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Im Januar 2021 kam das Baby von Gerald und Anna Heiser zur Welt. Bild: Screenshot / Instagram / anna_m._heiser

So dramatisch verlief die Geburt von "Bauer sucht Frau"-Kandidatin Anna

Gerald und Anna Heiser konnten sich in diesem Jahr endlich ihren sehnlichen Kinderwunsch erfüllen: Das Paar, das sich 2017 in der RTL-Show "Bauer sucht Frau" kennengelernt hat und zusammen in Namibia lebt, bekam im Januar einen Sohn, der wohlauf ist. Den Namen ihres Sprosses behalten die Eltern vorerst für sich.

Der Weg dahin war jedoch alles andere als leicht für die beiden. Nicht nur mussten Anna und Gerald vor rund einem Jahr eine Fehlgeburt verkraften – als es dann zur Entbindung Anfang des Jahres kam, ging es der gebürtigen Polin überhaupt nicht gut: Ihr Baby musste per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt werden.

Beim Notkaiserschnitt spürte Anna Heiser jeden Schnitt

Der Grund für den Eingriff: Das Kind lag falsch herum. Ein ursprünglich für den 29. Januar geplanter Kaiserschnitt musste nach einer Shoppingtour plötzlich auf den 24. Januar vorverlegt werden, wie sich Anna gegenüber der "Bild" nun erinnerte:

"Ganz easy geht's bei uns nie. Ich habe eine PDA bekommen, aber die hat nicht gewirkt. Ich habe also jeden Schnitt gespürt, es tat höllisch weh."

Anna musste daraufhin eine Vollnarkose bekommen, bekam so also die dramatische Geburt ihres Söhnchens, die insgesamt sieben Stunden dauerte, anschließend glücklicherweise nicht mehr vollständig mit. "Die ersten kleinen Wehen haben um 19 Uhr eingesetzt. Um Mitternacht waren wir im Krankenhaus, um 2 Uhr gab es den Kaiserschnitt. Um 2.59 Uhr war unser Kind dann auf der Welt", verriet die 30-Jährige weiter.

Da sie nach der Not-OP von der Geburt noch sehr mitgenommen war, durfte Papa Gerald ihn zuerst sehen: "Die erste 'Bonding Time' hatte dann also ich. Das war sehr schön", so der Farmer. Und der genießt das Vater-Sein in vollen Zügen: "Ich habe nie gedacht, dass man so eine Liebe spüren kann. Gleichzeitig ist es schön, die Verantwortung für jemanden zu tragen."

Sohn des "Bauer sucht Frau"-Paares soll Naturbursche werden

Das Baby sei zudem ein sehr pflegeleichtes Kind. Auf der großen Farm mitten in der Savanne Afrikas, ist das wohl auch später mal von Vorteil. "Soziale Kontakte soll er natürlich aufbauen und das ist hier etwas schwieriger. Der Kindergarten ist nicht gerade um die Ecke, sondern zwei Stunden Fahrzeit entfernt. Aber das nehmen wir gerne in Kauf", erklärte Gerald weiter. Der nächste Supermarkt ist ebenfalls ganze 200 Kilometer von ihrem Anwesen entfernt.

Langweilig wird es dem Kleinen wohl dennoch nicht werden. Seine Eltern wollen sich mit ihm viel in der Natur aufhalten, in der er viele Tiere hautnah erleben wird, die Kinder hierzulande maximal im Zoo zu sehen bekommen. Auch gefährliche Lebewesen sind dabei – aber Gerald lachte und beruhigte im Interview: "Wir werden definitiv alles dafür tun, dass er nicht gefressen wird!"

Auch wenn das Kuppelshow-Paar nun so glücklich mit seinem Kind sein kann – das Trauma der Fehlgeburt werde Anna in jedem Fall noch weiter begleiten, wie sie schließlich zugab: "Wahrscheinlich wird mir das jetzt immer so gehen. Ich habe jetzt auch eine krasse Angst wegen des plötzlichen Kindstodes. Angst wird immer dabei sein, aber wir können damit umgehen."

(cfl)

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