Prince Harry Duke of Sussex, Meghan Markle Duchess of Sussex and son Archie Harrison Mountbatten-Windsor with Archbishop Desmond Tutu during a visit to the Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation in Cape Town, South Africa. Photo Credit: ALPR/AdMedia 245478 2019-09-25 Cape Town Afrique du Sud PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY Copyright: xAdMediax STAR245478006

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben scheinbar bedeutsame Änderungen in der Geburtsurkunde ihres Sohnes Archie Harrison vorgenommen. Bild: www.imago-images.de / AdMedia/Starface via www.imago-images.de

Änderungen in Geburtsurkunde von Archie Harrison: Darum geht es im royalen Namens-Wirbel

Spätestens seit sich Harry und Meghan vor knapp einem Jahr aus dem britischen Königshaus verabschiedet und in ihre neue Heimat Los Angeles aufgemacht haben, wird immer wieder behauptet, sie wollen mit den Royals brechen. Als nun Änderungen auf der Geburtsurkunde ihres Sohnes Archie Harrison öffentlich wurden, wurde daraus von der britischen Boulevard-Presse offenbar fälschlicherweise wieder ein Eklat gemacht.

Archie Harrisons Geburtsurkunde wurde verändert

Erstmals berichtete "The Sun" darüber, dass Meghan ihre beiden Vornamen "Rachel Meghan" aus der Geburtsurkunde ihres Sprosses streichen lassen haben soll. In der Sparte der Mutter ist nur noch "Ihre Königliche Hoheit, die Herzogin von Sussex" zu lesen. Die Änderung sei am 5. Juni 2019 vorgenommen worden, am 6. Mai 2019 kam Archie Harrison zur Welt. Auch Harry hat eine Änderung vorgenommen, er ließ ein "Prinz" bei "Seine Königliche Hoheit Henry Charles Albert David Herzog von Sussex" hinzufügen.

Kurz nach der Änderung hätten sich Meghan und Harry von seinem Bruder William und dessen Frau Kate abgewandt, sie zogen sich aus der "Royal Foundation", die von den Prinzenbrüdern gegründet wurde, zurück und rund ein halbes Jahr später machten sie sogar ihre Abkehr vom britischen Königshaus öffentlich. War also die Streichung von Meghans Namen in Archies Geburtsurkunde der Anfang eines Streits der Royals?

Royal-Experten hatten verschiedene Theorien zu der Urkunden-Änderung

Zumindest vermutete die Adelsexpertin und Autorin Ingrid Seward gegenüber "The Sun", dass das Verändern der Geburtsurkunde beispiellos gewesen sei: "Für das Königshaus ist es ein noch nie dagewesener Fall, eine Geburtsurkunde ändern zu lassen, aber ganze Vornamen zu entfernen, ist wahrlich beachtlich." Sie vermutete, dass sich Harry und Meghan so von Kate und William abgrenzen wollten, denn immerhin sind in den Geburtsurkunden ihrer drei Kinder Kates Vornamen noch eingetragen.

Andererseits, so wurde gemutmaßt, könnte das Streichen von Meghans Vornamen auch eine Anspielung auf Harrys verstorbene Mutter Prinzessin Diana sein, sie verwendete ebenfalls immer den Titel "Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin von Wales", in den Geburtsurkunden von Harry und William stehen auch nicht Dianas Vornamen.

ARCHIV - 05.07.2018, Großbritannien, London: Prinz Harry von Großbritannien und seine Frau Meghan während des Empfangs «Deine Commonwealth-Herausforderung für die Jugend» im Marlborough House. (zu dpa «Meghan und Harry veröffentlichen längeren Podcast mit Promi-Gästen») Foto: Yui Mok/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Meghan und Harry leben mit ihrem Kind mittlerweile nicht mehr in Großbritannien, sondern in den USA. Bild: dpa / Yui Mok

Das soll wirklich hinter dem vermeintlichen Namens-Eklat stecken

Doch weder der Affront-Versuch, noch die Ehrerbietung für Diana sollen die Erklärung für die Änderungen im Geburtsdokument sein. Jetzt klärte ein Pressesprecher gegenüber dem "Hello!"-Magazin auf, dass die Streichung der Vornamen nicht auf Bitte von Meghan, sondern auf Wunsch des Palastes vorgenommen wurde:

"Die Namensänderung in öffentlichen Dokumenten im Jahr 2019 wurde vom Palast in Auftrag gegeben, was durch Dokumente von hochrangigen Palastbeamten bestätigt wurde. Dies wurde weder von Meghan, der Herzogin von Sussex, noch vom Herzog von Sussex beantragt."

Boulevardzeitungen hätten sich demnach "dafür entschieden, dies als eine kalkulierte Brüskierung der Familie darzustellen." Außerdem sei es "lächerlich, wenn nicht sogar beleidigend, anzunehmen, Meghan wolle auf der Geburtsurkunde ihres Kindes namenlos sein." Das Statement entkräftet also die Spekulationen der britischen Presse vehement.

Aber Meghan und Harry schicken nicht immer ihre Pressesprecher vor: Vor Kurzem äußerte sich der Prinz selbst dazu, wie er zu Fehlinformationen in den Boulevard-Medien über sich und seine Frau steht. "Wir verlieren geliebte Menschen durch Verschwörungstheorien, verlieren das Selbstbewusstsein aufgrund der Flut von Unwahrheiten", sagte Harry im Interview mit "Fast Company".

Er könne dieses Vorgehen der Medien schwer nachvollziehen, denn er habe sein Leben der Pflicht zur Wahrheit verschrieben und dem Streben nach Mitgefühl und die Linderung des Leids anderer Menschen. Zumindest scheint sich nun die Theorie über Harry und Meghan, dass sie mit der Änderung von Archies Geburtsurkunde eine Auseinandersetzung innerhalb der Royals provozieren wollten, in Luft aufgelöst zu haben.

(cfl)

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