Rapper Bushido ist nun siebenfacher Vater.
Rapper Bushido ist nun siebenfacher Vater.Bild: screenshot instagram.com/bush1do

Bushido erklärt: Darum kamen seine Drillinge einen Tag zu früh

12.11.2021, 12:58

Der 12. November sollte nun doch nicht der Geburtstermin von Bushidos und Anna-Maria Ferchichis Drillingsmädchen werden. Stattdessen überraschte der Rapper einen Tag früher als eigentlich geplant mit einem Bild aus dem Kreißsaal, fügte eine emotionale Botschaft über die besondere Geburt an und verriet auch gleich noch die Namen der Drillinge: "Ich bin einfach überwältigt und fühle heute mehr denn je, dass die Familie das Wichtigste in unserem Leben ist", schrieb er und fügte die Namen Leonora, Naima und Amaya an.

Damit sind der Rapper und seine Frau nun Eltern von insgesamt sieben Kindern, Anna-Maria brachte noch einen Sohn mit in die Beziehung. Kurz vor der Entbindung der drei Kinder sollte nochmal einiges bei der Planung durcheinandergeworfen werden. Denn Bushido war bislang bei keiner Geburt seiner Kids im Kreißsaal dabei, weil er Angst hatte, ohnmächtig zu werden. In den letzten Tagen überredete ihn ein Arzt der Charité dann aber schließlich doch, bei dem bewegenden Ereignis dabei zu sein.

Warum allerdings der geplante Kaiserschnitttermin um einen Tag vorgezogen werden musste, verriet der 43-Jährige bislang nicht. Im Interview mit "Bild" holte er das nun nach und erklärte, dass es körperliche Komplikationen bei Anna-Maria gegeben habe, die dringendes Handeln erforderten.

Anna-Maria Ferchichi erlitt einen Nierenstau

Bushido berichtete noch am Tag der Entbindung, was vorgefallen war:

"Anna-Maria kam gestern Nacht schon in die Klinik, sie hatte einen Nierenstau. Deswegen mussten die Babys heute schon geholt werden."

Bei einem Nierenstau gelangt wenig oder kein Urin mehr von der Niere in die Harnblase, sondern er staut sich in den Nieren, sodass diese anschwellen können. Ein Nierenstau kann sich von einem leichten Ziehen in den Seiten bis hin zu starken Schmerzen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen äußern. In Anna-Marias Fall konnte mit dem Kaiserschnitt nicht länger gewartet werden.

Dass der "Mephisto"-Interpret sich schließlich doch hat überreden lassen, mit in den Kreißsaal zu kommen, sollte er nicht bereuen. Er stellte klar: "Es war die beste Entscheidung meines Lebens, dass ich bei der Geburt dabei war." Ein wenig sei die Aufregung aber doch in ihm hochgekommen. Bushido fügte an: "Kurz vorm Kreißsaal war ich so aufgeregt, dass ich am liebsten statt nach rechts, nach links abgebogen wäre. Aber dann war es einfach nur großartig."

Bushido stieß bei Entbindung an seine Grenzen

Und auch seinen Pflichten kam er nach der Entbindung nach. So habe es der Rapper auch geschafft, alle drei Nabelschnüre durchzutrennen. Auf dem Instagram-Bild war er schon mit der Schere zu sehen. Zu der Form der Entbindung äußerte sich der siebenfache Vater auch: "Anna-Maria bekam die sogenannte Kaisergeburt. Da wird der Vorhang weggenommen und die Mutter bekommt die Babys sofort auf den Busen gelegt." Und weiter:

"Mir kamen die Tränen, so gerührt war ich."
Bushido zeigt stolz eine seiner Töchter.
Bushido zeigt stolz eine seiner Töchter.Bild: Screenshot / Instagram / bush1do

Anna-Maria und den drei Kindern gehe es gut, die frischgebackene Drillingsmutter feiert am Wochenende sogar ihren 40. Geburtstag in der Klinik.

Ein kleines "Trauma" kam bei der Geburt dann bei Bushido aber doch wieder hoch. Vor der Entbindung deutete Anna-Maria in einem weiteren "Bild"-Interview über die vorangegangenen Geburten ihrer Kinder an: "Er kam rein, als die Babys sauber waren und auf meiner Brust lagen. Einmal hat der Arzt sogar noch schnell meine Plazenta genommen und in einen Schrank geschmissen, damit alles frei von Blut ist."

Nach dem Drillingskaiserschnitt verriet Bushido: "Der Professor wollte mir dann noch die Plazenta zeigen, aber das war mir dann doch zu viel."

(cfl)

Nach Drillings-Geburt wieder Ärger mit der Justiz: Rapper Bushido wird angeklagt

Bushido machte in den vergangenen Monaten mit diversen Auftritten vor dem Berliner Landgericht Schlagzeilen. Als Zeuge und Nebenkläger tritt der Rapper im Prozess gegen seinen ehemaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker und drei seiner Brüder auf. An 20 Prozesstagen hat er bereits ausgesagt, über 50 Prozesstage dauert die Verhandlung schon an, geplante Gerichtstermine wurden schon für Januar 2022 angekündigt.

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