Cathy Hummels erntete jetzt erneut Kritik von Oliver Pocher.
Cathy Hummels erntete jetzt erneut Kritik von Oliver Pocher.
Bild: www.imago-images.de / imago images / Future Image

Oliver Pocher legt gegen Cathy Hummels nach: "Ist das wirklich unser größtes Problem?"

12.08.2021, 16:19

Während sich die Trennungsgerüchte rund um Mats und Cathy Hummels hartnäckig halten, schweigen die beiden weiterhin zu dem Thema. Abseits dessen meldet sich Cathy aber nach wie vor regelmäßig bei ihrer Instagram-Community. So verkündete sie neulich, auf ihrem Profil künftig nur noch genderneutrale Sprache zu verwenden. Zudem fragte sie ihre Fans, ob diese es ihr gleichtun wollen. Das Ergebnis: Nur 16 Prozent der Abstimmenden wählten "ja" als Antwort.

Daraufhin hagelte es Spott von Oliver Pocher. "Wenn mal wieder Umfragen nach hinten losgehen", stichelte er zunächst in seiner Insta-Story. In seiner neuesten Bildschirmkontrolle schießt der Comedian jetzt erneut gegen Hummels und ihren Vorsatz, zu gendern.

Pocher nimmt sich erneut Cathy Hummels vor

Cathy Hummels verkündete zu Beginn der Woche: "Es hat mit Respekt zu tun, dass jeder Mensch seine Persönlichkeit ausleben darf. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die Sprache." Um ein "Zeichen zu setzen", wolle sie fortan gendern. Dies verleitet Pocher im Clip direkt zu seiner offensichtlich ironischen Bemerkung:

"Das ist, glaube ich, das größte Problem, das wir momentan haben. Denn wenn man nicht 'Influencer*innen' sagt, ist man nicht in der Gesellschaft angekommen."
Oliver Pocher hat eine klare Meinung zum Thema Gendern.
Oliver Pocher hat eine klare Meinung zum Thema Gendern.
Bild: instagram/oliverpocher

Weiter bemerkte Hummels exemplarisch in ihren Statement, die Aussage "Ich gehe jetzt zum Arzt" sei "ja auch schon wieder diskriminierend". An dieser Stelle kann sich Pocher einen Seitenhieb erneut nicht verkneifen und wettert: "Viele Ärzte waren richtig angepisst, weil sie nicht richtig gegendert wurden. Da hat sie ein Zeichen gesetzt."

Der RTL-Komiker ist der Ansicht, dass andere Themen in der öffentlichen Debatte Vorrang haben sollten und nennt dafür schließlich auch ein Beispiel: "Ist das wirklich unser größtes Problem, das wir momentan angesichts der Klimakatastrophe und allem haben?" Am Ende erinnert er noch einmal an das eindeutige Ergebnis von Cathys Umfrage: "84 Prozent haben gesagt: 'Nein, lass mal.'".

Pocher erntet Kritik auf Instagram

In der Bildschirmkontrolle erwähnt Pocher überdies die Geschlechter-Abkürzungen "m/w/d", die in dieser Kombination mittlerweile überwiegend in beispielsweise Stellenausschreibungen zu finden sind. Das "d" steht dabei für "divers", worüber sich der 43-Jährige lustig macht: "Männlich, weiblich, doof", spottet er. Speziell dieser Teil kommt bei einigen seiner Fans gar nicht gut an.

"Männlich, weiblich, doof? Ernsthaft?", beschwert sich eine Userin kurz und knapp. An anderer Stelle heißt es: "'D' statt 'divers' als 'doof' zu bezeichnen, ist nicht nötig, oder?" Eine weitere Followerin richtet eine direkte Bitte an – unter anderem – Pocher und meint: "Bitte leise sein, die das Gendern verurteilen. Vor allem diejenigen, die es nicht betrifft."

Tatsächlich muss ein Bemühen um genderneutrale Sprache ja keineswegs bedeuten, dass eine Gesellschaft daneben nicht auch andere Probleme angehen kann. Große Unternehmen wie die Lufthansa und die Bahn zum Beispiel sprechen ihre Gäste jetzt nicht mehr mit "Meine Damen und Herren" an, die TV-Sender haben teilweise ebenfalls schon Änderungen für mehr Inklusivität vorgenommen.

Cathy Hummels lieferte bei Instagram im Übrigen auch eine Erklärung für ihre Entscheidung, auf die Pocher bislang nicht näher einging: "Eine Depression kann auch entstehen, wenn man sich nicht ausleben kann. Ich selbst hab mich lange gesucht. Ich wusste nicht, wer ich bin. Jetzt weiß ich es. Stell dir mal vor, du weißt wer du bist, aber es gibt für dein Geschlecht oder deine Sexualität keine Bezeichnung?"

(ju)

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