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Harry und Meghan haben gut lachen – die Queen blickt für die Monarchie in eine ungewisse Zukunft.Bild: ap
Royals

Harry-Meghan-Drama: 5 Punkte der Queen-Krisensitzung – und welche Agenda jeder Royal hat

13.01.2020, 12:2313.01.2020, 12:49

Fünf Tage nach dem Royal-Beben hat Queen Elizabeth zur Krisensitzung geladen. In ihrem Landsitz Sandringham soll in der privaten "Long Library" ausdiskutiert werden, wie es im Drama um Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan nun weitergehen soll.

Vergangenen Mittwoch hatte das Sussex-Couple via Instagram bekannt gegeben, seinen Rückzug aus dem Königshaus zu planen und künftig zwischen Kanada und Großbritannien zu pendeln.

Die Queen soll laut britischen Medienberichten von dieser Spontan-Offenbarung "not amused" gewesen sein – und das ist noch sehr positiv formuliert.

Harry-Meghan-Krisentreffen der Queen am Montag um 15 Uhr

Am Montagnachmittag sollen die Royals und Berater des Königshauses nach einem Bericht der "Daily Mail" ab 15 Uhr deutscher Zeit nun gemeinsam einen Plan ausarbeiten, der für alle Seiten vertretbar ist, die Monarchie aber nicht gefährdet. Denn für Queen Elizabeth, die im Februar ihr 68. Thron-Jubiläum feiert, war in den Jahrzehnten ihrer Regentschaft immer der Grundsatz: Die Krone steht über allem.

Was wird beim Queen-Krisen-Treffen verhandelt?

  1. Ob Harry und Meghan ihre Titel "Königliche Hoheit" behalten dürfen. Sowohl Prinzessin Diana als auch Herzogin Fergie wurden diese nach der Scheidung von ihren Männern Charles und Andrew aberkannt, was für viel Unmut beim britischen Volk sorgte. Royal-Insider glauben daher, dass das Sussex-Couple die Titel behalten wird.
  2. Wie viele royale Pflichten (und welche) Harry und Meghan in Großbritannien und bei Auslandsbesuchen noch wahrnehmen werden.
  3. Wie Harry und Meghan künftig ihr Geld verdienen wollen und ob sie noch Vermögen aus dem "Sovereign Grand" (Geld, das die britische Regierung ans Königshaus zahlt) und von Prinz Charles erhalten. Dass Charles seinen Sohn nach wie vor unterstützt, gilt eigentlich als gesetzt – die Frage nach der konkreten Summe bleibt.
  4. Welche Art von Werbedeals Harry und Meghan annehmen dürfen, um "finanziell unabhängig" zu werden.
  5. Die Steuerfrage in Kanada. Behalten beide ihren Wohnsitz in England, könnten doppelte Abgaben auf sie zukommen – was bei ihrem Millionen-Vermögen nicht unbedeutend ist.
Sandringham Castler
Sandringham Castle, Ort des Krisen-Treffens der Queen.Bild: Adrian Dennis - WPA Pool/Getty Images

Wer nimmt an dem Treffen teil und was erhoffen sich die Royals?

  • Queen Elizabeth und ihr Privatsekretär Sir Edward Young. Wie die "Daily Mail" berichtet, soll die Monarchin von der Entscheidung ihres Enkels, zu dem sie stets ein inniges Verhältnis hatte, tief verletzt gewesen sein. Allerdings ist sie dafür berühmt, in Krisensituationen ruhig und pragmatisch zu verhandeln.
  • Prinz Charles und sein Privatsekretär Clive Alderton. Harrys Vater soll laut der Zeitung "wutentbrannt" über die Art und Weise von Harrys und Meghans Rückzugs-Mitteilung gewesen sein. Charles weiß um seine royalen Aufgaben, die ihn eigentlich verpflichten würden, seinen Sohn und seine Schwiegertochter eng ans Königshaus zu binden. Weil er das Verhältnis laut britischen Medien aber nicht strapazieren will, wird erwartet, dass er ihren Wünschen mehr Respekt und Verständnis entgegenbringt und sich in der Verhandlung nicht gegen sie stellt.
  • Prinz William und sein Privatsekretär Simon Case. William soll sich zuletzt tief enttäuscht von der Entscheidung seines Bruders gezeigt haben, versprach aber ihn und Meghan zu "unterstützen". Als zukünftiger König kann er seine royalen Pflichten aber nicht außer Acht lassen. Darauf wird auch sein Privatsekretär achten, der sich in politischen Entscheidungen bestens auskennt: Er war unter anderem während der Brexit-Diskussion in die Grenzdebatte zwischen Irland und Nordirland involviert.
  • Prinz Harry und seine und Meghans Privatsekretärin Fiona Mcilwham. Er wird für seinen Wunsch kämpfen, den teilweisen Umzug nach Nordamerika möglichst schnell über die Bühne zu bringen. Laut britischen Medienberichten soll Meghan via Videocall aus Kanada zugeschaltet werden.

Laut der "Mail on Sunday" sagte ein Palastinsider, dass das Treffen "dem Herzog und der Herzogin von Sussex einen ungeschönten Blick auf das volle Ausmaß ihrer Entscheidung geben wird". Und es ist nicht zu erwarten, dass alle das schicksalfshafte Sandringham-Treffen so "amused" verlassen, wie es die Queen gerne hätte.

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