Nach ihrem Interview mit Oprah sind Herzogin Meghan und Prinz Harry so unbeliebt wie nie zuvor.
Nach ihrem Interview mit Oprah sind Herzogin Meghan und Prinz Harry so unbeliebt wie nie zuvor.Bild: Getty Images/ Chris Jackson

Oprah-Interview hat für Harry und Meghan schon jetzt bittere Folgen

18.03.2021, 13:0218.03.2021, 17:21

Schon jetzt, zehn Tage nach ihrem Interview mit Oprah Winfrey, spüren Prinz Harry und Herzogin Meghan die Folgen ihres Aufsehen erregenden Gesprächs. Ihr Auftritt kam bei vielen Briten wohl nicht gut an. Das Paar sprach über Rassismus im britischen Königshaus, den Druck der Öffentlichkeit und Meghans psychische Gesundheit. Nun zeigt sich: Harry und Meghan sind bei den Briten so unbeliebt wie nie zuvor.

Das circa 90-minütige Interview schockierte weltweit. Mitglieder der königlichen Familie sollen sich laut der Herzogin Gedanken darüber gemacht haben, "wie dunkel" die Hautfarbe von Harrys und Meghans Sohn Archie sein wird und was das für das royale Image bedeuten könnte.

Harry und Meghan beim Interview mit Oprah Winfrey.
Harry und Meghan beim Interview mit Oprah Winfrey.Bild: Getty Images North America / Handout

Die TV-Ausstrahlung hat dem Paar, was ihre Beliebtheit in der britischen Öffentlichkeit angeht, wohl eher geschadet. Während die Beliebtheitswerte der beiden noch vor dem Gespräch einen kleinen Aufschwung hatten, sind sie jetzt auf dem niedrigsten Stand aller Zeiten.

Eher negatives Bild von Harry und Meghan

"You Gov", ein britisches Marktforschungsunternehmen, untersuchte die Stimmung bei den Briten, nachdem das Interview ausgestrahlt wurde. Auf den Social-Media-Plattformen hatten Harry und Meghan viel Zuspruch erhalten, doch bei der "You Gov"-Umfrage wurde deutlich, dass viele Briten nun ein negatives Bild des Paares haben.

In der Erhebung zeigt sich, dass 45 Prozent der Briten eine positive Meinung von Prinz Harry haben, während 48 Prozent ihn negativ betrachten. Dies ist das erste Mal, dass die Einstellung gegenüber dem Prinzen tendenziell negativ ist. Und auch Meghans Werte sind deutlich gesunken: Nur 31 Prozent sind ihr gegenüber positiv gestimmt, also nur circa drei von zehn Personen. Eine Mehrheit von 58 Prozent sieht sie eher negativ.

Beliebter bei jungen Menschen

Interessant ist, dass das Paar in den verschiedenen Altersgruppen unterschiedlich beliebt ist. Bei den jungen Menschen zwischen 18 und 24 genießt Meghan beispielsweise deutlich mehr Anerkennung. 55 Prozent mögen sie hier, nur 32 Prozent stehen ihr aktuell eher negativ gegenüber. Dasselbe gilt für Harry: Drei von fünf Briten im Alter von 18 bis 24 Jahren (59 Prozent) haben eine positive Meinung von ihm, und nur drei von zehn (28 Prozent) mögen ihn nicht.

Im Gegensatz dazu sind Harry und Meghan bei Personen ab einem Alter von 65 Jahren deutlich unbeliebter. Harry sehen hier circa 69 Prozent negativ, Meghan sogar 83 Prozent.

Speziell darüber, ob das Königshaus Harry und Meghan fair behandelt hat, sind die Briten übrigens geteilter Meinung. Die Daten deuten aber darauf hin, dass der Streit der Popularität der anderen Royals nicht geschadet hat.

(pas)

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