FILE - In this file photo dated Monday March 9, 2020, from back, Britain's Prince Harry and Meghan Duchess of Sussex, Prince William and Kate, Duchess of Cambridge, with Prince Charles, front, as the family members leave the annual Commonwealth Service at Westminster Abbey in London.  Harry and Meghan stepped away from full-time royal life early 2020, and Buckingham Palace on Friday Feb. 19, 2021, confirmed the couple will not be returning to royal duties, and Harry will give up his honorary military titles.(Phil Harris / Pool FILE via AP)

Meghan und Harry hatten der Königsfamilie in einem Interview Rassismus vorgeworfen. Bild: ap / Phil Harris

Meghans Vater: "Denke nicht, dass die Royals rassistisch sind"

Als Reaktion auf Meghans Rassismusvorwürfe gegen das britische Königshaus hat ihr Vater Thomas Markle die Royals verteidigt. "Ich habe großen Respekt für die Royals, und ich denke überhaupt nicht, dass die britische royale Familie rassistisch ist", sagte Markle dem britischen Sender ITV am Dienstagmorgen. Meghans Beziehung zu ihrem Vater gilt als zerrüttet und mündete sogar in einen Rechtsstreit, in dem es um private Briefe ging, die gegen ihren Willen veröffentlicht wurden.

In einem brisanten Interview von US-Moderatorin Oprah Winfrey hatten Meghan und Harry schwere Vorwürfe gegen die Königsfamilie erhoben, ihr mangelnde Unterstützung vorgeworfen und sie rassistischer Gedankenspiele bezichtigt. Als sie mit Sohn Archie schwanger gewesen sei, habe es Bedenken gegeben, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird", erzählte Meghan.

Von welchem Royal diese Aussagen kamen, wollte das Paar nicht preisgeben - lediglich Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip wurden später ausgenommen.

Gesprächsangebot an Meghan und Harry

"Ich vermute und hoffe, dass es nur eine dumme Frage von jemandem war", sagte der 76-jährige Thomas Markle. "Es könnte einfach so sein, dass jemand einfach eine blöde Frage gestellt hat, statt ein totaler Rassist zu sein." Der US-Amerikaner selbst ist weiß, Meghans Mutter ist schwarz. Der Vater bot seiner Tochter Meghan und Harry in seinem ITV-Interview an, den Gesprächsfaden wieder aufzunehmen und sich zu treffen. Wenn er vor dem Paar direkt höre, werde er auch aufhören, mit den Medien zu sprechen, kündigte Markle an.

(pas/dpa)

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Das Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey sorgte nicht nur in der Presse für ein Beben. Auch die Queen betonte in einem Statement, dass sie trotz teils verschiedener Sichtweisen "traurig" über Meghans und Harrys Kummer sei und die aufgeworfenen Fragen, "insbesondere die, die sich auf Rassismus beziehen", "besorgniserregend" wären. In dem Enthüllungsgespräch ging es auch um die Beziehung zwischen Harry, seinem Bruder und seinem Vater.

Der 36-Jährige gab an, dass William und Charles im …

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