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ARD-Moderator Kai Pflaume wurde als Kind aus der Schule geworfen

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Kai Pflaume ist seit seiner Kindheit Fußballfan.Bild: dpa / Christian Charisius
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Kai Pflaume wurde als Kind aus der Schule geworfen – weil er FC Bayern-Fan ist

13.06.2024, 11:49
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Neben seiner Präsenz als TV-Moderator fällt Kai Pflaume öffentlich vor allem mit seiner Leidenschaft für Sport auf. Als Jogger jagt er persönliche Bestzeiten, mit Klimmzug-Challenges trainiert er seine Oberkörpermuskeln. Außerdem begleitet er Promis wie Sophie Passmann und Jakob Lundt regelmäßig bei ihren Workouts.

Und natürlich ist Kai Pflaume Fußball-Fan. Er spielte in seiner Jugend in Vereinen und lief später für Wohltätigkeitspartien in Promi-Mannschaften auf.

Kai Pflaume hatte es als Bayern-Fan in der DDR schwer

Sein Herzensverein ist der deutsche Rekordmeister FC Bayern München, mit dem Kai Pflaume viele Erfolge erlebte. In seiner Kindheit in der damaligen DDR sorgte die Anhängerschaft allerdings für Probleme.

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In dem Youtube-Format "FUSSBALLZEIT", das vom DFB betrieben wird, spricht Sportmoderatorin Laura Wontorra regelmäßig mit prominenten Persönlichkeiten, die eine Fußball- oder Sportbegeisterung mitbringen. Am Mittwoch war Kai Pflaume dran.

Auf die Frage nach seinem Bayern-Fantum antwortete Pflaume mit einer durchaus düsteren DDR-Anekdote. "Ich bin ja in Leipzig groß geworden und ich war wirklich als kleiner Junge schon großer Bayern-Fan." Sein Kinderzimmer, so Pflaume, war mit Bayern-Postern tapeziert – Idole wie Karl-Heinz Rummenigge, Dieter Hoeneß und Uli Hoeneß hingen an der Wand. "Alle waren da."

Bayern-Aufnäher hatte Folgen für Kai Pflaume

Westliche Kultur war in der DDR jedoch verpönt. Solange sich Kai Pflaumes Bayern-Leidenschaft nur auf sein Zimmer beschränkte, hatte er offenbar nicht mit Konsequenzen kämpfen müssen. Eines Tages lebte er die Vereinsliebe aber auch in der Schule aus – mit heftigen Folgen, wie er erklärt:

"Ich hatte dann mal so einen großen Bayern-Aufnäher bekommen und den hat mir meine Mama hinten auf eine Jacke draufgenäht. Und mit der Jacke war ich in der Schule und dann bin ich nach der ersten Stunde zum Direktor gerufen worden. Dann wurde ich nach Hause geschickt, weil das nicht gewünscht war."

Über seine Kindheit in der DDR spricht Pflaume kritisch. 1989 flüchtete er in die BRD nach Frankfurt, das war kurz vor dem Mauerfall. "Meine Flucht aus der DDR ist sicher das größte Extrem meines Lebens", erinnerte er sich 2008 in einem Interview mit der "TV Digital". "Ich bin ohne Rückfahrkarte weggegangen. In dem Moment der Verabschiedung habe ich versucht, nicht daran zu denken, dass ich am nächsten Tag völlig allein sein würde."

"Gefragt – Gejagt": Kandidatin leistet sich fatalen Patzer – Bommes reagiert entsetzt

In der jüngsten Ausgabe von "Gefragt – Gejagt" schafften es am Ende zwei Rate-Gäste ins Finale. Sie konnten sogar Adriane Rickel ("Die Generalistin") mit 15 richtigen Antworten schlagen und gewannen 5500 Euro. Für eine Kandidatin war die Teilnahme allerdings besonders bitter. Janina Rottmann, Kaffeerösterin aus Braunschweig, verpasste nämlich wegen eines fatalen Fehlers den Einzug in die letzte Runde.

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