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Meghan Markle äußert sich im Interview über Rassismus in den USA. bild: screenshot youtube/the 19th

Meghan im Interview: Rückkehr in die USA war "niederschmetternd"

Nach ihrem Umzug mit Prinz Harry von Los Angeles nach Montecito hat sich Herzogin Meghan erstmals in der Öffentlichkeit geäußert. In einem Video-Interview mit dem Nachrichtensender The 19th äußerte sie sich auch über Rassismus in den USA und die Rückkehr in ihr Heimatland.

Im Gespräch bekennt sie sich als Unterstützerin der "Black Lives Matter"-Bewegung. Sie sagt, sich gegen Rassismus stark machen zu wollen – auch in der Öffentlichkeit. Es sei ihr ein Anliegen, sich politisch zu engagieren, daher sei sie froh, den strengen Restriktionen des Königshauses nicht mehr zu unterliegen.

Es sei "niederschmetternd" gewesen, in die USA zurückzukehren, während der tief verwurzelte Rassismus nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai offengelegt worden sei, sagte sie. Die friedlichen Proteste gegen Rassismus hätten ihr inzwischen neue Hoffnung gegeben. Sie fühle sich jetzt "absolut inspiriert, weil ich sehen kann, wie sich das Blatt wendet". Sie hoffe, sie könne etwas zu dieser neuen Bewegung beitragen.

Meghan fand in diesem Zusammenhang deutliche Worte zu ihrer Abkehr vom Königshaus: Sie könne nun "meine Stimme in einer Weise einsetzen, wie ich es zuletzt nicht konnte". Daher sei es "schön, wieder zu Hause zu sein".

"Aus meiner Sicht sind diese Unterströmung von Rassismus und Vorurteilen nicht neu. Aber ich denke, die Veränderungen, die gerade passieren, sind real – und ich freue mich darauf, ein Teil davon zu sein", so Meghan Markle.

Hier könnt ihr das Interview mit Meghan sehen:

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Video: YouTube/The 19th

(lau/mit Material von afp)

Nach Meghan-Eklat: Moderator Piers Morgan meldet sich zu Wort

Millionen schalteten ein, als Harry und Meghan Anfang März Oprah Winfrey ein rund zweistündiges Interview gaben. Darin erhob das Paar schwere Vorwürfe gegen die Königsfamilie und beklagte mangelnde Unterstützung von ihnen. Die ehemalige Schauspielerin sei zudem durch die negative Dauerberichterstattung in eine schwere psychische Krise gestürzt worden. "Ich wollte einfach nicht mehr leben. Und das war ein sehr klarer, realer und beängstigender ständiger Gedanke", so die 39-Jährige.

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