veronika Ilieva aus Heimerdingen versucht die Jury (v.l.) Michael Wendler, Mike Singer, Maite Kelly und Dieter Bohlen von sich zu überzeugen.

Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf TVNOW gestattet.

Michael Wendler wird aus allen "DSDS"-Folgen rausgeschnitten. Bild: TVNOW / Stefan Gregorowius

Erst groß aufschlagen und dann, wenn die Aufmerksamkeit groß ist, zurückrudern, sei schon immer die Wendler-Masche gewesen. Aber aus KZ dann "Krisen Zentrum" zu machen, das sei etwas, das nicht mehr zu toppen und auch nicht zu reparieren sei, meint Wendlers Ex-Manager.

Auch zu dem drastischen Schritt von RTL bezieht Krampe Stellung. Für den Sender und die Kandidaten tue es ihm leid, denn die Produktion unter den Corona-Maßnahmen sei sehr hart gewesen. Dass nun alles umgeschnitten werden müsse, sei für RTL natürlich schlimm. "Das wird natürlich ein massiver Schaden sein", sagt er hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen.

(jei)

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