Prince Harry and Meghan Markle, Duke and Duchess of Sussex leave after a service of thanksgiving for the reign of Queen Elizabeth II at St Paul's Cathedral in London, Friday, June 3, 2022 on the secon ...
Herzogin Meghan und ihr Ehemann Prinz Harry waren für das 70. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. in London zu Besuch.Bild: picture alliance / Matt Dunham
Royals

Prinz Harry und Herzogin Meghan vor großem Problem

15.06.2022, 07:10

Am Wochenende herrschte in London absoluter Ausnahmezustand. Zum 70. Thronjubiläum von Queen Elisabeth II. ließ sich der Buckingham Palast nicht lumpen und feierte den besonderen Jahrestag mit Paraden, Partys und Dankgottesdiensten. Mittendrin, oder vielleicht eher am Rand dabei: Prinz Harry und seine Frau Meghan. Die Sussexes waren extra aus ihrer Wahlheimat Kalifornien angereist, um dem großen Fest der Rekord-Regentin beizuwohnen.

Für das Paar war es nicht der einzige Anlass zu feiern. Denn ihre mittlerweile einjährige Tochter Lilibet traf zum ersten Mal auf ihre Urgroßmutter Queen Elizabeth. Doch die Familien-Zusammenführung verlief wohl weniger harmonisch als erhofft. Seit dem berüchtigten Oprah-Interview im letzten Jahr, in dem Harry und Meghan der Königsfamilie unter anderem Rassismus-Vorwürfe machten, sind die royalen Beziehungen angespannt.

Es herrscht ein Misstrauen gegenüber den Sussexes, welches sich immer wieder bemerkbar macht. Nach dem jüngsten England-Besuch könnte sich dies sogar negativ auf den lukrativen Netflix-Deal des Paares niederschlagen.

Buckingham Palast lässt Meghan und Harry auflaufen

Für den Investigativ-Journalisten Tom Bower steht gegenüber "Daily Mail" fest: "Endlich spielt der Palast ein gutes Blatt." Denn den Zuständigen des Buckingham Palasts sei es gelungen, auf ungewöhnlich geschickte Weise den Besuch des Paares zu managen. "Gerade genug Aufmerksamkeit. um die Königin zufriedenzustellen, aber gleichzeitig so begrenzt, um (den Sussexes) zu zeigen, dass sie an den Rand gedrängt wurden." Laut dem Experten ein echter Schlag ins Gesicht für Harry und Meghan.

Bower, der gerade an einer Biographie von Herzogin Meghan schreibt, analysiert den Konflikt noch tiefgehender und prophezeit dem jüngsten Sohn von Prinz Charles und seiner Ehefrau bittere Auswirkungen auf zukünftige Geschäfte: "Der Vertrag der Sussexes mit Netflix ist in Gefahr", so der Insider im Gespräch mit "Daily Mail".

Denn wenn sich für den Experten nach dem Auftritt in London eines gezeigt hat, dann, dass die Sussexes keine Stars mehr sind, was im Umkehrschluss bedeutet: "Netflix hat ein Problem".

Foto-Verbot für Harry und Meghan gefährdet Netflix-Doku

Vom Treffen mit der Queen hatten sich die Amerika-Auswanderer offenbar mehr erhofft. Aus Sorge, Bilder könnten an die Öffentlichkeit gelangen, beschloss die Queen aber zum Unmut von Meghan und Harry, ein strenges Foto-Verbot für die Zusammenkunft mit den Sussexes zu verhängen. So durften die stolzen Eltern keine Bilder ihrer Tochter mit der Uroma machen.

Obwohl es anscheinend mehr als eine Zusammenkunft zwischen Urenkelin und Urgroßmutter gegeben hat, schafft es der Buckingham Palast auf diese Art, geschickt den Royals vom anderen Kontinent das Bildmaterial zu verweigern. Und nicht nur das. Im gleichen Atemzug wird so erneut auch die geplante Netflix-Doku in Gefahr gebracht. Denn wo keine Bilder sind, gibt es auch nichts anzusehen.

Camilla Duchess of Cornwall, Prince Charles, Queen Elizabeth II, Catherine Duchess of Cambridge, Prince George, Prince Louis, Princess Charlotte, Prince William, Duke of Cambridge, on the balcony of B ...
Harry und Meghan wurde das Feiern auf dem Balkon untersagt.Bild: picture alliance / Paul Grover
"Das ist ein gefährliches Spiel für beide Seiten."

Das Foto-Verbot ist für den Meghan-Biograph nur ein weiterer Problem-Herd in der Royal-Family. Dennoch habe es den Unmut des Enkelsohns der Queen und seiner Frau weiter befeuert und könnte Auswirkungen auf die sowieso angespannte Situation zwischen dem Königshaus und den Sussexes haben.

Denn die Repressalien, die Harry am Wochenende erfuhr, haben das Potenzial, den Prinzen zu "weiteren Enthüllungen in seinem Buch, das später in diesem Jahr veröffentlicht werden soll", zu bewegen, so Bower. Der Journalist vermutet, dass sich die gegenüberliegenden Parteien momentan gegenseitig hochschaukeln und schätzt darum die Lage daher als riskant ein.

(ckh)

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