ARCHIV - 20.11.1995, Großbritannien, London: HANDOUT - Prinzessin Diana im Gespräch mit  BBC-Reporter Martin Bashir beim Interview des britische Fernsehsenders BBC. Mehr als 25 Jahre nach einem legendären BBC-Interview mit Prinzessin Diana will der britische Fernsehsender eine Untersuchung zu den Vorgängen rund um das Gespräch veröffentlichen. (zu dpa: «Bericht zu Diana-Interview: Untersuchung beschuldigt BBC-Reporter») Foto: BBC/PA Media/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung über das Interview und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Das Interview mit BBC-Reporter Martin Bashir sorgt bis heute für Aufregung. Bild: BBC/PA Media/dpa

Dianas ehemaliger Butler offenbart: Dieser Anruf von Bashir schockierte die Prinzessin zu tiefst

Erst kürzlich wurde bekannt, dass das brisante TV-Interview mit Prinzessin Diana aus dem Jahr 1995 von dem BBC-Reporter Martin Bashir nur erschlichen wurde. Die neuesten Erkenntnisse rissen vor allem bei Prinz William und Harry alte Wunden auf. William erklärte anschließend, das Interview habe erheblich zu der Angst, Paranoia und Isolierung seiner Mutter beigetragen.

Harry ging sogar noch einen Schritt weiter und machte in einer Mitteilung das Fehlverhalten der Medien für Dianas Tod mitverantwortlich: "Der Welleneffekt einer Kultur der Ausbeutung und der unethischen Praktiken hat sie letztendlich das Leben gekostet. Was mich zutiefst besorgt, ist, dass Praktiken wie diese – und sogar schlimmere – noch immer weit verbreitet sind", erklärte er. Diana selbst hatte damals auch nach dem Interview noch einige Zeit zu dem umstrittenen Reporter gehalten – bis zu einem bestimmten Wendepunkt, über den nun ihr einstiger Butler Paul Burrell auspackte.

Dianas Butler packt über pikantes Telefonat aus

In der "Sun on Sunday" berichtete er jetzt: "Diana war eine großzügige Person und sie liebte es, den Außenseiter zu unterstützen. Und Martin, so sehr sie auch besorgt war, war so ein Außenseiter, der Hilfe brauchte", sagte Burrell der Zeitung zunächst. Doch ein Anruf, von dem Diana Zeuge wurde, änderte ihre Ansichten.

ARCHIV - 22.01.2013, USA, Washington: Martin Bashir, britischer Journalist, bei der After-Party der «EA SimCity Learn. Build. Create.»-Eröffnungsfeier. Ein am 20.05.2021 veröffentlichter Untersuchungsbericht ergab, dass Bashir die Prinzessin Diana und ihren Bruder Charles Spencer mit gefälschten Unterlagen getäuscht hat. Foto: Nick Wass/Invision/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Martin Bashir führte das umstrittene Interview mit Lady Di. Bild: dpa / Nick Wass

1996 war Diana dabei, als Burrell im Kensington Palast von Martin Bashir angerufen und mit sehr intimen Fragen zu Dianas Privatleben gelöchert wurde. Unter anderem soll Bashir den Butler gefragt haben:

"Ist sie mal wieder mit einem ihrer Freunde unterwegs?"

Für Diana schienen diese Fragen schockierend gewesen zu sein. Sie habe Bashir zuvor als Vertrauten wahrgenommen, der nun allerdings sein wahres Gesicht zeigte.

Prinzessin Diana brach 1997 den Kontakt zu Martin Bashir ab

"Martin war sehr respektlos. Es ging nur um 'sie' dies und 'sie' das", berichtete er der Zeitung weiter. Es soll laut Burrell nicht der einzige Anruf dieser Art gewesen sein. Diana zog daraufhin offenbar Konsequenzen: "Sie ging nicht mehr ans Telefon, wenn er anrief, und weitere Treffen, auch als er den Palast mit seinen Kindern im November besucht hatte, waren sehr kurz", erzählte der einstige Butler der Prinzessin weiter.

Im Januar 1997 habe Diana den Kontakt zu Martin Bashir dann komplett abgebrochen.

(jei)

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