DUSSELDORF, GERMANY - JULY 23: Cathy Hummels attends the Riani Cruise Fashion Festival on Schiff Blue Rhapsody on July 23, 2022 in Dusseldorf, Germany. (Photo by Joshua Sammer/Getty Images for Riani)
Cathy Hummels lässt die Kritik der vergangenen Tage nicht unkommentiert.Bild: Getty Images Europe / Joshua Sammer
Prominente

Cathy Hummels trifft nach heftiger Kritik radikale Entscheidung: "Mehr als nur Shitstorm"

14.11.2022, 14:22

Cathy Hummels gibt ihrer Community auf Social Media nicht nur Einblicke in die schönen Seiten ihres Promi-Lebens. Sie zeigte sich in der Vergangenheit immer wieder emotional, sprach auch über die weniger schönen Momente des Lebens. So sind zum Beispiel Depressionen regelmäßig ein Thema der 34-Jährigen.

Nicht zuletzt, weil sie auch selbst in der Vergangenheit dagegen ankämpfte. Vor Kurzem hat die 34-Jährige mit ihrem Unternehmen "Events by Cathy Hummels" das Projekt "Strong Mind Retreat" organisiert, um auf mentale Erkrankungen aufmerksam zu machen. Was eigentlich eine gute Sache sein sollte, wurde allerdings zum Gegenstand eines Shitstorms. Das lässt Cathy nicht unkommentiert.

Cathy Hummels litt als Jugendliche unter schweren Depressionen

Nach Veröffentlichung des kritisierten Beitrags hagelte es negative Kommentare gegen Cathy Hummels. Der Vorwurf: Die Aktion sei zu einem Sponsoring-Event verkommen. Er vermittele ihrer Community demnach den Eindruck, dass sich psychische Krankheiten mit einem Luxus-Urlaub behandeln ließen. Den Post selbst hat die Ex-Spielerfrau mittlerweile gelöscht – jetzt rechtfertigt sie sich in einem neuen Beitrag dazu und weist die Vorwürfe von sich. "Meine Posts zum Retreat haben die letzte Zeit viel Kritik ausgelöst und dazu möchte ich mich äußern", schreibt die 34-Jährige in dem Beitrag.

Weiter schildert Cathy, sie habe als Jugendliche unter schweren Depression gelitten und "möchte von Herzen einfach nur eines: Auf das Thema aufmerksam machen. Es sichtbar machen und auch zeigen, dass es jeden treffen kann". Dadurch, dass sie selbst und andere Influencer:innen für die Cathy-Kampagnen über psychische Erkrankungen sprachen, habe sie auch zeigen wollen, dass auch Menschen, die im Rampenlicht stehen, nicht vor mentalen Problemen gefeit seien.

"Mehr als 'nur' ein Shitstorm": Darum hat sie den Post gelöscht

Die Kritik könne sie zwar verstehen, Hass aber wolle sie nicht annehmen. Sie kritisiert die Art, wie einige Menschen ihre Beiträge kommentiert hatten. "Mancher Kommentar, der auf meinen Post hin geschrieben wurde, war leider mehr als 'nur' ein Shitstorm. Ich kann Kritik ertragen und annehmen und versuche, daraus zu lernen. Aber Beleidigungen oder gar Hass haben bei mir keinen Platz. Weder in den Kommentaren, noch in meinem Leben. Aus diesem Grund, habe ich den Post gelöscht", erklärt sie.

Cathy Hummels entschuldigt sich und will Sichtbarkeit schaffen

Cathy gesteht in dem Post aber auch Fehler ein: Im Nachhinein betrachtet sei ihr bewusst geworden, dass auf der Kommunikationsebene Fehler passiert seien. "Vielmehr waren manche Darstellungen unglücklich und missverständlich formuliert", schreibt sie und entschuldigt sich für die Kampagne:

"Wenn sich Menschen, vor allem Betroffene von Depression, oder anderen psychischen Erkrankungen, nicht ernst genommen oder verletzt gefühlt haben, tut mir das leid."

Sie stellt klar: Mit der Kampagne habe sie die Erkrankungen nicht verharmlosen oder für Werbezwecke nutzen wollen. "Sie (Anm. d. Red.: die Depression) ist eine ernstzunehmende Krankheit, die richtig behandelt werden muss." Cathy Hummels möchte in Zukunft aber nicht aufhören, über das Thema zu sprechen. Sie fordert "Awareness", also mehr Bewusstsein für psychische Erkrankungen.

Gemeinsam mit ihrer Community möchte sie in Zukunft einiges besser machen, um das Thema vermehrt in den Fokus zu rücken. Denn: "Wenn man darüber spricht, dann tut sich was." Sie wolle sich deshalb weiterhin für Aufklärung, Information und Offenheit in Sachen psychische Erkrankungen einsetzen.

"Harry & Meghan"-Doku: Freunde von William und Kate sind "angewidert"

Die angekündigte Skandal-Doku der Sussexes ist im britischen Königshaus seit Monaten gefürchtet. Berichten zufolge soll die Netflix-Dokumentation "Harry & Meghan" am 8. Dezember erscheinen. Schon jetzt veröffentlichte Netflix einen 72-Sekunden-Clip, der einen Einblick in die Produktion gewährt. Der hat es in sich und schlägt ein wie eine Bombe. Bei Kritiker:innen kommt er offenbar gar nicht gut an.

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