Diese Aufnahme von Kate und Meghan stammt aus dem Jahr 2018.
Diese Aufnahme von Kate und Meghan stammt aus dem Jahr 2018.
Bild: imago/Icon SMI

Royal-Expertin klärt auf: So soll es Kate nach dem brisanten Interview wirklich gehen

18.03.2021, 16:0118.03.2021, 17:20

Nach wie vor sorgt das Interview von Harry und Meghan für Schlagzeilen. Die beiden hatten in dem Gespräch mit Oprah Winfrey schwere Vorwürfe gegen die Königsfamilie erhoben und zudem mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Darüber hinaus gab es auch Rassismus-Vorwürfe. Als Meghan mit Archie schwanger gewesen sei, habe es Bedenken gegeben, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird", erzählte die ehemalige Schauspielerin. Prinz William sagte später zu den Vorwürfen bei einem Besuch in einer Londoner Schule: "Wir sind keine rassistische Familie."

Während des zweistündigen Talks sprach die 39-Jährige auch explizit über Kate, die Frau von Harrys Bruder William. Dabei ging es speziell um eine Situation mit ihrer Schwägerin, über die in den Medien viel berichtet wurde. Meghan dementierte Berichte, wonach sie Kate kurz vor ihrer Hochzeit zum Weinen gebracht habe. In Wahrheit soll es andersherum gewesen sein. "Die Hochzeitswoche war sehr anstrengend. Kate war wütend über die Kleider der Mädchen, hat mich zum Weinen gebracht und meine Gefühle verletzt", so Meghan.

Später soll sich Kate bei ihr entschuldigt haben. "Ich habe ihr verziehen", meinte die einstige "Suits"-Darstellerin zu Oprah. Weitere Details wollte sie nicht preisgeben, das wäre Kate gegenüber nicht fair. Sie betonte, dass sie ein guter Mensch sei. Über einen damaligen Auftritt beim Wimbledon-Finale im Jahr 2019, wo man sie auf Fotos lachend zusammen sah, sagte Meghan jedoch: "Mein Verständnis der letzten vier Jahre ist, dass nichts so war, wie es von außen aussah." Wie das britische "OK"-Magazin nun berichtet, soll Kate über die Aussagen enttäuscht sein.

Harry und Meghan stehen Rede und Antwort.
Harry und Meghan stehen Rede und Antwort.
Bild: Joe Pugliese/Harpo Productions/PA Media/dpa

Kate soll traurig und verletzt sein

Die Royal-Expertin Katie Nicholl, die auch Autorin des Buchs "Kate: The Future Queen" ist, sagt jetzt in dem Interview: "Das waren ein paar sehr schwere Tage für Kate, aber sie ist letzte Woche aufgetaucht und hat sich ihrer Arbeit und Pflicht gestellt." Damit meint Nicholl den Besuch von William und Kate in einer Londoner Schule. Hinter verschlossenen Türen sei sie hingegen traurig, enttäuscht und verletzt über die Vorkommnisse. Die Expertin erklärt zudem:

"Nach allem, was ich höre, gibt es verschiedene Versionen der Brautjungferngeschichte, nicht nur die, über die Meghan gesprochen hat. Kate hatte das Gefühl, dass alles in Ordnung war, also war es beschämend, das wieder zur Sprache zu bringen. Kate ist nicht in der Lage zu antworten und Meghan und Harry wissen das."
Kate und Meghan sind hier beim Wimbledon-Finale 2019 zu sehen.
Kate und Meghan sind hier beim Wimbledon-Finale 2019 zu sehen.
Bild: imago images/PanoramiC

Das Königshaus hält sich bei Gerüchten rund um die Royals stets zurück. Selten gibt es öffentliche Statements zu Medienberichten. Der Grundsatz lautet nämlich: "Never complain, never explain", was so viel heißt wie: Beschwere dich nicht und erkläre dich nicht. Alle Anschuldigungen gegen die Monarchie seien laut Nicholl auch Anschuldigungen gegen die Familie. Dies sei für sie verletzend.

Ähnlich hat es auch die Queen in einem Statement ausgedrückt, das kurz nach dem ausgestrahlten Interview auf CBS erschien. Die 94-Jährige sagte, sie sei "traurig" über Meghans und Harrys Kummer und die aufgeworfenen Fragen, "insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen", seien "besorgniserregend". Und weiter: "Obwohl einige Erinnerungen unterschiedlich sein mögen, werden sie sehr ernst genommen und von der Familie privat aufgearbeitet."

(iger)

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