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 . 13/11/2019. London, United Kingdom. Britain s Prince William, Duke of Cambridge s greeted by CEO of Centrepoint, Seyi Obakin, during a visit to Centrepoint s new Apprenticeship House in London to mark the 50th anniversary of the charity PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY xPoolx/xi-Imagesx IIM-20412-0013

Kennen und schätzen sich seit Jahren: Prinz William und Seyi Obakin bei einem Treffen im November 2019. Bild: imago images / i Images / Pool

Arbeitskollege von Prinz William verrät: "Er hat eine Gabe"

Mit einem Mitglied der königlichen Familie zusammenzuarbeiten, ist zwar eine besondere Ehre, könnte aber, wenn man den Insider-Geschichten zu Herzogin Meghans angeblich herrischem Umgang mit ihren Angestellten Glauben schenken mag, auch seine Schattenseiten haben. Ihr Schwager Prinz William dagegen macht seinem Ruf als stets korrekter, immer freundlicher Thronfolger alle Ehre, wie einer seiner Kollegen nun verriet.

Seyi Obakin ist der CEO der gemeinnützigen Organisation "Centrepoint", die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge Obdachlose von der Straße zu holen, um ihnen die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen. Obakin kennt den Prinzen durch ihre Zusammenarbeit seit mehr als einem Jahrzehnt. Für seinen Einsatz erhielt der Kopf der Charity-Organisation sogar eine Auszeichnung von Williams Großmutter: Er ist Mitglied im Order of the British Empire. Mit der Aufnahme zeichnet die Queen Menschen aus, die besondere Verdienste für Land, Leute und Krone geleistet haben.

Im Interview mit dem britischen "Mirror" erklärte Obakin nun, wie die Zusammenarbeit mit Prinz William, der "Centrepoint" seit fünfzehn Jahren aktiv unterstützt, wirklich ist – und er hatte nur warme Worte für ihn übrig.

Charity-Kollege spricht über großes Talent von Prinz William

So schätze er an William vor allem, dass er sich nicht nur zu öffentlichen Besuchen bei der Organisation blicken lassen würde. Auch, wenn die Presse nicht berichtet und die Termine hinter geschlossenen Türen stattfinden, sei der Prinz an der Arbeit interessiert und in seinem Umgang mit den jungen Obdachlosen ein absolutes Vorbild für andere.

Denn, so Obakin: "Wir arbeiten mit einigen der verwundbarsten jungen Menschen des Landes. Bei öffentlichen Besuchen gibt es Blitzlichter und Kameras und das ist nicht gerade die beste Möglichkeit für junge Menschen, sich anderen zu öffnen. Dies kann aber bei privaten Besuchen geschehen. Traumatisierte und verletzliche Menschen fühlen sich dann wohler, wenn William anwesend ist."

In privaten Gesprächen würden sich die Jugendlichen dann dem Prinzen anvertrauen. William würde besonderen Fokus darauf legen, mit ihnen ihre jeweiligen Stärken herauszuarbeiten. Der Charity-Chef:

"Prinz William hat eine unglaubliche Gabe, ein Talent, den Menschen ihre Befangenheit zu nehmen. Ich habe junge Menschen gesehen, die innerhalb von wenigen Minuten wie alte Freunde mit ihm gesprochen haben. Das können nicht viele Leute."

Der Charity-CEO lobte in dem Interview zudem Williams Aufrichtigkeit und sein wahrhaftiges Interesse für Menschen und deren Geschichten: "Er muss pro Jahr sicher mehr als tausend Leute treffen und doch hat er diese außergewöhnliche Fähigkeit, sich an die Menschen zu erinnern und sie auch Monate später nach ihrem Fortschritt zu fragen."

Auch die beiden Männer teilten in der Vergangenheit ein besonderes Erlebnis miteinander. Um die Nöte von Obdachlosen besser zu verstehen, verbrachte Prinz William mit Obakin als Begleitung 2009 eine Nacht auf der Straße.

Zu der Charity-Organisation hat William übrigens eine ganz besondere Verbindung: Seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana hatte die Einrichtung zu Lebzeiten unterstützt und William und Harry bereits als Kinder mit zu Terminen genommen, um ihnen zu zeigen, dass ihr privilegiertes Leben nicht selbstverständlich ist. Obakin: "Es ist eine unglaubliche Ehrung des Vermächtnisses seiner Mutter, dass William uns unterstützen wollte und weiterhin mithilft, einen Weg aus der Obdachlosigkeit zu finden."

(ab)

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