Charles und William sollen mittlerweile ein angespanntes Verhältnis zu Harry haben.
Charles und William sollen mittlerweile ein angespanntes Verhältnis zu Harry haben.
Bild: Pool/Getty Images

Royal-News: Prinz Charles teilt überraschend rührende Worte mit Sohn William +++ Thomas Markle schießt gegen Tochter Meghan

18.10.2021, 13:3419.10.2021, 14:22

Seitdem Harry und Meghan den royalen Rückzug verkündeten, folgt ein Skandal nach dem nächsten. Besonders das Enthüllungsinterview von Meghan und Harry sorgte weltweit für Schlagzeilen. Sogar die Queen meldete sich dazu in einem persönlichen Statement zu Wort und ging auf die Vorwürfe ein, die das Paar im Gespräch mit Oprah Winfrey äußerte. Sie sei trotz teils verschiedener Sichtweisen "traurig" über Meghans und Harrys Kummer und die aufgeworfenen Fragen, "insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen", seien "besorgniserregend".

Mittlerweile gab der 36-Jährige Harry bekannt, dass er nun seine Memoiren schreibt. Sie sollen nächstes Jahr herauskommen und könnten das Verhältnis zu seiner Familie auf eine harte Probe stellen. In Kalifornien haben Meghan und er sich allerdings schon längst fernab der britischen Krone ein neues Leben aufgebaut. Dort kam auch ihr zweites Kind Lilibet Diana zur Welt. In unserem Newsblog erfahrt ihr, was weiterhin bei den Royals passiert. Unseren bisherigen Blog zum Königshaus findet ihr hier.

19. Oktober

Thomas Markle schießt erneut gegen Tochter Meghan

In einem Interview mit dem Frühstücksprogramm „Good Morning Britain” lässt sich Thomas Markle erneut über seine Tochter Meghan aus. Der Grund: Er möchte seine beiden Enkelkinder endlich zu Gesicht bekommen. Zuvor hatte er bereits angedroht, den Kontakt zu Archie und Lilibet gerichtlich zu erzwingen. Im Interview rudert er jetzt jedoch zurück und sagt: "Ich denke, das würde mich zu einem Heuchler machen. Ich möchte keine feindlichen Eltern, wenn ich meine Enkel sehe“. Er beteuert weiter, dass die beiden Kinder keine Spielfiguren seien und dass sie irgendwann ihre Großeltern kennenlernen wollen würden.

Schon seit einiger Zeit herrscht zwischen Vater Markle und seiner Tochter Funkstille. Thomas bleibt jedoch hartnäckig: „Ich werde solange in die Öffentlichkeit treten und versuchen sie zu kontaktieren, bis sie wieder mit mir spricht. Früher oder später muss sie mit mir reden.“ Als Grund für das Verhalten von Meghan nennt er den Einfluss ihres Ehemannes: „Nachdem sie Harry kennengelernt hat, hat sie sich verändert. Sie hat ihre beiden Familien verstoßen und ich verstehe nicht warum.“

Charles findet nur lobende Worte für Sohn William

Am Sonntag fand die Verleihung des Earthshot-Preises in London statt, der im Beisein von William und Kate erstmals vergeben wurde. Dabei sollen jährlich fünf Projekte ausgezeichnet werden, die sich in den Kategorien Naturschutz, Schutz der Meere, Luftsauberkeit, Müllvermeidung und Klimaschutz unterteilen. Als Preisgeld wurden jeweils eine Million Britische Pfund ausgeschüttet. Bei der Verleihung fand William im Hinblick auf den fortschreitenden Klimawandel deutliche Worte: "Die Handlungen, für die wir uns entscheiden oder nicht entscheiden, werden das Schicksal unseres Planeten bestimmen."

Junge Menschen ermutigte er zum Handeln: "Hört nicht auf zu lernen, fordert weiterhin Wandel und gebt die Hoffnung nicht auf. Wir werden diese Herausforderungen meistern." Sein Vater Prinz Charles zeigte sich gerührt von diesem Auftritt. Genauso wie sein Sohn wirbt Charles ebenfalls für den Umweltschutz und sagte gerade in einem BBC-Interview, er verstehe total, dass junge Klimaaktivisten frustriert seien, weil sich nichts tue.

Auf Instagram sagte er jetzt gerichtet an William: "Ich bin sehr stolz auf meinen Sohn William für sein Engagement für die Umwelt und für den mutigen Ehrgeiz, den er mit dem Earthshot Prize bewiesen hat." Und weiter: "Zusammen mit all denen, die sich uns anschließen, haben wir eine echte Chance, der Menschheit eine bessere Zukunft zu bieten und gleichzeitig die Harmonie zwischen Natur, Mensch und Planet wiederherzustellen." Diese überraschende liebevolle Bekundung von Charles an William könnte allerdings für Harry einen bitteren Beigeschmack haben. Denn der 37-Jährige setzt sich bekannterweise ebenfalls seit Jahren für den Klimaschutz ein.

Sein Vater Charles hat ihm allerdings in der jüngsten Vergangenheit keinen extra Post für sein Engagement gewidmet. Dieses könnte an ihrem angespannten Verhältnis liegen. In dem Interview mit Oprah Winfrey erhoben nämlich Harry und Meghan schwere Vorwürfe gegen die Royals. Der Prinz zeigte sich darin besonders enttäuscht über seinen Vater und meinte, er fühle sich von ihm "wirklich im Stich gelassen".

18. Oktober

Reisen William und Kate bald in die USA? Die Royals gaben am Sonntag erste Hinweise auf eine mögliche Reise

Am Sonntag wurde zum ersten Mal der EarthShot Award in London verliehen. Prinz William hatte diesen Preis im Kampf gegen den Klimawandel ins Leben gerufen. Er zielt darauf ab, neue Technologien und Ideen auf der ganzen Welt zu entwickeln, um die wichtigsten Herausforderungen der Erde zu bewältigen.

Bei diesem Auftritt von William und Catherine zog das royale Paar nicht nur alle Blicke auf sich, sondern feuerte auch die Gerüchte an, dass schon bald ein Besuch der USA bevorsteht.

Prinz William trug einen edlen Smoking mit grünem Samtsakko und Kate kam in einem fliederfarbenen fließenden Kleid von Alexander McQueen. Dieses besitzt sie bereits seit 2011 und scheint sie sehr zu lieben. Nach der Bekanntgabe der Gewinner des Preises, verrieten die Royals, dass die nächste Verleihung in den USA geplant sei:

"Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass der EarthShot Award 2022 in den Vereinigten Staaten von Amerika stattfinden wird"
Prinz William

Das Paar könnte also nächstes Jahr im Herbst in die USA reisen. Zuletzt besuchten Prinz William und Herzogin Kate 2014 New York. Ein versteckter Hinweis könnte außerdem Kates Kleid liefern: Sie trug ebendieses Kleid, das sie bei der Verleihung des EarthShot Awards am Sonntag trug, auch bei ihrem letzten US-Besuch in Los Angeles. Zufall? Zwar werde der Kensington Palast bei den Reiseplänen des Paares nicht miteinbezogen, jedoch würden zu gegebener Zeit weitere Details hierzu bekannt gegeben, wie ein Sprecher gegenüber des britischen "People Magazin" bestätigte.

Meghan und Harry stehen erneut in der Kritik

Ende September reisten Prinz Harry und Herzogin Meghan Markle New York, um das Global Citizen Live-Konzert im Central Park zu besuchen. Während ihres Aufenthalts in der Stadt trafen sich der Herzog und die Herzogin von Sussex auch mit dem New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio und der Gouverneurin Kathy Hochul.

Während ihrer Reise wurden kritischen Stimmen immer lauter. Ihre Nutzung von Privatjets und SUVs wurde als "heuchlerisch" bezeichnet, Royal-Kritiker Piers Morgan verspottete die Beiden als "Prinz und Prinzessin der Umweltverschmutzung".

Prinz Harry und Herzogin Meghan wurden nach ihrer Tour durch New York scharf kritisiert.
Prinz Harry und Herzogin Meghan wurden nach ihrer Tour durch New York scharf kritisiert.
Bild: ap / Stefan Jeremiah

Auch Meghans teure Luxus-Outfits wurden vor allem bei dem Besuch einer Schule in Harlem als äußerst unpassend bezeichnet.

NBC-Royal-Korrespondent Neil Sean kommentiert gegenüber "Daily Express", dass sich das Paar "keine schlechte PR leisten" könne und forderte die beiden auf, "ernsthaft" über die Zukunft ihrer Marke nachzudenken, nachdem sie "unbarmherzig schlechte PR" gemacht haben.

15. Oktober

Prinz William kritisiert Jeff Bezos und Elon Musk scharf

Gerade erst sorgte Schauspieler William Shatner für großes Aufsehen. Der "Captain Kirk"-Darsteller wagte mit 90 Jahren als bislang ältester Mensch einen Ausflug ins All. Er war an Bord einer Raumfahrtkapsel von Amazon-Chef Jeff Bezos. Genauso wie Bezos will übrigens auch Tesla-CEO Elon Musk den Weltraumtourismus vorantreiben. Davon hält Prinz William überhaupt nichts, wie er jetzt im Interview mit der BBC klarstellte.

Der 39-Jährige habe nämlich "absolut kein Interesse" an einem Ausflug in den Weltraum. Der Grund: Laut des Thronfolgers würde es "fundamentale Fragen" bezogen auf den CO2-Ausstoß von Flügen in den Weltraum geben. Demnach sei die Suche nach Lösungen für den Klimawandel wichtiger, als nach bewohnbaren Planeten im Universum zu suchen.

Darüber hinaus sendete er noch eine klare Botschaft: "Die schlauesten Köpfe der Welt sollten sich darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren, statt zu versuchen den nächsten Ort zu finden, an den man gehen kann, um dort zu leben." Übrigens, William wird neben der Queen, Kate, Prinz Charles und Camilla bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow im November teilnehmen. Dort wird der Royal sicherlich auch deutliche Worte für die derzeitigen wichtigen Klimafragen finden.

Billie Eilish traf Royals bei "Bond"-Premiere und warf Etikette über Bord

Ende September war es nach knapp eineinhalb Jahren Verzögerung durch die Corona-Pandemie so weit: Der neue James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" feierte in London Premiere. Billie Eilish, die den Titelsong zum Streifen sang, war zusammen mit ihrem Bruder Finneas O'Connell in der britischen Hauptstadt erschienen. Mit ihm hat sie den mittlerweile Grammy-prämierten Track geschrieben.

Zugegen waren neben den Filmstars auch Vertreter des Königshauses: Prinz Charles kam mit Gattin Camilla, Prinz William und seine Frau Kate wohnten dem Event ebenfalls bei. Schließlich durfte die Sängerin die Blaublüter treffen, im Vorfeld dazu hatte sie eine "lange Liste" bekommen, die es dabei eigentlich zu beachten galt, wie sie jetzt in der Late-Night-Show "Jimmy Kimmel Live" erzählte.

Auch Prinz Charles und seine Frau Camilla unterhielten sich mit Billie.
Auch Prinz Charles und seine Frau Camilla unterhielten sich mit Billie.
Bild: Getty Images Europe / Tim P. Whitby

Doch die besagte Regelliste sei schnell bei der Begegnung mit William und Kate obsolet gewesen, auch wenn Billie versucht habe, sich streng an die Etikette zu halten. Die 19-Jährige erinnerte sich in der US-Sendung: "Sie waren so normal. Sie haben mir nicht das Gefühl gegeben so nach dem Motto: 'Oh, ich habe Angst. Ich kann nicht mit ihnen reden'."

Und auch dem Prinzen und der Herzogin sei die Etikette offenbar nicht allzu wichtig gewesen, sie hätten Billie zunächst mit Komplimenten überschüttet: "Und sie hatten so viele Fragen an mich. Sie waren einfach sehr freundlich und lustig und süß. Ich kann mich nicht beschweren", lautete ihr Fazit zum Treffen mit den Blaublütern.

14. Oktober

So soll es um Lilibets Taufe wirklich stehen

Harry und Meghan wurden am 4. Juni zum zweiten Mal Eltern. Lilibet Diana kam in einer Klinik in Kalifornien zur Welt. Bisher ist das Baby noch nicht getauft. Vor Kurzem wurde bekannt, dass sich das Paar während seiner Reise in New York angeblich genau deswegen gestritten haben soll. Meghan wolle demnach nämlich wie für ihren Erstgeborenen Archie, dass ihre Tochter in Windsor getauft werde. Harry soll aber Zweifel darüber geäußert haben. Laut der "In Touch" sei seine Sorge gewesen, dass die Taufe in seiner Heimat den Streit zwischen ihm und seiner Familie neu anfachen könne.

Der Royal-Experte Neil Sean behauptete gegenüber dem britischen "Express", dass Prinz William gegen eine Taufe von Lilibet in der St. George's Kapelle in Windsor sei. Dabei gab er als Grund folgendes an: "Prinz William war derjenige, der wirklich gesagt hat: 'Wir glauben nicht, dass das funktionieren wird. Das ist keine gute Idee.'" Nach den vielen Spekulationen rund um den Ort und Zeitpunkt der Taufe gab es nun ein offizielles Statement der Royals. Demnach steht immer noch nicht fest, ob die kleine Familie anlässlich dessen in Harrys Heimat zurückkehren wird.

"Die Pläne für die Taufe des Babys sind noch nicht abgeschlossen", sagte jetzt ein Sprecher von Harry und Meghan zu "E! News". Und weiter: "Und daher sind alle Annahmen darüber, was stattfinden wird oder nicht, reine Spekulation."

Ehrenfeier für Prinzessin Diana: Elton John erteilt überraschende Absage

Der langjährige Freund von Prinzessin Diana kann nicht zur Gedenkfeier der verstorbenen Ikone kommen. Dafür hat er allerdings einen triftigen Grund: Eine Quelle verriet in der britischen Zeitung "The Sun", dass der Grund für sein Fernbleiben eine Hüftoperation sei. "Elton hat sich Anfang des Monats einer Hüftoperation unterzogen. Es lief gut und er ist auf dem Weg der Besserung, aber er geht die Dinge langsam an", erklärt die Quelle gegenüber "The Sun". Die Entscheidung kommt, nachdem Prinz Harry und Meghan bekanntgegeben hatten, dass sie ebenfalls nicht anwesend sein können.

Im letzten Monat erzählte der "I'm Still Standing"-Sänger, dass er starke Schmerzen hätte, nachdem er "ungeschickt auf eine harte Oberfläche" gefallen sei, wie "The Sun" erklärt. Demnach sagte Elton John: "Trotz intensiver Physiotherapie und fachärztlicher Behandlung haben sich die Schmerzen weiter verschlimmert und führen zu zunehmenden Schwierigkeiten beim Bewegen. Man hat mir geraten, mich so schnell wie möglich operieren zu lassen, damit ich wieder ganz fit werde und keine langfristigen Komplikationen auftreten."

Die Feier um die Enthüllung der Diana-Statue war im Juli bereits einmal aufgrund der Einschränkungen durch Corona ausgefallen und soll nun am 19. Oktober im Kensington Palast stattfinden.

13. Oktober

Harry und Meghan investieren jetzt in diese Firma

Seit ihrem royalen Rückzug wohnt die kleine Familie rund um das Prinzenpaar Harry und Meghan nach einem kurzen Aufenthalt in Kanada mittlerweile im Sonnenstaat Kalifornien. Dort leben sie seitdem finanziell unabhängig. 2020 haben die beiden bereits einen Multimillionen-Dollar-Deal mit Netflix abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit ihrer Archewell-Stiftung arbeitet der 37-Jährige derzeit an einer Doku über die Invictus Games und die ehemalige "Suits"-Darstellerin an der Zeichentrickserie "Pearl".

Darüber hinaus arbeiten sie auch zusammen mit Spotify an einer eigenen Podcastreihe und der Prinz schreibt seine Memoiren. Doch damit noch nicht genug, denn nun wurde bekannt, dass die zwei sich nun um eine weitere neue Aufgabe kümmern. Die nachhaltige Investmentfirma Ethic machte nämlich jetzt öffentlich, dass Harry und Meghan als sogenannte "Einflusspartner" dort tätig sein werden.

Auf deren Homepage heißt es schließlich: "Prinz Harry und Meghan, der Herzog und die Herzogin von Sussex, teilen viele Werte mit uns und wir mit ihnen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass sie sich uns als Impact-Partner anschließen. Sie setzen sich zutiefst dafür ein, die entscheidenden Themen unserer Zeit anzugehen." Dazu zählen Aspekte wie Klima, Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheit, Menschenrechte und Stärkung der Demokratie. Die Royals würden "verstehen, dass diese Themen von Natur aus miteinander verbunden sind. Anfang des Jahres wurden sie zu Ethic-Investoren und lassen auch Investitionen von Ethic verwalten."

Durch die Zusammenarbeit hoffen sie, zu einigen der wichtigsten und prägendsten Themen der heutigen Zeit zu informieren, aufzuklären und zu weitreichenden Maßnahmen zu inspirieren, heißt es weiter.

12. Oktober

Queen benutzt erstmals Gehstock in der Öffentlichkeit

Erstmals seit vielen Jahren hat Queen Elizabeth II. (95) bei einem größeren Auftritt in der Öffentlichkeit einen Stock als Gehhilfe benutzt. Die britische Königin setzte das Hilfsmittel am Dienstag bei einem Gedenkgottesdienst in der Londoner Westminster Abbey ein, wie auf Fotos zu sehen war. Sie wurde dabei von ihrer Tochter Prinzessin Anne begleitet. Britische Medien berichteten, es sei das erste Mal, dass die Königin aus nicht-medizinischen Gründen einen Stock nutzte.

Die Gehhilfe wurde der Monarchin gereicht, nachdem sie ihre Limousine verließ. Dann ging die Queen zu ihrem Sitz. Auch auf dem Rückweg nutzte sie das Hilfsmittel. Wie die Nachrichtenagentur PA meldete, hielt ihr Wagen zudem nicht am Hauptportal der Kathedrale, sondern an einem Eingang, von dem es näher zu ihrem Platz ist. Die Maßnahmen würden ihrem Komfort dienen, so PA weiter. Der Palast wollte die Hilfen nicht kommentieren.

2003 und 2004 hatte die Queen nach einer Knie-Operation einen Stock genutzt. Seitdem aber bewegte sie sich stets ohne Gehhilfe. Die Zeitung "Daily Mail" spekulierte, dass der Stock ihr nun über das unebene Pflaster am Eingang hinweg helfen sollte.

Geschwister wollen Prinz Andrew verbannen

Nachdem die Anzeige wegen Missbrauchs gegen Prinz Andrew eingereicht wurde, steht er immer mehr mit dem Rücken zur Wand. Seine Geschwister wollen ihn offenbar für immer verbannen.

Seit November 2019 ist es ruhiger um Prinz Andrew geworden. Der Senior Royal hatte sich nach dem desaströsen Interview mit der BBC über seine Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zurückgezogen. Eine Entscheidung, die vermutlich Queen Elizabeth forciert hatte.

Damals hieß es aus dem Buckingham Palast, dass sich Prinz Andrew für "absehbare" Zeit aus den royalen Geschäften zurückziehen werde. Doch nun scheint es für ihn kein Zurück mehr zu geben. Zumindest, wenn es nach seinen Geschwistern geht.

Offenbar will seine Familie die Krone vor weiteren Skandalen schützen, wie dem aktuellen Prozess gegen den Herzog von York. Denn sein Ruf hat bereits jetzt einen erheblichen Schaden davon getragen. Bereits vor Monaten sollen Andrews Geschwister die Notbremse gezogen haben, wie nun ein Insider der britischen Wochenzeitung "The Sunday Times" verriet.

So sollen Prinz Charles, Prinzessin Anne und Prinz Edward bei einem Treffen im Januar dieses Jahres scheinbar beschlossen haben, ihrem Bruder die Rückkehr zu seinen öffentlichen Pflichten zu verwehren. So erklärt die Quelle gegenüber "The Sunday Times": "Es gibt keine Möglichkeit auf der Welt, dass er jemals zurückkommt, die Familie wird es nie zulassen."

Wie die Queen Prinz William zum König formt

Prinz William ist als britischer Thronfolger aufgewachsen, er soll nach seinem Vater König von Großbritannien werden – soweit, so bekannt. Jetzt berichtet das US-amerikanischen Magazin "People", dass die Queen ihren Enkel schon seit Kindheitstagen auf seine Rolle vorbereitet. Laut einem Bericht des königlichen Historikers Robert Lacey führte die Königin nach der Scheidung von Prinzessin Diana und Prinz Charles einen sonntäglichen Lunch mit William ein. Demzufolge kommt Prinz William, seitdem er 13 Jahre alt ist, einmal wöchentlich mit seiner Großmutter zusammen.

Weiter heißt es in dem Bericht, dass die Idee des Lunchs von Prinz Philipp gekommen sei und sich dieser bei Themen rund um die Thronfolge immer vom Tisch zurückgezogen habe. Laut Lacey formten die Nachmittage bei der Queen Prinz William enorm.

11. Oktober

Londoner Polizei wird nicht gegen Prinz Andrew ermitteln

Vor wenigen Monaten wurde öffentlich, dass eine Frau in den USA eine Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs gegen Prinz Andrew eingereicht hat. Virginia Giuffre sagte, dass sie vor mehr als 20 Jahren von dem Sohn der britischen Königin missbraucht worden sei. Als Tatort nannte sie das Haus von Jeffrey Epstein in New York, der wegen der Unterhaltung eines Missbrauchs-Ring angeklagt und 2019 im Gefängnis verstarb. Zudem führte sie auch als Tatorte das Haus der Epstein-Vertrauten Ghislaine Maxwell in London und die Epstein-Privatinsel in der Karibik auf.

Prinz Andrew ist von seinen royalen öffentlichen Aufgaben bereits zurückgetreten.
Prinz Andrew ist von seinen royalen öffentlichen Aufgaben bereits zurückgetreten.
Bild: dpa / Steve Parsons

In der Klage heißt es, Giuffre wurde gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr mit Prinz Andrew gezwungen. Der Royal bestritt die Anschuldigungen und erklärte in einem Interview mit der BBC im Jahr 2019, dass er sich nicht an ein Treffen mit ihr erinnern könne. Danach trat er von seinen royalen Pflichten zurück. Nun wurde öffentlich, dass im Missbrauchsskandal um Epstein die Londoner Polizei keine Ermittlungen gegen den Sohn der Queen aufnimmt. Die BBC teilte am Montag eine Polizeimitteilung, in der es heißt:

"Aus verfahrensrechtlichen Gründen haben Beamte der Metropolitan Police ein im August 2021 im Rahmen einer US-Zivilklage veröffentlichtes Dokument überprüft. Diese Überprüfung ist abgeschlossen, und wir werden keine weitere Maßnahmen ergreifen."

Im August sagte die Londoner Polizeichefin, dass die Missbrauchsvorwürfe einer US-Amerikanerin geprüft werden. Auch wenn diese jetzt fertig sei, wurde jetzt klargestellt, dass die Polizei im Fall Epstein weiterhin mit anderen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeite. In den USA läuft die Klage gegen Prinz Andrew übrigens weiterhin.

Das sind die Fast-Food-Vorlieben der Royals

Auch die Royals sind nur Menschen – gelegentlich offenbar auch ganz banalen Gelüsten nach Fastfood. Allerdings unterscheiden sich da noch einmal die Geschmäcker. Von Kate wurde gerade bekannt, dass sie einem sehr strengen Speiseplan folgt – einige Dinge darf sie einem ehemaligen Palastkoch zufolge aus Allergie-Gründen nicht essen, andere, weil sie der Königin nicht gefallen. Klar ist aber seit einem Interview 2017, was Kates Leibspeise ist: Currys, gerne scharf.

Damit unterscheidet sich ihr Geschmack von dem der anderen Royals. Ihr Ehemann Prinz William verträgt nach eigenen Angaben gar keine scharfen Speisen – er isst lieber das Hühnchen der Schnellrestaurantkette "Nandos". Auch Prinz Harry soll dort bereits bestellt haben. Das berichtete die britische Zeitung "The Mirror".

Harrys Frau Meghan isst zwar lieber gesundes, selbstgekochtes Essen, doch auch sie kann zu Fast-Food manchmal nicht nein sagen. In einem Interview mit "Best Health Canada" verriet sie: "Ich könnte den ganzen Tag Pommes essen."

Die Queen ist dafür bekannt, sich von Schnellrestaurantketten eher fernzuhalten. Burger werden im Königshaus dennoch gerne verspeist: Ihr ehemaliger Koch Darren McGrady verriet dem Portal "Insider", dass die Queen die hausgemachte Version des Fast-Food-Klassikers jedoch mit Besteck und ohne Brötchen esse. Wenn Elizabeth II. sich eine Auszeit auf ihrem schottischen Schloss Balmoral nimmt, dann besucht sie demnach gerne den lokalen "Fish and Chips"-Shop.

(fw, lc, iger, cfl, ju)

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Das Video von Gil Ofarim, welches er Anfang Oktober auf Instagram hochlud, wird nach wie vor viel diskutiert. Darin sagte er, dass ein Mitarbeiter eines Leipziger Hotels ihn dazu aufgefordert habe, seine Kette mit einem Davidstern einzupacken, nachdem "irgendeiner aus der Ecke" ihn bereits zuvor darum gebeten haben soll. Erst dann dürfe er einchecken. Zuvor sei er beim Einchecken lange nicht berücksichtigt worden. Mittlerweile wird in dem Fall ermittelt. Ofarim erstattete zwei Anzeigen, …

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