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Meghan Markle äußert sich im Interview über Rassismus in den USA. bild: screenshot youtube/the 19th

Meghan im Interview: Rückkehr in die USA war "niederschmetternd"

Nach ihrem Umzug mit Prinz Harry von Los Angeles nach Montecito hat sich Herzogin Meghan erstmals in der Öffentlichkeit geäußert. In einem Video-Interview mit dem Nachrichtensender The 19th äußerte sie sich auch über Rassismus in den USA und die Rückkehr in ihr Heimatland.

Im Gespräch bekennt sie sich als Unterstützerin der "Black Lives Matter"-Bewegung. Sie sagt, sich gegen Rassismus stark machen zu wollen – auch in der Öffentlichkeit. Es sei ihr ein Anliegen, sich politisch zu engagieren, daher sei sie froh, den strengen Restriktionen des Königshauses nicht mehr zu unterliegen.

Es sei "niederschmetternd" gewesen, in die USA zurückzukehren, während der tief verwurzelte Rassismus nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Ende Mai offengelegt worden sei, sagte sie. Die friedlichen Proteste gegen Rassismus hätten ihr inzwischen neue Hoffnung gegeben. Sie fühle sich jetzt "absolut inspiriert, weil ich sehen kann, wie sich das Blatt wendet". Sie hoffe, sie könne etwas zu dieser neuen Bewegung beitragen.

Meghan fand in diesem Zusammenhang deutliche Worte zu ihrer Abkehr vom Königshaus: Sie könne nun "meine Stimme in einer Weise einsetzen, wie ich es zuletzt nicht konnte". Daher sei es "schön, wieder zu Hause zu sein".

"Aus meiner Sicht sind diese Unterströmung von Rassismus und Vorurteilen nicht neu. Aber ich denke, die Veränderungen, die gerade passieren, sind real – und ich freue mich darauf, ein Teil davon zu sein", so Meghan Markle.

Hier könnt ihr das Interview mit Meghan sehen:

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Video: YouTube/The 19th

(lau/mit Material von afp)

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  • teufelsgott 16.08.2020 15:24
    Highlight Highlight Meghan ist nich der Nabel der Welt, und ihre Meinung deshalb völlig uninteressant. Das macht auch ihr Titel nicht besser. Ausserdem glaube ich, wenn ich das alles so verfolge, sie ist schon etwas berechnend und kann sich gut verstellen. Die in der Öffentlichkeit zur Schau getragne Freundlichkeit scheint nmir nur Fassade zu sein. Na wir werden es ja noch erleben. Die Medien tuen das ihre dazu und heben sie auf eine Sockel, auf den sie nicht hingehöhrt!!!!!!!
    • RoLo43 18.08.2020 22:16
      Highlight Highlight Wenn diese Frau, die auch ich nicht kenne, nicht der Nabel der Welt ist, warum verfolgst Du das alles so? Mir ist dieser dubiose Mix von Nachrichten, Meinungen, Informationen, Trash, Klatsch und Berichten von unwichtigem und uninteressanten Personal auf vielen Browser-Startseiten schon lange ein Dorn im Auge. Warum sollten mir als Bürger der Bundesrepublik Deutschland die Lebensumstände fremder Menschen in fremden Ländern, die für mich keine Bedeutung haben, von Interesse sein. Ich bin weltoffen, und mich interessieren Geschichte und Kulturen fremder Völker, aber bitte nicht in dieser Art.

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