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LAHORE, PAKISTAN - OCTOBER 17:  Prince William, Duke of Cambridge and Catherine, Duchess of Cambridge visit Badshahi Mosque during their royal tour of Pakistan on October 17, 2019 in Lahore, Pakistan. (Photo by Owen Humphreys - Pool/Getty Images)

Prinz William und Herzogin Kate bei ihrer Pakistan–Reise Bild: Getty Images Europe

Wie werden die Royals beschützt? Ein Bodyguard erzählt

Anlässlich der Pakistan–Reise von Prinz William und seiner Frau berichtete ein ehemaliger Bodyguard über die Sicherheitsvorkehrungen, die für die Royals getroffen wurden.

Wie alle Menschen im Auge der Öffentlichkeit hat auch die Royal Family nicht nur Freunde – viele Menschen sind ihnen nicht gerade wohlgesonnen. Manche würden dabei sogar so weit gehen, dass sie bewusst die Sicherheit der Familie aufs Spiel setzen. Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass alle Mitglieder auf Schritt und Tritt von Bodyguards begleitet werden.

Ausnahmezustand bei der Reise

Insbesondere bei der vergangenen Reise von William und Kate nach Pakistan waren diese ständig gefordert, denn Pakistan gilt mittlerweile aufgrund der Konflikte mit Indien um die Kashmir–Region als gefährliches Reiseziel.

Der ehemalige Bodyguard Simon Morgan berichtete dem Insider–Magazin, wie das Leben eines royalen Bodyguards aussieht.

402033 03: Britain's Prince Charles walks in Mexico City surrounded by the media and bodyguards after a meeting March 7, 2002 in Mexico City, Mexico. Prince Charles is on his second day of a three-day tour of Mexico. (Photo by Susana Gonzalez/Getty Images)

Prinz Charles mit einem seiner Bodyguards im Hintergrund Bild: Getty Images North America

Gute Ausbildung und Beziehungen

Laut dem ehemaligen Sicherheitsmann gibt es zwei wichtige Aspekte in seinem Job – Training und Vertrauen.

Ersteres ist vor allem auf Seiten der Sicherheitskräfte zu finden, die eine umfangreiche Ausbildung durchlaufen, in der ihre Aufmerksamkeit geschult wird, so dass ihnen Details, die der normale Bürger nicht sieht, direkt ins Auge fallen. Diese Ausbildung haben die Royals aber nicht. Hier kommt das Vertrauen zum Tragen.

Ein Bodyguard und sein Geschützter müssen immer in der Lage sein, sich auch non–verbal zu verstehen, so dass im Falle eines Notfalls sicher gehandelt werden kann, ohne direkt Aufmerksamkeit zu erregen. Er sagt dazu:

"[...] am Ende ist die Hauptsache, dass der Beschützer und der Geschützte sich gegenseitig gut kennen. Es geht immer um dieses Vertrauen."

Simon Morgan gegenüber Inside

NADI, FIJI - OCTOBER 25:  Meghan, Duchess of Sussex and Prince Harry, Duke of Cambridge attend the unveiling of the Labalaba Statue on October 25, 2018 in Nadi, Fiji. The Duke and Duchess of Sussex are on their official 16-day Autumn tour visiting cities in Australia, Fiji, Tonga and New Zealand  (Photo by Chris Jackson-Pool/Getty Images)

Herzogin Meghan und Prinz Harry bei ihre Fiji–Reise Bild: Chris Jackson Collection

Erst vor einem Jahr wurde Herzogin Meghan scharf dafür kritisiert, dass sie eine Tour in Fiji abbrach, ohne, dass ein offizieller Grund für den vorschnellen Abbruch genannt wurde.

Morgan verteidigt die Herzogin und das Sicherheitspersonal allerdings, denn: Es wird einen Grund gegeben haben. Die Herzogin selbst hat dabei kein großes Mitsprachrecht. Wenn eine Sicherheitsmänner sagt, sie solle gehen, dann geht man.

Er sagt weiter über die Situation:

"Wenn man nicht den Gedankengang dahinter kennt, wird man auch nicht verstehen können, warum diese Entscheidung getroffen wurde. Die Medien kriegen nur das Resultat mit, nicht, was dazu führte, dass die Entscheidung getroffen wurde."

Simon Morgan gegenüber Inside

Die Reise nach Pakistan ist glücklicherweise ohne große Vorfälle über die Bühne gegangen. Die Sicherheitskräfte hinter Kate und William haben gute Arbeit geleistet und werden weiter alles dafür geben, dass sie auch zu Hause vor allen Gefahren, die lauern könnten, geschützt werden.

(ks)

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