LONDON, ENGLAND - JULY 10: Queen Elizabeth II, Prince Harry, Duke of Sussex and Meghan, Duchess of Sussex on the balcony of Buckingham Palace as the Royal family attend events to mark the Centenary of the RAF on July 10, 2018 in London, England. (Photo by Chris Jackson/Getty Images)

Harrys Vorwürfe gegen die Königsfamilie sollen Queen Elizabeth II. sehr verletzt haben. Bild: Chris Jackson Collection / Chris Jackson

Royals: Queen "zutiefst getroffen" nach Harrys neuesten Vorwürfen

In dem großen Enthüllungsinterview bei Oprah Winfrey rechneten Harry und Meghan mit der Königsfamilie ab. Während die Herzogin Rassismus-Vorwürfe erhob, erklärte der 36-Jährige, sein Vater Charles und sein Bruder William seien im königlichen System "gefangen". Zwar kehrte Harry vor mehreren Wochen aus den USA in seine Heimat zurück, um Prinz Philips Beerdigung beizuwohnen, doch offenbar konnten die Wogen bei der Gelegenheit nicht geglättet werden.

Tatsächlich legt er in der neuen Dokumentation "The Me You Can't See" noch einmal nach und kritisiert explizit die royalen Erziehungsmechanismen. Damit bringt er für die Queen nun womöglich das Fass zum Überlaufen. Sie soll "zutiefst getroffen" sein, wie aus einem Bericht der "Daily Mail" hervorgeht.

Harry bereitet seiner Großmutter Kummer

Zumindest nach außen hin scheint Elizabeth II. seit dem kontroversen Oprah-Interview eine vermittelnde Rolle auszufüllen, während die Stimmung im inneren Kreis brodelt. Insbesondere Harrys Draht zu Charles und William soll stark angeknackst sein. Nun aber verrät eine Quelle der "Daily Mail", dass auch seine Großmutter mit den Anschuldigungen gegen das Königshaus im März zu kämpfen hatte.

VIMY, FRANCE - APRIL 09: Prince Charles, Prince of Wales, Prince William, Duke of Cambridge and Prince Harry visit the tunnel and trenches at Vimy Memorial Park during the commemorations for the centenary of the Battle of Vimy Ridge on April 9, 2017 in Vimy, France. The Battle Of Vimy Ridge was fought during WW1 as part of the initial phase of the Battle of Arras. Although British-led, it was mostly fought by the Canadian Corps. A centenary commemorative service will be held at the Canadian National Vimy Memorial in France attended by the Prince of Wales, The Duke of Cambridge and Prince Harry and representatives of the Canadian Government. (Photo by Tim Rooke - Pool/Getty Images)

Die Gräben zwischen den Royals werden offenbar immer tiefer. Bild: Pool/Getty Images

Dass Harry aber sogar nachsetzt, macht der Monarchin offenbar besonders zu schaffen. Jüngst beispielsweise behauptete er, Charles habe zugelassen, dass seine beiden Söhne als Kinder "litten". "So war es für mich, also wird es auch für euch so sein", soll Charles Harry schlicht mitgeteilt haben. Später stießen dann Meghans Suizidgedanken angeblich im Palast auf taube Ohren.

Mit der Stellungnahme zu seinem Vater kritisiert Harry zumindest indirekt auch die Queen (und Prinz Philip), indem er eine gewisse Tradition andeutet, was Erziehungsvorstellungen im Königshaus angeht. Das beunruhigt die 95-Jährige offenbar sehr. Die Quelle der Zeitung erklärt:

"Harrys Großmutter hat das sehr persönlich genommen und ist stark aufgebracht über das, was Harry gesagt hat – insbesondere über seine Kommentare zu Charles' Elternschaft und darüber, dass sein Vater es aufgrund seiner Erziehung nicht besser weiß."

Trotz allem ist Charles angeblich weiterhin an einer Aussöhnung mit seinem jüngsten Sohn interessiert, bekundet der Insider ergänzend. Jede Anschuldigung von Harry dürfte diesen Prozess allerdings zusätzlich erschweren. Anscheinend hat Charles' Redebereitschaft zudem eine klare Grenze.

Warum Harry jetzt vorsichtig sein muss

Die Quelle dazu weiter: "Charles wird seinen Teil leisten wollen, aber es ist angebracht zu behaupten, dass das, was Harry in beiden Interviews mit Oprah gesagt hat, innerhalb der Familie als sehr gefühllos angesehen wurde. Wenn Harry die Königin auf persönlichere Weise angreifen würde, würde Charles ohne Zweifel eng mit der Königin zusammenarbeiten und Harry würde draußen in der Kälte stehen."

Somit sollte der Prinz seine Worte in Zukunft besonders achtsam wählen, möchte er sich die Tür zu seinem Vater zumindest theoretisch weiter offen halten. Im Allgemeinen sei Charles "überhaupt nicht nachtragend". Das wiederum klingt ganz so, als läge eine Aussprache in gar nicht allzu weiter Ferne.

(ju)

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